Conjuring - Die Heimsuchung
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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 8. August 2013
Alsoooo... 5 Sterne von mir, was hier als "Meisterwerk" eingestuft wird, und ich muss sagen, das stimmt!
Ich hab mir zuletzt Insidious angesehen, welcher wirklich gut war. Aber dann kam The Conjuring... und der Film hat mich wirklich umgehauen.
Also zum Film... Er bietet an sich eigentlich rein gar nichts neues, man hat alles schon irgendwie irgendwo mal gesehen und eigentlich bedient sich der Film nur bei unzähligen seiner Vorgänger, aber das macht er so verdammt überzeugend!
Der Film ist über die komplette Länge unterhaltend, spannend und gruslig. Die Darsteller sind wirklich super! Beide Familien überzeugen absolut. Die Schockmomente sitzen, umso mehr weil man nur in wenigen Filmen so sehr mit den Darstellern mitfiebert.
Ich möchte gar nicht zu viel zur Handlung selbst verraten. Aber falls sich doch tatsächlich jemand das hier durch liest und sich unsicher ist... also wenn ihr Filme wie Insidius, Paranormal Activity, The Blair Witch Project, Der Exorzist, Emily Rose, Amativille Horror, Poltergeist und so weiter und so weiter mögt, dann kann ich euch den Film einfach nur ans Herz legen!

LG (und ne schlaflose Nacht ;) )
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 8. August 2013
ich vergebe dem film sehr gute 4.5 sterne...
ich muss sagen einer der besten filme seit langem...bin schwer beeindruckt und muss ihn mir auch nochmal angucken...das ende wa leider zu eindeutig und daher der fehlende halbe stern...ansonsten einfach sehenswert...;)
Jimmy v
Jimmy v

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4,5
Veröffentlicht am 12. Oktober 2014
Eine Familie mietet ein altes Landhaus und wird heimgesucht. Sie engagieren ein Dämonenjäger-Ehepaar um sich der Sache anzunehmen.
Das ist so die Standardprämisse, die man bereits aus anderen Filmen kennt. Trotzdem wird "The Conjuring" derzeit von Publikum, Kritiken und auch den Kassen gefeiert. James Wan, der schon den ersten "Saw"-Film, aber auch den sehr genialen "Insidious" gedreht hat, liefert hier ein Werk, das sich wieder an den 70er-Jahre Gruselfilmen (in der Zeit spielt "The Conjuring" auch), aber auch den noch älteren Werken orientiert.
Vorneweg: Gerade hier ist es wieder so ein Werk, wo man sich am besten vorher nicht informieren, vor allem aber nicht den Trailer schauen sollte! Zwar nimmt dieser nicht alle und auch nicht die besten Momente vorweg, aber doch schon so einige.
"The Conjuring" ist, nach der Inhaltsangabe, sicher nicht furchtbar innovativ. (Leichter Vergleichsspoiler: "Insidious" war das im letzten Drittel schon.)
Dafür ist der Film handwerklich schlichtweg super, weil er es schafft fast jeden Bestandteil sowohl des Gruselgenres als auch eines Filmes allgemein zu perfektionieren: Klassisches Türknarzen; sehr passende Gänsehauteffekte, die zu Schockeffekten übergehen (bloß nicht den Trailer gucken!); düstere Geheimnisse; ein toller Score; eine sinnvolle Exposition; und, was ihn von so vielen anderen Horrorwerken abhebt: Wirklich gut gezeichnete und auch verkörperte Charaktere. Wo Patrick Wilson in "Insidious" meiner Meinung nach etwas hölzern agierte, spielt er seinen Dämonenjäger in der richtigen Mischung aus Mitgefühl, Fachwissen und leichten Dandy-Anklängen. Wirklicher Star ist aber Lili Taylor als leidgeplagte Mutter der heimgesuchten Familie.
Als wenige Negativpunkte könnte man nur ein leicht überhastetes Ende sowie manche kleinen Ungereimtheiten in der Logik der Geschichte hervorheben:
spoiler: a) So wird einerseits gesagt Dämonen hätte nie als menschliche Wesen gelebt; auf der anderen Seite ist dann eine Hexe die so etwas durchzieht. b) Einerseits muss am Anfang das Haus an sich exorziert werden; dann wieder geht es im Endeffekt doch nur wieder um die Hexe - wobei man hier durchaus erkennt, dass sie die Wurzel allen Übels ist.

