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ToKn
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4,0
Veröffentlicht am 23. März 2016
Es kommt selten vor, aber ich kann mich hier nur den meisten der Kritiken anschließen. Die Story ist ab und an ein wenig holperig, weil es in solchen Filmen nicht anders geht. Selbstredend wird auch das eine oder andere Klischee bedient, aber ansonsten hat Antoine Fuqua hier wieder ordentliche Arbeit abgeliefert. Ein gelungener Spagat zwischen Sportfilm und Drama. Jake Gyllenhaal- muss man einfach mal sagen- spielt Oscarreif. Ich persönlich befand auch alle anderen Rollen als bemerkenswert gespielt. Schade das Rachel McAdams den Film nach einer halben Stunde verlassen muss. Soundtrack super. Handwerklich spitzenmäßig gemacht. Auch hier wäre eine Oscar-Nominierung durchaus angebracht gewesen, aber irgendwas war ja 2016 da... Vielleicht lag es auch hier an der Hautfarbe des Regisseurs. Eigentlich bin ich kein Fan von Filmen über 120 Minuten, aber hier passt es irgendwie. "Rocky" hat für den Handlungsstrang immerhin 2, fast 3 Teile verwendet. Nicht desto Trotz sollte man den Film nicht mit der "Rocky-Saga" in einen Topf hauen oder Vergleiche anstellen, "Southpaw" hat sich seiner Zeit angepasst. Der Film ist definitiv sehenswert.
(...) Fazit: „Southpaw“ verschenkt leider zu viel Potenzial. Jake Gyllenhaal spielt großartig, muss den Film aber im Alleingang tragen, denn die klischeebeladene Story und die uninspirierten Charaktere nehmen dem Film viel von seiner Faszination. Dennoch ist „Southpaw“ in einzelnen Szenen packend geworden und weiß richtig gut zu unterhalten.
Ganz ok aber Rocky ist für mich immer noch mitreißender. Um den Vergleich komme ich leider nicht drum rum. Ansonsten ja top gespielt, teils ordentlich dramatisch. Kann man getrost empfehlen.
Ein ganz toller Film, bei dem Mann an vielen Stellen weinen muss, weil es so herzzerreissend ist. Die Dialoge mit dem Kind sind authentisch. Würde ihn nochmal schauen 01/01/2016
Boxerdrama nach altbekannter Manier, das den Focus auf die emotionale Schiene legt.Es ist kein reiner Boxerfilm, dass will Southpaw aber auch nicht sein.Jake Gyllenhaal spielt seine Rolle als Boxheld glaubwürdig und überzeugend zugleich.Filmisch ist an Southpaw nichts auszusetzen.Die Darstellung der wenigen Kämpfe sind qualitativ hochwertig inszeniert.Southpaw ist ein handwerklich gut gemachter Film der durch seine Authentizität und seinen guten Darstellern besticht.
Jake Gyllenhaal (Source Code) ist für mich mittlerweile einer der besten und vielseitigsten Schauspieler aus den USA. In "Southpaw" untermauert er dies erneut mit einer starken Leistung. Gyllenhaal ist so extrem wandelbar und spielt jede seiner Rollen komplett glaubwürdig. Ein Oscar wäre für diesen Schauspieler absolut gerechtfertigt. Freue mich auf seine nächsten Werke. Forest Withaker (Der Butler) ist als Nachdenklicher und strenger Trainer wunderbar im Zusammenspiel mit Gyllenhall. Besonders aber die kleine Newcomerin Oona Laurence als Tochter von Gyllenhall ist wirklich hervorragend und in einigen sehr emotional intensiv gespielten Szenen wirklich fantastisch. Die Boxszenen selbst sind hier der zweite große Star des Films. Mitreisend Inszeniert, tolle Kameraeinstellungen und auch jede Menge Blut das aus Gyllenhalls Gesicht und seiner Gegner regelrecht in die Kamera spritzt. Kritisieren kann man das etwas dünne Drehbuch das bei über 2 Stunden Laufzeit immer mal wieder für etwas Leerlauf sorgt. Fazit: Starkes Drama mit einem überragenden Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle, dass ich definitiv weiterempfehlen würde.
Der nächste Antoine Fuqua Film für den es sich absolut lohnt den Gang ins Kino zu wagen!!
Der Regisseur zeigt uns hier wie man vom Thron fallen, sein Leben zerstören und auch wieder Aufstehen kann! Eine absolut oscarreife Vorstellung von Jake Gyllenhall als Billy Hope, der den Boxer psychisch sowie körperlich genial darstellt. Großes Lob auch hier an Forrest Whitaker mit einer starken Performance als Trainer von Billy Hope und Rachel McAdams als Ehefrau wie sie im Buche steht!
Absolute Empfehlung! leine Storyschwächen wegen Vorhersehbarkeit und Klischees, ansonsten ein toller, unterhaltsamer, emotionaler Film mit grandiosen Darstellern und einem bombastischen Soundtrack.
Für mich als Boxer gilt: Erst mal liebe ich Boxerfilme. Für Soutpaw gilt, dass hier ziemlich viel Potential verschenkt wurde. Ich finde den Film toll gespielt, sowohl Jake Gyllenhall als auch Nebendarsteller wie 50 Cent spielen gut und überzeugend. Forrest Whitaker ist (bis auf wenige Szenen) für mich sogar richtig überragend. Aber dieser Plot. Das ist so dermaßen vorhersehbar und könnte auch aus Rocky Balboa stammen. Allerdings aus einem der Rockyfilme aus den 80ern. Der Plot macht sehr vieles kaputt. Auch der Niedergang von Jake Gyllenhall wird viel zu wenig beleuchtet und ist vollkommen undurchschaubar. Schade, ansonsten nämlich ein atmosphärisch guter Film.