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    Django Unchained
    Durchschnitts-Wertung
    4,5
    3265 Wertungen - 145 Kritiken
    Verteilung von 145 Kritiken per note
    52 Kritiken
    65 Kritiken
    15 Kritiken
    10 Kritiken
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    Deine Meinung zu Django Unchained ?

    145 User-Kritiken

    Alek K.
    Alek K.

    User folgen 13 Follower Lies die 43 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 20. April 2014
    ''Django Unchained'' ist meiner Meinug nach der beste Film von Quentin Tarantino, sogar noch besser als ''Pulp Fiction''. Unglaublich gute Dialoge, herausragende Darsteller, epische Musik und ein tolles Setting hat dieser Film zu bieten. Die Dialoge sind einigen Leuten vielleicht etwas zu lang, mir allerdings nicht. Wenn die Dialoge von Tarantino geschrieben sind könnte ich wirklich Stunden lang zuhören. Die Story ist ansonsten gut geschrieben und wird nie langweilig. Die Darsteller sind, wie gerade erwähnt, klasse!
    Christoph Waltz spielt hier besonders gut und hat den Oscar verdient. Leonardo DiCaprio ist ebenfalls gut und ich finde dass er zumindest eine Oscarnominierung verdient hätte. Auch Jamie Foxx überzeugt genauso wie der ganze Rest.

    Fazit: Extrem guter Western! Tarantino übertrifft sich selbst und schafft einen der besten Filme die ich je gesehen habe!
    Hopstock Marcus
    Hopstock Marcus

    User folgen 6 Follower Lies die 67 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 2. Juni 2013
    Wie man es von Quentin Tarantino gewohnt ist liefert er hier wieder ein Meisterwerk ab.
    Ein klasse Western Film mit super Darstellern , allen voran Christoph Waltz. Der Oscar ist wirklich verdient.

    Trotz der langen Laufzeit von 3 Stunden wird der Film nicht langweilig und bleibt die ganze Zeit über spannend.
    Der Gewaltgrad ist vor allem zum Schluss sehr hoch , passt aber gut in den Film rein.
    Auch erwähnt sei der Soundtrack. Dafür hat Tarantino ja auch ein Händchen.

    Einer der besten Filme des Jahres.
    Schillenium
    Schillenium

    User folgen 2 Follower Lies die 17 Kritiken

    1,5
    Veröffentlicht am 9. Februar 2016
    Als allererstes muss ich sagen, dass Tarantino in meinen Augen durch die Filme nach Pulp Fiction ein filme-machender Cineast und Movie-Freak geworden ist. Aber weit entfernt von einem ernstzunehmenden Regisseur.
    Dennoch habe ich mich auf diesen Film gefreut, ich hatte einfach gehofft und geglaubt, dass Tarantino und die "Django-Legende" voneinander profitieren können. Tun Sie aber nicht! Der Anfang gestaltet sich dagegen sogar noch als ausgesprochen ansprechend, in dieser Phase des Films, kann man sogar über die übertrieben comichafte Darstellung der Gewalt hinwegsehen. Später gleitet gerade die Darstellung der Blutfontänen ins geschmacklose ab.
    Der Film lässt nach dem ersten Viertel derart stark nach, dass selbst Tarantino irgendwann die Reißleine zieht und einfach den Winter mit einem Schriftzug beendet. Die Ankunft auf "Candyland" gestaltet sich dann wieder besser und unterhaltender. Dies liegt aber den beiden Darstellern Jackson und DiCaprio.
    Es ist einfach ein unwiderstehliches Wechselspiel zwischen den beiden Mimen, man ist sich nie sicher wer Herr und wer Sklave ist.
    spoiler: Das Ende von Waltz als Dr. Schultz ist leider so vorhersehbar wie die darauf folgende Schießerei, welche den langatmigen negativen Klimax des Films darstellt.

