Neueste Kritiken: Ghost Dog - Der Weg des Samurai - Seite 2
Ghost Dog - Der Weg des Samurai
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Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Forest Whitaker ist ’Ghost Dog’, ein Auftragskiller mit Herz, der ins Visier der Mafia gerät. Streng folgt er den Anweisungen aus dem Handbuch für Samurai. Es sind Weisheiten für alle Lebensbereiche, mit philosophischem Einschlag: “Form ist Leere, Leere Form“ oder „Nichts geschieht ohne Grund“. Die Kapitelausschnitte geben dem Film eine stringente Form. Neben ironischen Seitenhieben auf dämliche Gangster und faschistoide Jäger fließt auch noch ziemlich viel Blut. Am Ende steht konsequenterweise ein finaler Showdown: der freundschaftlichste Mord der Filmgeschichte. Er findet in einem rechtsfreien Raum statt. Sieger ist der Boss, aber es gibt keine Untergebenen mehr. Eine zusätzliche Qualität erhält der Film durch die kleine Pearline, die wie Ghost Dog gerne liest und mit ihm Bücher austauscht z.B. ’Rashomon’ und den Eisverkäufer mit seinen Verständigungsschwierigkeiten. Es ist der gefälligste Jarmusch – Film, nicht nur wegen der Farbe, sondern wegen der Story.