Codename U.N.C.L.E.
Durchschnitts-Wertung
3,8
836 Wertungen

30 User-Kritiken

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cora K.
cora K.

3 Follower 23 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 10. November 2015
Total schöner Film, Liebe im Detail, klasse Ausstattung.
Witzig. Hat totalen Spass gemacht, zu sehen.
Alles stimmig.
Kaufe mir auf jeden Fall die Blueray.
papa
papa

182 Follower 319 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 4. November 2015
Während Alicia Vikander (Ex Machina) eine süße Offenbarung ist und Hugh Grant (Mitten ins Herz) den perfekten britischen Agenten spielt, wollen Henry Cavill (Man of Steel) und Armie Hammer (Lone Ranger) irgendwie auf der Leinwand weder richtig verzaubern noch harmonieren. Der eingestreute Humor wirkt mMn manches Mal ein wenig aufgesetzt und kommt dadurch nicht richtig zur Geltung. Optisch jedoch ein feiner Spionage-/Kriminalfilm, der die Situation des Kalten Kriegs geschickt ausnutzt, um ein Verwirrspiel zwischen den beiden Lagern zu erstellen. Fazit: James Bond für Arme wäre zu gemein. Durchaus sehenswert, allesamt gut bis durchschnittlich gespielt und schön die 60er inszeniert.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 19. September 2015
Klar gibt es immer wieder dieses Thema und solche Filme, aber warum auch nicht? Ich fand UNCLE absolut sehenswert und habe vor allem die Dialoge der beiden Hauptdarsteller genossen. Auch die Zeit in der die Geschichte spielt ist sehr authentisch. Eine ordentliche Portion Humor gemischt mit Spannung und guten Wendungen machen den Film kurzweilig. Als Actionfilm würde ich ihn zwar nicht wirklich bezeichnen, aber Richtung alter 007 Filme ist er schon einzuordnen.
Stizz
Stizz

9 Follower 47 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 24. August 2015
In Hollywood gibt es ja seit Jahren schon zwei ermüdende Trends: die Wiederverwertung alter Stoffe und das Stricken unendlicher X-logien daraus. Das altbekannte Thema der "Kalter Krieg Agentenklamotte" von Codename UNCLE sprach mich nicht an, ließ mich vom Feuilleton aber zum Kinobesuch verleiten; häufig nicht der beste Ratgeber. Dort wurde jedenfalls der Mut zum geduldigen Tempo gelobt, eine Tugend, die man in Zeiten der schnellen MTV-Schnitte nicht oft antrifft.

Es hätte also schön werden können. Leider reicht das Charisma der drei Hauptdarsteller nicht für die angelegte Dreiecksgeschichte, das schauspielerische Talent nicht für die Rollen der sympathischen, ironischen Geheimagenten, die wenigen Wendungen und Witze nicht für eine abwechslungsreiche, geistreiche Agentenkomödie, die sich für die Entwicklung ihrer Geschichte Zeit nehmen kann. Der Streifen ist alles in allem eine lahme Ente. Ganz witzig, aber doch recht beliebig. Wenigstens ist Hugh Grant trotz Nahaufnahme auf dem Filmplakat so gut wie nicht zu sehen.

Dem Film wurde im Feuilleton unter anderem positiv angerechnet, dass er die Ideen des letzten Jahrhunderts statt der neumodischen, aktuellen aufgreift. Wie wäre es mal mit tatsächlich neuen, kreativen und überraschenden Einfällen? Das Ende von Codename UNCLE ist natürlich offen gehalten. Der Film könnte sich quasi als verspäteter Pilot zur historischen Serie in die lange Geschichte filmischen Mittelmaßes einreihen; oder er bildet den Auftakt zu einer weiteren Hollywood-Serienvermarktung. Angesichts der Tatsache, dass humoristische Geistesblitze bereits diesem Film gerade so trugen, bleibt erstere Variante stark zu erhoffen. Als Einzelwerk könnte der Streifen für sich stehen.
Daniel P.
Daniel P.