    Das letzte Viertel des Films hat mich nur noch genervt und wenn man dachte, dass Tarantino seinen Vorpubertären Launen auch im Schlussteil nachgibt, dann wird man nicht enttäuscht. Der Abgang von Jamie Foxx auf dem Gaul ist gelinde bezeichnet "hyper-liquide".
    Betrachte ich den Film mal als Ganzes, habe ich 2 Viertel die vielleicht 2-3 Sterne bekommen hätten und eine Hälfte die nicht einen Stern bekommen hätte. Warum Waltz besser sein soll als DiCaprio kann sicher nur Hollywood erklären, ich kann das so nicht vertreten.
    Ich finde die Idee klasse mit eingestreuten Kamerafahrten die an alte Eastern/Western erinnern oder Cameo-Auftritten von z.B. Franco Nero eine gewisse Hommage an vergangene Kino-Kultur zu zelebrieren. Aber alles in Maßen! Am Ende hat Tarantino insbesondere in diesem Film keinen eigenen Stil mehr. Er bedient sich bei anderen Filmen, Regisseuren und Produktionen, absurderweise selbst bei seinen eigenen. Aber das Schultz nur ein Landa in gut ist wurde ja bereits vorher schon erwähnt.
    Was bleibt als Fazit: 3 Stunden Django sind 1,5 Stunden Django zu viel. Einen Film der derart oft in die Lächerlichkeit abdriftet kenne ich sonst nur von den Wayans. Ein Freund von mir meinte dass ich bei meiner Kritik einen wesentlichen Punkt außer Acht lasse, der Film unterhält...und gerade das macht er meiner Meinung nach nicht. Meine Enttäuschung, über einen derart hochgelobten Film mag vielleicht auch die objektive Sicht etwas vernebeln, aber selbst mit gutem Willen würde der Film nicht über 2 Sterne kommen. Jedem 16 jährigen, der noch jeden Morgen das letzte bisschen Clearasil aus der Tube quetscht mag der Film in jedem Fall gefallen, aber für jeden der ein Mindestmaß an Anspruch in einem Film benötigt, der einen so eindrucksvollen Cast hat. dem soll gesagt sein, dass "Django Unchained" der Jar Jar Binks unter den Western ist.
    HA456
    HA456

