The Revenant - Der Rückkehrer
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4,3
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144 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 15. Januar 2016
Wenn ich Filme wie diesen sehe, muss ich alle zuvor gesehenen neu bewerten. Mehr kann Kino nicht leisten, vorausgesetzt man nimmt sich auch die entsprechende Zeit dazu.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 15. Januar 2016
Ein Film für Cineasten! Und nur die werden ihn wirklich zu schätzen wissen. Alle anderen sollten sich wohl eher an Michael Bay halten ;)
"The Revenant" ist Kino pur, und, wie ich finde, jetzt schon ein Meilenstein in der Filmgeschichte.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 10. Januar 2016
Tut mir leid, aber ich kann mich den durchweg 5 Sterne Kritiken nicht anschließen.
Der Rückkehrer ist von der ersten bis zur letzten Minute langatmig und extrem anstrengend - manchmal sogar bis zur Schmerzgrenze. Die doch sehr dünne Handlung spielt ausschließlich in einer sehr kalten und archaischen Welt geprägt von männlicher Gewalt und das im Dauerbeschuss. Es gibt keine schmerzfreie gewaltfreie oder leidlose Minute, ständiges stöhnen ächzen sabbern jammern schreien vergewaltigen, töten, Blut ,Schießereien und Gewalt ohne Pause, in keinem Moment gibt es einen erlösenden Moment, man fühlt sich schon wirklich erleichtert wenn in der ständig kalten zwielichtigen Naturkulisse irgendwo im Hintergrund ein kleiner Sonnenstrahl sichtbar wird.
In den Genuss der schauspielerische Leistung von di Caprio kommt man erst im letzten Viertel des Films und das auch nur ansatzweise.
Also hier von seiner besten Leistung zu sprechen kann ich nun überhaupt nicht nachvollziehen wo er doch die meiste Zeit des Films schwerstverletzt auf der Bahre liegt oder irgendwo rumkriecht oder stöhnend durch die Natur humpelt.
Leute mit einer niedrigen Toleranzgrenze für Ekelgefühle, sollten sich diesen Film besser nicht antun!
markus
markus

7 Follower 32 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 10. Januar 2016
Das bisher intensivste Filmerlebnis ever.Sensationelle Kameraführung, ungalubliche Bilder und ein Atmosphäre die einen überwältigt.Die Handlung ist zwar etwas einfach gestrickt, das ist aber der wahren Geschicht geschuldet.Dennoch überzeugend und spannend.Die schauspielerische Leistung von Dicaprio ist fast schon übermenschlich, besser geht es nicht - auch Hardy ist top -ob es diesmal dennoch für einen Oscar reicht bleibt fragwürdig, da es auch keine Oscartypische Rolle ist.Für mich ganz klar- Leo for Oscar!
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 10. Januar 2016
langatmig, dünne handlung - auf der anderen seite di caprio in der rolle seines lebens und atemberaubende kamera. leider genügt das nicht für einen rundum gelungenen film. schade!
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 7. Februar 2016
Der schlechteste Film, den ich je gesehen habe. Es geht um Rache und Ausbeutung und die ganze Zeit wird brutal gemetzelt was fast schon wieder langweilt, da es sich endlos hinzieht. Unser Held überlebt natürlich alles, kann immer tolle Feuer machen trotz Schneewüste ringsum und obwohl er kaum laufen kann. Er liegt halbtot am Ufer eines Flusses, in dem er schwerverletzt und halbverhungert ein Bad im Eiswasser über Wasserfälle und Stromschnellen überlebt hat und ein paar Meter weiter greift ein Wolfsrudel eine große Bisonherde an, statt einfach ihn zu fressen.... So geht es den ganzen Film. Am Schluss zerstückelt er sich gegenseitig mit seinem Objekt der Rache, und man wird fast ein wenig an "Die Ritter der Kokosnuss" erinnert, wo der halbe Ritter noch zum Kampf herausfordert. Der Film war aber wenigstens lustig...

Kurz: Es ist unerträglich, wie unrealistisch dieser Film ist. Jeder Euro rsusgeschmissenes Geld.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 17. Januar 2016
schrecklich langweiliger Film bei dem man die Handlung schon ach 15 Minuten weiß!
Schauspieler und Bild und top super der Rest absoluter Müll, sorry ...
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 12. Januar 2016
Zurrest zum positiven:
Eine sehr gute Kamera, die auch der wunderbaren Landschaft gerecht wird.
Ich habe heute erst gelesen, dass kein künstliches Licht verwendet wurde.
Fantastisch. Die Schauspielerische Leistung ist durchweg sehr gut.