89 Follower 227 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 23. August 2015
Es wurde versucht mit gutem 60er Style einen relativ flachen Inhalt aufzupolieren. Das allein reicht aber nicht. Vorallem mit viel Musik wurde von Hr. Richie versucht, aus ziemlich lahmen Actionzenen Spannung herauszulocken. Immerhin für den Flair gibt's en Bonus.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 19. August 2015
ich schließe mich meiner vorrednerin bianca m. an. es weht so ein bißchen komik durch den film und ein bißchen action und erinnert ein bißchen an james bond, aber es zieht sich und zieht sich und geht irgendwie nie richtig los....die schauspieler können sicher alle mehr...in anderen filmen....ich wäre nicht in den film gegangen, wenn ich gewußt hätte, daß er so lau ist.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 13. August 2015
wenn der film ein actionfilm sein soll, dann ist "zahnloser tiger" die erste beschreibung, die mir einfällt. wenn der film eine komödie sein soll, dann ist "ein griff ins klo" die erste beschreibung, die mir einfällt. jeder 60er-jahre bond film ist besser. bei "uncle" ist die handlung dermaßen in die länge gezogen, dass es einem am ende des film nicht mehr wirklich interessiert, wer jetzt gerade was macht, wer der böse ist und worum es überhaupt noch geht. sean connery, bitte übernehmen sie!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 13. August 2015
Ein schlechter Guy Ritchie Scherz. Dieser Mann hat mit seinen früheren Werken Filmgeschichte geschrieben. Codename UNCLE wirkt wie ein nicht durchdachtes Pilotprojekt ohne Witz und Rafinesse. Der gute Mann hat es nicht geschafft den Film seinen einzigartigen stilistischen Charakter aufzudrücken.
Jerrybalotelli
Jerrybalotelli

2.406 Follower 1.009 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 4. März 2016
"Codename U.N.C.L.E." war ein guter Film mehr auch nicht. Die story ist gut und ebenso der Cast. Das Ende des Filmes fand ich ein wenig enttäuschend, aber es ist eben alles Geschmackssache.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 5. August 2015
Ich habe den Film bereits am Montag auf einer Vorpremiere sehen können, und war im positiven Sinne mehr als erstaunt: Guy Richie ist es, auf fazinierende Art und Weise, gelungen in dieser Neuauflage der gleichnamigen Serie aus den 1960igern ein solides Agentenspektakel à la James Bond hinzuzaubern.

spoiler: Doch im Gegensatz zu 007, müssen in Codename U.N.C.L.E. KGB und CIA zusammenarbeiten, was mehr schlecht als recht gelingt. Im detailverliebten 60iger-Jahre-Look liefern sich die Protagonisten rasante Verfolgungsjagden durch die Straßen von Berlin, Rom und der italienischen Mittelmeerküste. Dabei sehen sie meistens aus, als wären sie gerade einem GQ-Photoshooting entsprungen; insbesondere der von Henry Cavill, bekannt aus den Superman-Filmen, verkörperte CIA-Agent Napoleon Solo und die weibliche Hauptrolle Gaby Teller, gespielt von Alicia Vikander (Ex Machina u.v.a.), geben sich sehr modeaffin - einmal sind sie sogar am Ku'damm shoppen. Einen Gegenpol bildet KGB-„Superagent“ Illya Kuryakin (Armie Hammer), der stets pflichtbewusst, mit einem Hauch der Verkrampftheit, aber immer mit Schlafzimmerblick, dem selbst die adrette Ms Teller nicht widerstehen kann, die Bösewichter zur Strecke bringt. Jene sind eine Gruppe deutscher und italienischer Neofaschisten, welche, in James Bond-Manier, auf einer agelegenen italienischen Insel an der Atombombe schrauben. Ihr gutausehender Kopf, Victoria Vinciguerra (Elisabeth Debicki), steht dem Trio, zumindest modisch, in kaum einer Nuance nach. Die Ostberlinerin Gaby Teller wird von Solo und Kuryakin zuvihrem Vater eskortiert, welcher als Atomwissenschaftler, das Nazi-Projekt zum Erfolg bringen soll. Dabei stellt sie sich als alles andere als hilflos heraus, und entpuppt sich letztlich als etwas ganz anderes...


Was den Film so liebenswert macht, ist seine Detailverliebtheit: alle Szenen scheinen so gut dem Original nachempfunden, dass man sich fast in die Zeit teleportiert fühlt. Selbst die Ostberlin-Verfolgungsjagd im Trabbi hat etwas sehr charmant Nostalgisches. Dazu setzt Guy Richie auf seine weitbekannten Schnitttechniken, Kamerafahrten und ironische Untertitelung, was trotz des Genrewechsels an Erfolge wie Snatch oder Bube, Dame, König, Grass erinnert. Für Fans also ein Muss! Aber, wie gesagt, auch der modebeflissene 007-Nostalgiker kommt hier nicht zu kurz, und sollte sich dieses actiongeladene Spektakel nicht entgehen lassen, denn, so das Filmcredo, „die Welt retten kommt nie aus der Mode“!
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