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NinaX
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2,5
Veröffentlicht am 26. Juni 2012
John Carpenter's "The Thing" ist ein Horror-Klassiker schlechthin. Sich an eine Neuverfilmung des Stoffs zu wagen, wäre zu vergleichen mit einem Reboot von "Alien" oder "Predator". Es geht einfach nicht besser. Auch das wussten die Universal-Studios und so entschied man sich dazu ein Prequel zu drehen. Dumm nur wenn einem so gar keine neue Ideen einfallen und man die ursprüngliche Story und Akteurskonstellation einfach nochmal aufwärmt, diesmal erweitert um einige bärtige Norweger, die als Schlachtvieh dienen und einer Amazone a la Ripley als Heldin. "The Thing" ist somit leider ein völlig überflüssiges Prequel, das die ursprüngliche Story wiederkäut und somit eben doch eher wie ein Reboot als ein Prequel wirkt. Sei es drum. Trotzdem ist "The Thing" solides Horror-Kino. Wer das Original nicht kennt (was wiederum auch ein Remake des Klassikers von 1951 war) wird noch eher seine Freude an dem Film haben. Um den Film einigermaßen genießen zu können, muss man jedoch einige bittere Pillen schlucken. Zum einen gibt es im Grunde keine Figurenzeichnung. Bis auf die weibliche Heldin Kate Lloyd (solide: Mary Elizabeth Winstead) und den eindimensionalen Bösewicht Dr. Halvorsen (Ulrich Thomsen) wird kein Charakter näher eingeführt, selbst der Helikopter-Pilot Sam Carter (Joel Edgerton), der der weiblichen Heldin nicht abgeneigt zu sein scheint, bleibt als "good guy" extrem blass und besonders viel Leinwandzeit gönnt man ihm auch nicht. Zudem geht dem Film jegliche Spannung ab. War die Stimmung unter den Männern in der Station in Carpenter's "The Thing" noch zum Reißen gespannt, hechelt man anno 2011 von einer blutrünstigen Attacke des "Things" zur nächsten. So ist der Film zwar recht kurzweilig geraten, aber ein wenig mehr Mühe hinsichtlich der Schaffung von Atmosphäre hätte dem Film gut zu Gesicht gestanden. Positiv hervorzuheben ist das "Ding" selbst. Zwar sieht man der Kreatur an, das sie aus dem Computer kommt, aber die Szenen, in denen sie aus dem menschlichen Wirt ausbricht sind ähnlich wie im Original absolut ekelerregend und denkwürdig in Szene gesetzt. Insbesondere Fans des Body-Horror-Genres werden hier ihre Freude haben. Insgesamt ist "The Thing" absolut solide Horror-Kost, aber eben leider auch nicht mehr. Als Prequel funktioniert es jedoch nicht wirklich, dafür fehlen die eigenen Ideen. Schade da hätte mehr draus werden können.
Nun ja... John Carpenter hat seine besten Zeiten bei weitem hinter sich gelassen, doch das Ding gehört zu einem seiner besten Filme. Doch gerade einer der entscheidenden Faktoren wird bei diesem "prequel" einfach weg gelassen: Klaustrophobische Stimmung...und alles in allem wirkt dieser Film viel weniger Düsterer, als diese Handlung eigentlich erwarten lassen sollte. Zudem sind die Schockeffekte und die Monsterszenen eigentlich VIEL ZU GUT für diesen mittelmäßig inszinierten Aufguss gemacht. Sie wirken sogar fast sol, als hätten die Macher diese Szenen aus einem anderen Film herausgeschnitten und hier einfach reinkopiert...! Und alles in allem wirken viele Szenen unnötig und gar halbherzig, einfach deplaziert...man wollte wohl irgendwie einfach nur die Handlung vorrantreiben, die ohnehin natürlich absolut nichts neues aufwarten lässt...das geht dann sogar auf Kosten der Hauptdarstellerin, die als einizige etwas Atmosphaire auf den Cast zaubert und selbst in eben diesen besagten, unnötigen Szenen einiges an Ausstrahlung einbüßen muss. Und obendrein auch sehr nervig war der Umstand das die war Norweger im Vergleich zu den Amis zwar sehr herzlich aber im grunde genommen teilweise primitiver dargestellt wurden...bei dem Names des Regissuers ein trauriges Armutszeugnis. Da spricht ein Nordeuropäer, der teil einer höchst komplexen wissenschaftlichen Expedition ist, plötzlich von Dämonen...ahja...alles klar Lars! Nun ja ein besserer Cast, ein durchdachteres Drehbuch und alles in allem eine dichtere Atmosphaire hätten aus dem neuen "Ding" ein großartigen Schocker machen können...Schade.......