    User folgen 3 Follower Lies die 9 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 2. November 2013
    //Chorus: ''Django''/ Singer: ''Django, have you always been alone?'' [...]// -dieses Lied klammerte sich geradezu an meinen Gedanken und ließ mich in den nächsten paar Wochen gar nicht mehr los. Ich musste es ständig summen bzw. singen -in der Schule, in der S-Bahn, zu Hause, ja sogar beim Duschen. Das Lied hatte mich einfach in seinen Bann gezogen und blieb im meinem Gedächtnis haften. Meiner Meinung nach macht gerade das einen guten Song aus, egal ob er nun ein paar schlechte Stellen hat, oder nicht? Und macht das nicht auch einen guten Film aus?
    Diese nachhaltige Wirkung hat Quentin Tarantino in seinem neuen Meisterwerk ''Django Unchained'' wieder einmal erreicht.
    In seinem neusten Streich inszeniert Taratino auf unglaublich brutaler, aber zugleich witziger Art die Geschichte eines Sklaven Django (Jamie Foxx), der mithilfe des Kopfgeldjägers Dr. King Schulz (Christoph Waltz) seine Freiheit erlangt. Gemeinsam zieht das neue Duo durch Texas, um Betrüger zur Rechenschaft zu ziehen, und um Djangos Frau aus den Klauen des mächtigen Plantagenbesitzers Calvin Candie (Leonardo Dicaprio) zu befreien.
    Zugegebenermaßen hört sich das alles vielleicht recht platt und wie ein banaler Thriller an. Tatsächlich handelt es sich bei ''Django Unchained'' um einen Film, der einfach strukturiert ist und Szenen bzw. Geschehnisse ordinär aneinanderreiht. Was eigentlich auch sehr untypisch für einen Tarantinofilm ist. Jedoch erschafft Tarantino wiedereinmal ausgesprochen geschickte und höchst faszinierende Dialoge,die seine Charaktere dreidimensional und interessant erscheinen lassen und damit eine immense Spannung im Film erzielen. Deshalb ist auch diese lange Laufzeit von stolzen 165 min. so wichtig. So entwickelt man nämlich für bestimmte Figuren Sympathie oder Animosität und fiebert oder freut sich höhnisch, je nach dem, für die jeweilige Figur. Diese Wirkung wird aber auch durch die ausgesprochen talentierten Schauspieler erzielt, die alle wirklich grandiose Arbeit leisten (Jamie Foxx, Christoph Waltz, Leonardo Dicaprio, Kerry Washington, Samuel L. Jackson etc.). ''Django Unchained'' lebt also eigentlich nur durch seine interessanten Charaktere, die den Zuschauer emotional einbinden. Und dadurch kann Tarantino ein Geduld- und Genuss-Spiel mit dem Zuschauer veranstalten, um diesen affektiv zu integrieren. Im letzten Drittel nämlich, Candie-Land Szene (Showdown), streckt Tarantino die Dialoge und Handlungsstränge so sehr hinaus, dass eine zunehmende prekäre Atmosphäre entsteht. Letztlich zögert der Regisseur mit dem Happy End so sehr, dass gerade beim Showdown man genüsslich bei dem Massaker zuschaut und sich selbst beim höhnischen Lachen ertappen muss.
    Was indes noch gepriesen werden muss ist erstens die hervorragende Musik, die wirklich jede einzelne Szene stimmig unterstreicht, zweitens die beeindruckende und detaillierte Ausstattung und drittens die Kamera, die selbst brutale bzw. blutige Szenen kunstvoll darstellt.
    Tarantino hat mit ''Django Unchained'' erreicht, dass man Trauer, Kummer, Liebe, Angst, Verzweiflung, Hass, Genuss und Rachelust einfach all diese Emotionen wieder einmal durchlebt; sodass man perplex und sprachlos den Kinosaal verlässt und jede Szene noch im Kopf hat. Gerade dadurch hinterlässt der Film beim Zuschauer einen gewaltigen Nachdruck und ist meiner Meinung nach deswegen auch ein Meisterwerk. Immerhin macht sich ein guter Film, nach meiner Definition, durch eine nachhaltige Wirkung erst aus.
    Kurzum: Genialer Film, der einen durch sein Zöger-Geduld-Genuss Spiel emotional einbindet und dadurch eine nachhaltige und auf jeden Fall positive Wirkung erzielt. Schaut euch den an!
    Zach Braff
    Zach Braff

    User folgen 208 Follower Lies die 358 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 21. Januar 2013
    Geiler Film! Tarantino in Hochform! Christoph Waltz ist einfach mal wieder überragend. Mindestens so gut wie in "Inglorious Basterds". Dazu ein extrem cooler Jamie Foxx, jede Menge Humor und ne geballte Ladung Action. Was will man mehr?!
    Einziger Kritikpunkt für mich ist der etwas langwierige Mittelteil (den Teil mit der Sage von Siegfried hätte man sich auch schenken können...). Das tut dem ganzen aber in keinster Weise einen Abbruch, von daher 4,5/5 Sterne.
    Ziemlich beste Filmkritiken
    Ziemlich beste Filmkritiken

    User folgen 12 Follower Lies die 78 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 15. Januar 2013
    Tarantino hat oft die Italowestern von Leone und Corbucci zu seinen prägenden Filmerlebnissen gezählt und dies mit vielen Szenen in seinen bisherigen Filmen auch unter Beweis gestellt. Gerade der “Original-Django”mit Franco Nero oder auch Zwei glorreiche Halunken wurden nicht nur einmal mit einer Hommage bedacht. Umso erfreulicher war es daher, dass er sich endlich einmal komplett diesem Genre zugewandt hat. Herausgekommen ist aber kein loser Abklatsch jener alten, dreckigen Western, sondern vielmehr eine Liebeserklärung mit völlig erfrischenden und aberwitzigen Tarantino-typischen Zutaten.Da ich ein absoluter Fan dieser alten Western bin, war ich auch von ersten Sekunde an der glücklichste Mensch dieses Planeten. Was kann es nämlich da Schöneres geben, als gleich zu Beginn zu der bekannten roten Schrift auch noch das altvertraute Lied “Django” von Luis Bacalov zu hören? Mein zufriedenes Grinsen war ab da jedenfalls nicht mehr aus meinem Gesicht zu bekommen.
    Die ganze Kritik zum Film gibts hier zu lesen: http://ziemlich-beste-filmkritiken.de/filmkritik/django-unchained
    Alternativ könnt Ihr gerne auch unsere Youtube-Kritik anschauen:
    http://www.youtube.com/watch?v=VKib4tSj2CQ
    Jenny V.
    Jenny V.