Negativ: Die Geschichte die der Film zu erzählen versucht wirkt so unrealistisch
das es mich sehr gestört hat und letztlich lächerlich wirkt. Unser fast toter Hauptheld schwimmt
und planscht leider so häufig in fast zu gefrorenen Flüssen, und läuft und schläft in dieser Nassen Kleidung tagelang?! Er hätte jedes Mal erfrieren müssen! Nebenbei erledigt er diese Leistung mit einem
durch einen Bärenangriff ( geniale Filmszene ) schwerstverletzten, ausgebluteten und fiebernden Körper.
Nahrung ist immer knapp. Wenn es welche in Fülle gab, wurde wiederum nichts davon mitgenommen.
Letztlich zieht sich dieses Survivalerlebnis über eine zu lange Filmzeit ohne richtige Höhepunkte zu finden.
mercedesjan
mercedesjan

33 Follower 80 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 7. Januar 2016
Genau ein Jahr ist es her, als der mexikanische Regisseur Alejandro González Iñárritu mit seinem großartigen „Birdman“ das Kinojahr 2015 eröffnete. Das exzellent besetzte Drama gewann bei den Oscars die Hauptpreise für den besten Film, die beste Regie und das beste Drehbuch. Darüber hinaus ging der Oscar für die beste Kamera zum zweiten Mal in Folge (nach 2014 für „Gravity“) an Iñárritus Landsmann Emmanuel Lubezki. Jetzt, nur ein Jahr später, kehrt das Dreamteam schon wieder ins Kino zurück, was für einen Regisseur, insbesondere bei einem solch aufwändigen Projekt wie „The Revenant“, außergewöhnlich ist. Zumal die Dreharbeiten für jede Menge Schlagzeilen sorgten, da die Produktionskosten explodierten, einige Crew-Mitglieder aus Protest das Set verließen und Iñárritu kurzerhand einen der Produzenten entließ. Iñárritu ließ sich glücklicherweiße aber nicht von seinem Weg abbringen und wird dabei von niemand geringerem als Leonardo DiCaprio unterstützt, der nach seiner Schauspielpause endlich wieder auf die Leinwand zurückkehrt. „Der große Gatsby“ im Mai 2013 war DiCaprios bis dato letzter Film und mit Hilfe des Gespanns Iñárritu und Lubezki, feiert DiCaprio ein glorioses Comeback. „The Revenant“, der erste Kinofilm des Jahres, reserviert sich gleich einen Platz unter den besten Filmen des Jahres 2016, denn der Überlebens-Rache-Thriller fängt die rohe und knallharte Natur gekonnt ein, ist unglaublich bebildert, großartig inszeniert und punktet mit einem überragenden Leonardo DiCaprio.

