Neueste Kritiken: Furiosa: A Mad Max Saga - Seite 3
Furiosa: A Mad Max Saga
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challengesbya.d.2k
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Veröffentlicht am 26. Mai 2024
Meinerseits ein genialer, bombastischer, explosiver, sowie actionreicher und abenteuerlicher Film, welcher es definitiv in sich hat. Die Action ist der Hammer und die Effekte sind TOP. Die Handlung ist bombastisch gestaltet und die Spannung vergrößert sich bis zum Ende hin. Ich habe den Film im Kino angesehen und wahrhaftig genossen. Ein wahres Action- Spektakel. Meiner Meinung nach ein wahrhafter Blockbuster Film.
FURIOSA: A MAD MAX SAGA enttäuscht keine Erwartungen: Der Film ist die gleiche explosive Action-Achterbahnfahrt wie sein grandioser, oscarprämierter Vorgänger MAD MAX: FURY ROAD. Er ist genauso gut, aber anders: Action, Produktions- und Sounddesign sind auf dem gleichen Perfektions-Niveau. Doch diesmal gibt es etwas weniger Tempo, dafür mehr Figuren und mehr Story- und Charakterentwicklung. Dazu tragen vor allem die beiden Hauptfiguren bei: Anya Taylor-Joy spielt sehr ausdrucksstark die Titelfigur und trägt den Film im Alleingang. Chris Hemsworth bleibt als eine verwahrloste Thor-Variante optisch dicht bei seiner Paraderolle und hat sichtlich viel Freude daran, einen irgendwie trottelig-sympathisch wirkenden, aber doch vor allem entschlossenen und grausamen Bösewicht zu spielen. FURIOSA erzählt die Vorgeschichte zu FURY ROAD schlüssig und exakt - und stärkt ihn dadurch sogar. George Miller hat hier ein herausragendes Endzeit-Action-Gesamtkunstwerk geschaffen.
„Mad Max: Fury Road“ aus dem Jahr 2015 gehört für mich zu den besten Filmen der letzten 20 Jahren und ist für mich ein Meilenstein des Aktionkino geworden. Allgemein gehört die „Mad Max“-Reihe zu meinen absoluten Favoriten, in welcher ich keinen einzigen Teil schlecht finde. Highlight des Film war für mich die von Charlize Theron verkörperte Furiosa. Dementsprechend war ich voller Vorfreude auf das Prequel zu diesem Film. Vorweg musste ich aber diese Vorfreude bremsen, da es für mich fast unmöglich war die Erwartungen zu erfüllen und einen zweiten „Fury Road“ zu schaffen. Diese Entscheidung war auch vollkommen richtig, denn Miller kopiert mit „Furiosa“ eben nicht nochmal diese Formel und verfolgt einen vollkommen anderen Ansatz als sein Vorgänger. „Furiosa: A Mad Max Saga“ ist in fünf Kapitel unterteilt und spielt mit mehreren Zeitsprüngen, in welcher Miller erstaunlich viel erzählt und gleichzeitig so viel, wie noch nie zuvor, zum Worldbuilding beiträgt. Die Handlung dreht sich um Furiosa, die als Kind entführt wird und mit ansehen muss wie ihre Mutter vom Warlord Dementis getötet wird. Daraufhin schwört sie Rache. Ich persönlich fühlte mich sofort wieder in diese verrückte Welt gezogen und liebte es auch nicht nur die Zitadelle wieder zu sehen, sondern nun auch mehr von den anderen Orten des Wüstenlandes zu erfahren. Das liegt auch daran, dass die Figuren auch nach wie vor sehr spannend sind und in dieser zerstörten und verrückten Welt wie gebrochene Seelen wirken. An deren Speerspitze steht Anya Taylor-Joy, die als Casting perfekt ist. Sie tritt würdevoll in die Fußstapfen von Theron und gibt ihrer Figur wieder Tiefe und Fallhöhe. Womit sie auch nach Jahren als