    User folgen 73 Follower Lies die 234 Kritiken

    1,5
    Veröffentlicht am 24. September 2019
    Noch ein langweiliger, übermäßig langer Western.
    Ich kann bei bestem Willen nicht nachvollziehen, warum dieser Film Oscars gewonnen hat, aber das geht mir jetzt schon seit Jahren so, denn die Absahner bei den Oscars sind meist ziemlich langatmig und langweilig.
    Zwar gibt es die typische Westernballerei und auch ein bisschen Story, diese ist jedoch nicht immer schlüssig und auch wirklich nur von Ballerei ohne Dialoge geprägt. Das ganze zieht sich dann deutlich über 2 h dahin und man wartet vergebens auf einen Höhepunkt.
    Ein einziger Lichtpunkt des Films ist der Zahnarzt gespielt von Waltz, der dem ganzen eine wunderbare ironischen und sarkastischen Humor verleiht und den Film selbst auch auf den Arm nimmt.
    Ich würde den Film lediglich absoluten Western-Fans empfehlen, aber gleich sagen, dass es ziemlich lang werden kann.
    CptWinthers
    CptWinthers

    User folgen 4 Follower Lies die 58 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 31. Januar 2013
    Waltz ist gut. Der Film an sich hat mich nicht überzeugt!!! Bietet nichts, was Inglorious Bastards auch hatte.
    Örnywood
    Örnywood

    User folgen 11 Follower Lies die 80 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 8. September 2013
    Eine Naturgewalt......eine Welle an schier nicht enden wollenden geilen, bis zur Extase ausgefeilten Dialoge.....ein Soundtack der einen wie ein Sturm umreißt.......Darsteller in absoluter Oscarform.......so könnte ich ewig weiter machen.....aber eine wenig seriös soll meine Kritik schon sein....Ok... ich versuchs....

    Also.. Quentin "Mastermind" Tarantino, der Filmmeisterwerke wie "Pulp Fiction" oder "Inglourious Basterds" schuf, haut uns also seine neuste Filmfantasy um die Ohren, und der ehemalige Videothekar beweist mal wieder, er versteht es wie kein anderer Regisseur krasse Bilder, geniale Dialoge und elektrisierte Schauspieler in den Mixer zu schmeißen und uns ein Püree der Extraklasse zu servieren. Gut, Püree sieht nicht immer gut aus... aber schmecken tut es meistens!

    So lässt sich auch über die Story sicher streiten. Vereinfacht ausgedrückt sucht ein schwarzer Sklave ja „nur“ seine Frau und bringt deren Peiniger zur Strecke. Auch bei „Kill Bill“ ging es um eine „Braut“ auf Rachefeldzug. Doch dieses räudige Texaner, der absolute Gegenentwurf zu studierten und seriösen Filmemachern wie ein „Steven Spielberg“ oder „Martin Scorsese“ es sind, zieht die Dialoge immer wieder in eine endlose Breite, doch langweilig werden sie nie. Im Gegenteil. Wenn unser „ Herr Waltz“ über die Niebelungen Sage sinniert, oder Leo DiCaprio an Hand eines Totenkopfes die Ethnologie der schwarzen Rasse erklärt schlägt mein Filmherz absolut hoch. Doch so ist das bei einem „echten“ Tarantino, Story ist gut und einfach, aber der Film hat Tiefe und absoluten Verstand. Passt nicht zusammen? Passt doch, denn genau hier liegt das „ Herz“ des Texaners und seiner Filme.