Der Film hat ganz gute Ansätze, kann diese aber nicht wirklich ausnutzen. Es gibt Momente, die ganz spannend sind, dann aber auch wieder genug Momente, die langweilig sind. Für mich war der Film leider nur Mittelmaß. Das Ende hat mir gefallen!
Richtig geiler Horrorfilm, einfach nur zu empfehlen. Eine echt coole Story , kleine Schockmomente,einfach ein Film wie kein anderer. Da hat sich jemand mal Gedanken gemacht und sich etwas neues ausgedacht. Offenes Ende...ich würde mich über einen zweiten Teil freuen!
"The Thing" ist ein halbwegs brauchbarer Horrorfilm, dem es letztlich an Spannung und origineller Handlung fehlt. Der Vergleich zu seinem grossen Bruder im Geiste ("Das Ding aus einer anderen Welt") drängt sich auf, denn "The Thing" kupfert nicht nur ausgiebig bei Carpenters "Original" ab, sondern lässt dessen spannende Atmosphäre zu grossen Teilen vermissen. Zu durchschaubar ist der Plot und zu oberflächlich sind die Figuren gezeichnet, die lediglich als Abnippelkandidaten dienen. Alleine Mary Elizabeth Winstead, deren Figur an Kurt Russels MacReady angelehnt ist, sticht heraus. Fazit: Im "zehn kleine Negerlein"-Prinzip werden hier die Darsteller verheizt statt auf Spannung gesetzt. Und kaum Neues bietet der Film zu Carpenters nervenzerreissenden Horror von 1982.
Cooles Remake des Klassikers !! Ja,man kennt es ja wurde aber gut umgesetzt das ganze finde ich. Splatter Effekte sind auch gut !kann man echt schlechter machen !
Als angekündigt wurde, dass es es einen neuen Teil von „The Thing“ geben sollte, war ich zunächst skeptisch: ob das wirklich gut werden kann? Dann wurde bekannt, dass der neue Film ein Prequel zum John Carpenter-Klassiker werden sollte. Die Skepsis wuchs. Ich ging dennoch ins Kino und versuchte, mir den Film unvoreingenommen anzuschauen. Das fiel auch nicht wirklich schwer. Natürlich zieht man als aufgeschlossener Zuschauer immer wieder Vergleiche zwischen dem Carpenter-Thing und dem neuen Thing: hat diese Stelle im Klassiker auch so ausgesehen? War das und das nicht irgendwie anders? Solche Fragen sind nicht verwerflich. Dennoch sollte man den neuen The Thing-Film nicht allzu hart an dem Original messen. Auch wenn man bereits zu Anfang weiß, was passiert und wie es enden muss, kann man den Film genießen und sich wieder von der Beklemmung der Arktis einfangen lassen. Diesmal weiß man gleich zu Anfang, woran man ist: ein unförmiges, außerirdisches Wesen meuchelt die Belegschaft einer Aktis-Station nieder. Da das Wesen in der Lage ist, das Aussehen von anderen Lebewesen nachzuahmen, kann man nie sicher sein, wer wirklich noch ein Mensch ist und wer nicht. Dennoch schafft es der Film, die Zuschauer immer mal wieder an der Nase herum zu führen. So werden typische Gruselszenen erzeugt und im nächsten Moment über den Haufen geworfen. Die Musik setzt aus und man meint „Jetzt kommt was“... und dann geht der Film doch normal weiter und gerade wenn man sich entspannen will zeigt das Ding seine Fratze. Es gibt zwar einige kleine logische Schwächen im Film und das Ende wirkt ein wenig mit dem Holzhammer zusammengeklopft, dennoch ist The Thing ein guter Gruselfilm, der alles wichtige hat: ein Monster, Beklemmung, ein wenig Paranoia und eine Priese Ekeleffekte. Ein gelungenes Prequel!
Im G G ein guter , ordenlicher , solider , geradliniger Horror - Action - Science/Fiction - Thriller mit akzeptablen Effekten.Es ist zwar ein Prequel , hat aber leider - stellenweise 1:1 - fast dieselbe Handlung etc etc wie das Original.Aber dennoch weiß der Film zu gefallen , nun nicht unbedingt im Kino - aber für einen gemütlichen Winter DVD Abend = Top !
Ich bin Fan von John Carpenters The Thing und mit dem neuen Film hat sich ja mein Wunsch mal erfüllt, nämlich daß die eigentliche Vorgeschichte bzw. dessen Ursprung mit den Noprwegern verfilmt wurde. Worum es geht weiß man vorher eigentlich, finde ihn gut umgesetzt, man hat auch darauf geachtet die Parallelen herzustellen (wie Örtlichkeiten) und tricktechnisch dafür heutzutage typisch Computertechnisch. Nach diesem Film kann man nahtlos in den alten Schinken von 1982 übergehen. Kann also nur positiv bewerten.