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schonwer
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4,5
Veröffentlicht am 22. Dezember 2016
Die Figuren haben Tiefe und die schauspielerischen Leistungen sind das aller beste in diesem Film. Ich habe schon sehr viele Filme mit Christian Bale gesehen, muss aber sagen, dass seine Performance hier eine seiner besten ist und eine der besten schauspielerischen Leistungen die ich jemals gesehen habe. "Out of the Furnace" ist ein unglaublich mitreißendes und spannendes Drama, mit einer intelligenten Vorgehensweise. Denn Scott Cooper schafft es den Zuschauer bis zur letzten Minute zu fesseln, ohne dass er mit Sicherheit sagen kann wie der Film enden wird.
Fazit: Dramatisch, spannend, realistisch und herausragend gespielt.
Die Stärke des Film ist gut spielende, stark besetzter Cast. Allen voran Woody Harrelson, wie geil den Assi spielt. Aber auch Bale und Casey Affleck überzeugen, unüberraschenderweise.
Out of the Furnace ist sehr ruhig erzählt und lässt sich am Anfang viel Zeit die Charactere vorzustellen. Da diese aber alle intessant wirken, hat mich das nicht weiter gestört. Ab der Hälfte zieht der Film dann ein wenig an, es folgen ein paar spannende Szenen. Das unaufgeregte Finale hat mir sehr gefallen, mal was anderes als die üblichen spektakulären Shootouts.
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, was Christian Bale, Casey Affleck und Woody Harrelson da auf die Leinwand bringen ist ganz große klasse! Allerdings bin ich überrascht, dass der Film so häufig als "langatmig" bezeichnet wurde. Ich fand den Film überhaupt nicht langatmig und habe die ruhige Erzählweise und dadurch entstehende Spannung sehr genossen. Auch die Bezeichnung Rache-Drama wird dem Film meines Erachtens nicht gerecht, denn die eigentliche Rache nimmt in dem Film nur einen kleinen Bruchteil ein. Viel mehr geht es um zwei Männer, die beim Versuch finanziell über Wasser zu bleiben allerhand Schicksalsschläge wegstecken müssen und den unterschiedlichen Umgang beider mit diesen Problemen. Und wenn einem klar wird, dass die besagte Rache nur nebensächlich ist, fällt es einem vielleicht auch einfacher die geduldige Erzählweise zu akzeptieren! Und noch eine Anmerkung: Die deutsche Synchronisation und Übersetzung sind so katastrophal, dass man den Film lieber auf englisch mit ein paar Verständnislücken als in der schlechten deutschen Fassung sehen sollte!
Boa. Was für ein Film. Als der Abspann beginnt, sitze ich mit einer Träne im Auge da. Schauspielerisch ist es absolute Spitzenklasse, Christian Bale allenvoran! Die Geschichte wird zwar manchmal was holprig erzählt, aber das fällt nicht ins Gewicht. Beim Finale fiebert man nochmal richtig mit!
Durch sein eingängiges Porträt ökonomischer Hoffnungslosigkeit und Kriminalität gelingt es ''Out of the Furnace'', seiner Thrillerstory Atmosphäre zu verleihen. Insbesondere der Fokus auf szenischen Details und den Beziehungen zwischen den Figuren gibt den Thrillerelementen hervorragenden emotionalen Rückhalt.
Also eines muss man dem Projekt lassen, die Schauspieler die hier mitwirken, die muss man erst mal alle an ein Set bekommen (und das mit einem Budget von "nur" 22 Mio. $). Wäre dem nicht so, wäre der Film auch nur gesundes Mittelmaß. Das Drehbuch finde ich ganz schön holperig. Manchmal springt mir der Film auch ein bisschen zu schnell und wirkt ein bisschen oberflächlich, geht nicht ins Detail, obwohl genug Zeit ist. Der Film zieht sich ganz schön. Ich bin mir auch nicht sicher, ob man nach einer Gefängnisstrafe weil man im Suff einen tödlichen Autounfall mit Todesfolge verursacht hat, immer noch seine Fahrerlaubnis hat und gleich wieder Auto fahren darf. Das aber nur am Rande. Forest Withacker, Zoe Saldana, Sam Shepard sind in ihren Rollen ein bisschen verschwendet, machen ihren Job aber solide. Willem Dafoe- sind wir mal ganz ehrlich- rennt ein wenig dem "Platoon"- Erfolg hinterher, seit Jahren nun schon. Die drei Stars, die den Film tragen, sind ganz klar Christian Bale, Casey Affleck und Woody Harrelson. Christian Bale, ich bin kein Fan von ihm, aber hier gibt es nichts zu meckern. Casey Affleck, absolut top (steht für mich vollkommen unberechtigt immer im Schatten seines großen Bruders Ben Affleck). Woody Harrelson als der Bösewicht DeGroat ist der absolute Hammer. Den will man echt nicht begegnen, weder im Hellen und schon gar nicht im Dunklen. Der Film ist mehr Drama als Thriller. Gesellschaftskritisch allemal: bevor junge Männer ins Stahlwerk arbeiten gehen, ziehen sie in den Irak-Krieg- Nichtahnend, dass sie als seelische Wracks wieder kommen! Düsteres Setting, amerikanischer Provinzalltag, beklemmend, desillusionierend- toll umgesetzt. Wie gesagt, die schauspielerischen Leistungen heben sich deutlich von der Story ab, was für einen Film aber nicht das Schlechteste ist. Gute Story- schlechte Schauspieler wäre schlimmer. Die Filmbeschreibung von der Filmstarts- Redaktion ist übrigens nicht ganz richtig!
Auge um Auge ist ein intensiver Rache Thriller, der sehr gut auf Christian Bale zugeschnitten ist. Auch die restlichen Rollen sind passend besetzt. Wer auch sehr auffällt, sind Casey Affleck, als Bales Bruder. Der traumatisierte Irak Veteran ist sehr emotional und zeigt auch die kämpferische Härte. Woody Harrelson fällt am meisten auf: Seine Präsenz ist gegenwärtig und Fies! Auch wenn das Drehbuch nicht alles hergibt und es ein bisschen an Emotionen fehlt, ist sehr genüsslich, die tollen Darsteller zu beobachten! Es hätte mehr Drive und Tiefgründigkeit gebraucht, dass es ein sehr gut bekommen hätte! Fazit: Gute Schauspieler, die in sozialen Missgunst zu Überleben versuchen. Braucht aber Spannung und Emotionen, dass es aus den Vollen schöpfen kann!