    Kommen wir zu den Darstellern. Jamie Foxx spielt sicher sehr routiniert, doch seine Rolle gibt bei weiten nicht so viel her wie die des Dr. King Schultz, gespielt von Christoph Waltz. Er ist der absolute Kaninchenbau des Films und trägt ihn mit seinem arroganten, aalglatten und sarkastischen Wortwitz. Leo diCaprio überrascht mich als Bösewicht, ihm gefällt scheinbar der Imagewechsel. Doch bei aller Liebe für „unseren“ Christoph, die Oscar Nomminierung hätte sicher auch Samuel L. Jackson verdient gehabt. Seine Performance zwischen Affenpapagei und Brandy schwingenden „Paten“ ist absolut genial und ein Meisterstück des Films. Das Blut spritzt natürlich wieder aus allen Lagen, auch vor Hunden die einen „schwarzen Sklaven“ zerreißen wird nicht zurückgeschreckt. Die Bildersprache ist auch ohne 3D, 48B/s oder anderer „Effekthascherei“ wie ein Sog der einen in den Film zieht. Noch ein Wort zum Soundtrack. Einfach nur Saugeil!!! Ohne diese Arie der verschiedensten Musikstile wäre der Film sicher gut... aber nicht so brillant wie man es hatte erwarten können!

    So, ich könnte ewig so weiter schreiben, doch das würde den Rahmen sprengen.....Warum also bei all meinen Lobeshymnen auf den Film „nur“ 4, 5 Sterne? Also, seit Pulp Fiction vergebe ich bei einem Tarantino keine 5 Sterne mehr, den sein zweiter Kinofilm war eine Offenbarung und da gibt es kaum noch Luft nach oben. Jedoch ist das „meckern“ auf einen Niveau der etwas anderen Art. Der Mittelteil des Films ist sicher ein paar Minuten zu lange geraten, und am Ende kann man sich nicht so richtig entscheiden, wann und wie denn nun Schluss sein soll.

    Fazit: Django Unchainend ist Bild und Dialog Kino vom feinsten, die Darsteller sind nahezu perfekt, die Landschaftsaufnahmen und die Kameraführung brilliant, und zwischendurch haut uns der Film zum Teil das Zwerchfell aus dem Bauch.........

    PS: Die Szene mit dem Ku-Klux-Klan ist einfach nur saukomisch.......
    Simon C.
    Simon C.

    User folgen 1 Follower Lies die Kritik

    2,5
    Veröffentlicht am 4. Februar 2013
    Django ist der schwarze Siegfried. Seit Jahren versucht er sich und seine Geliebte und Ehefrau Broomhilda aus den Fängen der Sklaverei zu befreien und sich den Grausamkeiten seiner Besitzer zu entziehen. Unverhoffte Hilfe erhält er durch den Kopfgeldjäger Schultz. Django soll ihm helfen die Verbrecher Big John, Ellis und Roger Brittle aufzuspüren, da nur er in der Lage ist diese zu indentifizieren. Schultz fühlt sich gegenüber Django verpflichtet und beginnt mit ihm die Suche nach seiner verschollenen Frau. Die Spur führt zur Farm des Plantagenbesitzers Calvin Candie, der ein Fan von Sklavenkämpfen ist. Hier wittert das ungleiche Duo eine Chance Broomhilda zu befreien.

    Die schauspielerische Leistung Leonardo DiCaprios würde ich über die der beiden Hauptdarsteller Waltz und Foxx anordnen, wobei mir Waltz noch besser gefiel als der relativ einseitige Foxx. Django und auch Schultz fehlt es an charakterlicher Tiefe. Der Film beginnt in der ersten Stunde spannend flacht aber zum Ende hin deutlich ab, das liegt nicht zuletzt daran, dass er eine gute Stunde zu lang ist. Die teils blutige Darstellung und auch die Stilistik des Films wirken durchaus interessant und die zahlreichen Gags wissen zu überzeugen. Das Gesamtpaket hinterlässt jedoch einen gemischten Eindruck. So ist Tarantinos Werk ein nerdiges aber durchaus liebevolles Abenteuer mit unspektakulären geschichtlichem Verlauf. Wer Tarantino nicht mag wird erneut mit seinen typisch kitschigen Ideen konfrontiert, dennoch ist Django ein unterhaltsamer aber auch langwieriger Zeitvertreib.
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