Dabei dauert es eine Weile bis die Story die aus den Trailern bekannte Richtung einschlägt. Bis DiCaprio auf sich allein gestellt ist und der Film überhaupt erst zum Überlebens-Thriller wird, vergeht bereits eine ganze Stunde. Da hat der Trailer meiner Meinung nach schon etwas zu viel vorweggenommen. Zudem ist der Film mit seinen 151 Minuten etwas lang geraten. Das ruhige Tempo lässt „The Revenant“ insgesamt eher langatmig erscheinen, bleibt dabei aber immer interessant und wird dadurch nie langweilig. Auf den aus „Birdman“ bekannten Humor muss man hingegen komplett verzichten, denn hier regiert der ernste und kompromisslose Kampf zwischen Mensch und Natur. Schön das Iñárritu dabei auch auf eine schwarz-weiß Zeichnung seiner Charaktere verzichtet. Sowohl John Fitzgerald als auch die Indianer haben genug Gründe für ihre Taten und bekommen ausreichend emotionale Tiefe zugesprochen. Die auf wahren Begebenheiten beruhende Story erzählt die beeindruckende Geschichte des Trappers Hugh Glass, allerdings ist die Geschichte nichts Neues und wird dadurch auch nicht sonderlich im Gedächtnis bleiben.
Auch wenn die Story vielleicht nicht Gedächtnis bleiben wird, die Inszenierung wird es. Was Iñárritu und insbesondere Emmanuel Lubezki hier abliefern ist wieder einmal ganz groß. Lubezki übertrifft sich mit „The Revenant“ wieder einmal selbst. Die Mischung seiner bisherigen Stile, bestehend aus Plansequenzen, einer über den Action-Szenen schwebenden Kamera oder seine schlichtweg sensationellen Landschaftsaufnahmen, der Mexikaner spielt in seiner ganz eigenen Liga und ist so etwas wie der Kamera-Gott Hollywoods. Da „The Revenant“ zusätzlich noch ausschließlich in natürlichem Licht gedreht wurde, muss das der dritte Oscar in Folge für Lubezki werden. „The Revenant“ fängt dadurch die winterliche Atmosphäre großartig ein, da gerade die Landschaftsaufnahmen zu den Besten gehören die seit „Der Herr der Ringe“ gemacht wurden. Auf der anderen Seite fängt der Film somit auch die rohe Seite der Natur gekonnt ein. Dazu passt die ungeschönte Brutalität des Films hervorragend. Bereits beim Angriff der Indianer zu Beginn wird klar, dass es hier nicht gerade zimperlich zugeht. Pfeile durchbohren die verzweifelten Trapper, das Blut spritzt, Tiere werden ausführlichst ausgeweidet, Finger abgeschlagen und der vom Bären-Angriff verwundete DiCaprio ist vor lauter Schnittwunden und Blut kaum noch zu erkennen. Seine FSK 16-Einstufung hat sich der Film jedenfalls redlich verdient, dass er am Ende so knallhart und brutal ist, hätte ich aber nicht erwartet. Dennoch verherrlicht der Film zu keinem Zeitpunkt die Gewalt, sondern bleibt stets realistisch, was wunderbar zum Überlebens-Kampf passt. Die rar eingesetzten CGI-Effekte sind darüber hinaus hervorragend gelungen. Gerade beim brachialen und genial choreografierten Bären-Angriff macht sich dies bemerkbar.
Die schauspielerischen Leistungen sind ebenso hervorragend. Neben Tom Hardy, der seiner recht eindimensionalen Figur John Fitzgerald die nötige Tiefe verleiht oder Domnhall Gleeson als viel kritisierter Anführer der Gruppe, wissen vor allem die Indianischen Schauspieler zu überzeugen. Doch einer sticht natürlich heraus: Leonardo DiCaprio. Zweieinhalb Jahre nach seinem bislang letzten Film, überzeugt er in „The Revenant“ mehr denn je und das obwohl seine Rolle sehr schweigsam ausgefallen ist. Doch DiCaprio braucht nicht viele Worte um den Zuschauer mit seiner Performance zu fesseln, da er sich mit Leib und Seele seiner Rolle verschreibt. DiCaprio gibt alles! Er kriecht über den verdreckten Boden, isst rohen Fisch und echte Leber und ist unter seinen langen Haaren und dem Vollbart kaum wiederzuerkennen. Kein Vergleich zu seinen sonstigen Rollen in denen er meistens in einen feinen Anzug schlüpft. Eine physische Glanzleistung, gepaart mit seinem brillanten Spiel zeigen einmal mehr, das DiCaprio der größte Schauspieler unserer Zeit ist. Und vielleicht hinterlässt diese Leistung auch endlich mal bei der Academy genügend Eindruck.

Fazit: “The Revenant“ ist roh! Nicht roh im Sinne von unfertig, sondern roh im Umgang mit seinem Thema. Der Überlebens-Thriller zeichnet ein kompromissloses, realistisches Bild der rohen Natur und geht dabei knallhart zu Werke. Ein blutig, brutaler Alptraum der seiner überragend gespielten Hauptfigur keine Luft zum Atmen lässt. Die auf wahren Begebenheiten beruhende Story gewinnt zwar keine Innovationspreise und der Film ist sehr langatmig geraten, doch insbesondere durch seine großartige Inszenierung ist „The Revenant“ gleich eines der Filmhighlights des Jahres 2016!
SK10
SK10

18 Follower 86 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 18. Januar 2016
Mit großen Erwartungen lief man in den Kinosaal und man war gespannt, was der mexikanische Regisseur Alejandro González Iñárritu (bisher mehrere Oscars) dieses Mal auf die Leinwand zaubert.
Zunächst vielleicht das negative, der Film hat eine sehr lange Laufzeit mit einigen Szenen die im Endeffekt überflüssig waren. Zudem habe ich noch nie einen Film geschaut, bei dem wirklich so wenig gesprochen wurde, wie in "The Revenant". Es kam mir so vor, als ob man sich wirklich brennend darauf freute, einen Dialog zu sehen.
Die Positiven Kritikpunkte sind die absolut geniale Kameraführung, die beeindruckende Kulisse und die absolut perfekte Umsetzung der auf einer wahren Begebenheit inszenierten Story. Die Schauspieler machen allesamt einen herausgragenden Job. Domhnall Gleeson als Captain macht hier einen richtig guten Job und etabliert sich langsam in der Weltklasseelite. Tom Hardy ist am meisten im Film zu hören und gibt einen starken Bösewicht. Seine Oscarnominierung als bester Nebendarsteller geht absolut in Ordnung. Tja, und dann ist da noch Leonardo di Caprio, der hier durch seine Mimik und Gestik überzeugt und den Hauptdarsteller als Überlenskünstler darstellt. Er hat hier besonders gute Chancen auf einen Oscar, da man ihn in einer solchen Rolle noch nie gesehen hatte.

Wer hier besonders viel Action erwartet, wird entäuscht. Der Film zeigt hier den nackten Überlebenskampf in der Wildnis.
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