Gangster Chronicles
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papa
papa

182 Follower 319 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 22. August 2014
"Gangster Chronicles" ist ein schräger und seltsamer Film mit drei Kurzgeschichten und einer der letzten Filme mit Paul Walker, die alle irgendwie miteinander verbunden sind. Meiner Meinung nach zieht sich das alles wie Kaugummi hin um richtig zu unterhalten. Schade bei Darstellern wie Matt Dillon, Elijah Wood und Brendan Fraser. Für mich nur eine durchschnittliche "Action-Komödie".
No Use For A Name
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14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 24. November 2025
Wow, was für ein Erlebnis! Ein knallbunter, aberwitziger und vollkommen durchgeknallter Episodenfilm mit dem (zumindest im Original) titelgebenden Pfandhaus im Zentrum. Präsentiert wird das Ganze von einem hervorragend aufspielendem Cast: Brendan Fraser als schmieriger Elvis-Imitator, Paul Walker als paranoider Meth-Junkie, Vincent d’Onofrio als abgesiffter Pfandleiher, Matt Dillon als durchgedrehter Sklavenbefreier, dazu noch Elijah Wood, Norman Reedus und Thomas Jane.

Der Gewaltlevel ist mindestens so groß wie der Wahnsinn, ist dabei streckenweise aber auch sehr explizit, gerade was noch bei einer FSK16 so möglich ist. Allerdings sind die Auseinandersetzungen hier auch stets sehr stylish, teilweise geradezu wunderschön in Szene gesetzt (und ich meine jetzt nicht die Folterszene!). Beispielhaft sei hier der Shootout in der Meth-Küche in der ersten Episode genannt, wo wir einige abenteuerliche Kamerafahrten, im Kreis, über Kopf und wieder zurück, zu sehen bekommen. Überhaupt ist die Kameraarbeit in diesem Film außerordentlich zu nennen und bietet immer wieder ungewöhnliche Winkel, höchst abgefahrene Perspektiven und wilde Kamerafahrten. All das trägt dazu bei, dass der Film auch auf der visuellen Ebene zu überzeugen weiß.

Der Humor wechselt dabei zwischen gnadenlos manisch überdreht, intelligent subtil und völlig irrem Klamauk, ohne dabei aber jemals ins alberne abzudriften. Man muss aber schon einen Hang zu dieser Art von Spaß haben, um Gefallen daran finden zu können, das räume ich ein. Ich jedenfalls habe mich herrlich amüsiert und musste ein ums andere Mal laut loslachen, . bei dem wahrlich haarsträubenden “Warum hassen wir eigentlich Juden?”-Dialog in der ersten Episode oder Brendan Frasers Fernesehinterview als Elvis-Imitator, als er gefragt wird, wer seine Vorbilder seien: “Na klar, der King und der King, also KKK...” Wer über solche Absurditäten lachen kann, ist hier im richtigen Film und ja, man kann auch durchaus gesellschaftskritische Untertöne hier finden.

FAZIT: Sehr stylish gefilmter Episodenfilm rund um ein Pfandhaus und die illustren Gestalten, die dort so aufschlagen und auch wieder verlassen. Einige namhafte Darsteller, die sichtlich Spaß an diesem Wahnsinn haben hieven die abgefahrene Geschichte zusätzlich deutlich über den Durchschnitt! “Hast du ihn umgebracht? Ja, und ich würd’s wieder tun, wenn er noch leben würde.” Dem ist nichts hinzuzufügen.
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