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Lamya
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1,5
Veröffentlicht am 4. April 2011
Ein völlig unnötiger Film. Allein die letzten 15 Minuten klären vlt. etwas auf und zeigen, wie es dort ausgesehen hat (Originalbilder). Die Leute die am Anfang befragt wurden, wurden einfach nur zur Schau gestellt. Der Mittelteil ist wenig aufklärend. Es werden einfach nur die Todesscenen gezeigt. Schlechte Dialoge und Schauspieler machen das nicht besser. Im ganzen ist der Film nur wenig aufklärend und zeigt mal wieder, wie schlecht Uwe Boll ist.
Aus Neugier aufgrund der verheerenden Kritiken habe ich mir diesen Film einmal kostenlos auf 'Youtube' angeschaut (dort ist er in der Tat eingestellt) und kann die Negativkritik so nicht nachvollziehen. Zunächst möchte ich klarstellen, dass ich drei Punkte unter der Voraussetzung gebe, dass man bei diesem Film keine falschen Erwartungen hat: Uwe Boll sagt ganz klar, dass 'Auschwitz' gerade keine Dramaturgie beinhaltet, sondern quasi durch seine scheinbare Belanglosigkeit die ganze Sinnlosigkeit und Dummheit des kollektiven Mordens der Nazis aufzeigen will. Also darf man hier auch nichts anderes voraussetzen. Und das gelingt Boll meines Erachtens solide, daher gebe ich drei Punkte. Ich finde insbesondere die läppischen Fragen an die Schüler in ihrer dreisten Suggestivität passend. Mein Eindruck ist, dass Auschwitz letztlich ein Film über brutale, mörderische Dummheit ist, und auf diese Weise entwickelt 'Auschwitz', wie ich finde, einiges an Aussagekraft - zwar an der Grenze zur völligen Geschmacklosigkeit und bisweilen auch jenseits dieser, aber das immerhin konsequent.
Das wichtigste ist wohl die gute Absicht: Uwe Boll wollte das ganze Auschwitz Thema auf den kleinsten Nenner runter rechnen, zeigen was dort geschehen ist. Zeigen, daß dort eine Maschine lief, Menschen dort angeliefert wurden, ermordet wurden, daß es dort keine Helden, keine guten Sachen gab, nichts was das filmische Bild davon gerne zeigt. Verstärkend dagegen gehalten sind Interviews mit Schülern die von der ganen Thematik rein garnichts zu wissen scheinen – man muß sich nur fragen ob wirklich alle Schüler so dumm waren wie gezeigt oder ob das an der Stelle nur effektiv zusammengeschnitten wurde. Ebenso bestehen die grausamen Auschwitz Szenen wohl nicht eine exakte Prüfung durch Historiker – ich selber hörte mal einen der den Film aufgrund zahlloser inhaltlicher Fehler restlos zeriss. Kann mich aber trotzdem nicht von der Wirkung freisprechen – die gezeigten Szenen hätte man vielleicht handwerklich sauberer angehen können, schöner wären sie dadurch nicht geworden.
Fazit: Wohl kein sehr guter Film, aber mit einer sehr guten Absicht dahinter.
Da gibt es durchaus besser und erschütterne Filme und Dokumentationen über dieses unschöne Ereignis. Auch die Art und Weise des Filmes ist sehr grenzwertig. Man muss nicht zwingend In slow motion zeigen wie Babys erschossen werden und nackte Kinder verbrannt werden. Das Thema soll zwar erschütternd und abschreckend sein aber dennoch finde ich hier, dass Grenzen überschritten wurden im Filmbereich. Andere Filme über dieses Thema, haben es auch gut und emotional verfilmt ohne solche Szenen. Definitiv nicht empfehlenswert.
Kinder, Männer und Frauen werden vollständig nackt gezeigt alles schön und gut aber warte.. KINDER ? Sollte sowas erlaubt sein? Der Film ist an sich schlecht dargestellt und nicht empfehlenswert. Nur der Schluss klärt etwas auf (Reale Bilder)
Ich habe echt manchmal das Gefühl, wenn irgendwo steht: Ein Film von Uwe Boll, muss man ihn sofort schlecht damit damit man am Ende auch 0,5 Sterne oder 1 von 10 Punkten geben kann aber man muss ihm auch eine Chance geben und ultra schlecht ist dieser Film zumindest nicht. Er hat sich hier ein sehr kontroverses Thema rausgesucht was noch kontroverser umgesetzt wurde. Hier zeigt man bei töten und vergasen von Frauen, Männern und Kindern voll drauf und das respektiere ich an Uwe Boll, das er es einfach mal durchzieht auch wenn es natürlich ein hässlicher Anblick ist. Eine Story kann man hier nicht finden. Am Anfang redet Uwe Boll was interessant ist, dann interviewt er Schüler die anscheinend noch nie was von Auschwitz gehört haben und denken es sei 1800 irgendwas passiert. Ich meine die konnten nichtmal einen grammatisch richtigen Satz sagen. Dann filmt man den Alltag in Auschwitz und dann interview man nochmal Schüler die sogar Juden kennen auch wenn einer denkt Hitler kommt aus Tschechien. Hätte der Film mehr Story, mehr Szenen in Auschwitz und Schüler die bei der Frage ist Auschwitz, ein Land ins grübeln kommen, würde er besser sein.
Insgesamt ist es ein schwacher Film der keine richtige Story und total unwissende Schüler bietet und der irgendwie nichtssagend ist.