starke Frauenfigur zählt, die viel einstecken muss, sie nach vorne kämpfen muss und nur unter Anstrengung ihr Ziel erreicht. Aber auch Chris Hemsworth als Dementis ist fantastisch und spielt den Wahnsinn großartig und ist häufig sogar ein kleiner Scenesteeler. Auch das Handwerk erinnert wieder stark an seinen Vorgänger und beginnt ähnlich wie „Fury Road“. Auch die Musik erinnert wieder stark daran und so ist zumindest die Machtart zumindest seinem Vorgänger ähnlich. Auch die Effekte, die ich im Trailer ebenfalls nicht schön finde, wirken auf der großen Leinwand sehr viel besser und sollten nicht abschrecken. Markenzeichen ist auch hier wieder die Aktion. Die ist hier reduzierter und fällt in kleineren Rahmen aus, ist aber immer noch sehr impulsiv und mitreißend. Auch hier bildet ein Überfall auf einen Tankzug das Highlight und Miller wischt auch 2024 noch immer die großen Blockbuster mit seiner Aktion auf und lässt wieder schöne Ideen einfließen. Kurz: „Furiosa: A Mad Max Saga“ ist kein zweiter „Fury Road“ sondern fährt seine eigene Straße, die zwar das Handwerk des Vorgängers übernimmt, aber sich inhaltliche vollkommen anders bewegt und sich auch vollkommen anders anfühlt. Diesen Mut von Miller gehört belohnt, da er sich nicht selbst kopiert und die Welt sinnvoll erweitert. Auch dieser Film ist wieder ein Aktionfest, welches viele andere in den Schatten in den Schatten stellt.
Keine Sorry und übel in die länge gezogen, fand den Film extrem schwach. Nette kämpfe rund um Tankwagen aber das gab' es ja schon und sogar besser meiner Meinung nach
Der FIlm dürfte für Einige einen sehnlichen Wunsch erfüllen: er bringt den Zuschauer in der Tat zurück in die Welt von "Mad Max", insbesondere "Fury Road", Er bringt den Look wieder, einzelne Schauplätze und Figuren sowie die Action. Es gibt erneut unfassbare Actionpassagen, insbesondere eine Jagd auf einen Convoy in dem die Szene nicht zu enden scheint und sich das Blatt sekündlich wendet. Allerdings sind bei einer Laufzeit von gut 150 Minuten auch ruhigere und leere Passagen dabei, wer auf Daueraction hofft wird enttäuscht. Die Story ist im KErne etrwas zu verzweigt, aber eigentlich ist es nur eine sehr simple Gut gegn Böse Story. Anya Taylor Joy tritt erst nach einer Dreiviertelstunde in die Handlung, macht ihren Part aber gut. Sie gibt eine gebrochene, finstere Heldin die fast nicht spricht. Als Antagonisten sehen wir einen restlos übersteigerten Chris Hemsworth, der mit GEsichtsprothesen absurden Spaß am Overacting hat. Alles in allem hätte es den FIlm nicht gebraucht, aber er wird sehr zufriedene und glückliche "Fury Road" Fans mit sich bringen - das zählt doch schon.
Fazit: Hat bei zwei einhalb Stunden zwar auch gebremste Phasen, liefert aber am Ende das worauf alle wwarten und hoffen!
Furiosa war wirklich ein guter und spannender Charakter. Aber ich persönlich hätte gerne einen Mad Max2 gesehen oder dessen Vorgeschichte. Zum Beispiel hätte ich gerne gewusst, wer die ganzen Leute waren, die Max sich zu Beginn damals ständig eingebildet hatte. Ich glaube zwar dass es da vielleicht ein Buch und/oder Comic dazu gegeben hat, aber ein Film dazu wäre besser gewesen. Oder die Vorgeschichte zu dem Untergang der Zivilisation. Bei beiden wäre mehr raus zuholen gewesen. Aber bei Furiosa kannten wir deren Geschichte doch schon.