Dem gegenüber wird aber wirklich toll erklärt wie diese Dämonenjäger so vorgehen; nicht nur wie eine Heimsuchung beschaffen ist, sondern auch ihr rationales Verhalten mit ihrer Profession.
Fazit: Am klassischen Gruselfilm orientiertes, starkes Werk, das nicht nur handwerklich alles richtig macht sondern auch sehr gute Schauspielleistungen bietet. Möglicherweise nicht übermäßig innovativ, doch wer nicht so der Grusel- und Horrorschauer ist, wird sich wohl durchaus in die Hose scheißen.
Update nach dem 2ten Schauen: Jeder Horrorfilm wirkt beim ersten Sehen natürlich am intensivsten. Es ist schwer das beim wiederholten Gucken hinzubekommen. So auch bei "The Conjuring". Trotzdem werte ich den Film deswegen nicht irgendwie ab, da der Film weiterhin die oben genannten Stärken hat - nur eben alles ein wenig abgemildert.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 7. August 2013
Conjuring - Die Heimsuchung habe ich gestern Abend im Kino gesehen und ich kann nur sagen : BRAVO !
Dieser Film ist ein Kunstwerk seiner gleichen und ist wirklich sehenswert ! Einen solchen Film kann man nur mit der Höchstwertung honorieren !
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 7. August 2013
Conjuring, ein Meisterwerk! Bester Horrorthriller 2013.
Bei diesem Film stimmt einfach alles. Die Schauspieler, die Kameraführung,
die Story. Einfach perfekt. Nur schade, dass eine große Anzahl an Leuten es nicht
lassen konnten im Kino zu lachen, nahm ein wenig die Spannung.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 6. August 2013
Wer Insidious gesehen hat, kann sich diesen Film getrost sparen. Knarrende Türen und dunkle Ecken sind einmal spannend, danach aber nur noch öde und nervig. Ich kann diesen Film nicht weiterempfehlen, bin fast eingeschlafen und war froh als er vorbei war.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 6. August 2013
Der Film ist die absolute Klischeesuppe. Nach 30 Minuten glaubt man: Ganz schön viel Klischee, da kommt gleich bestimmt ein guter Twist. Nach 45 Minuten wird aus Glauben Hoffen. Nach 60 Minuten beginnt man zu zweifeln. Jetzt setzt der Film einen drauf: und zündet ein Feuerwerk der Unglubwürdigkeiten. Selbst Satanisten würden sich nun fragen: Gott, wo bin ich hier gelandet? Kurz vor Schluss erwartet man dann wrnigstens noch so eine Pseudo-Pointe. Bitte! Bitte! Und am Ende weiß man: Wie horror: Ich bin auf eine 4,5-Punkte-Bewertung von Filmstarts hereingefallen. Der Autor dieser Kritik muss beim Schreiben auch in etwas hereingefallen sein. In ein LSD-Fass zum Beispiel.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 4. August 2013
Entweder habe ich zu viele Gruselfilmchen gesehen oder ich habe etwas Namhaftes verpasst, denn ich kann dem Film leider keinen besonders hohen Gruselfaktor geben. Im Gegenteil...ich tendiere eher dazu der "Die Heimsuchung" einen Gähnfaktor zu zusprechen, denn außer Langweile hat mich nicht viel heim gesucht. Ein bisschen "Poltergeist" hier, eine Portion "Exorzismus" dort. Schlagende Türen, kreischende Kinder, tote Vögel, eine böse Fratze und die obligatorisch unheimliche Puppe. Der Inhalt an sich ist schnell erzählt und es dauert eine ganze Weile bis die Geschichte in Fahrt kommt. Quintessenz: moderarter Grusel, maue (und so oder ähnlich schon hundert Mal erzählte) Geschichte, aber überzeugende Darsteller. Für mich ist er allerdings sicher nicht: "der gruseligste Film des Jahres."
Kinobengel
Kinobengel

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3,0
Veröffentlicht am 4. August 2013
Der Horror-Thriller „Conjuring – Die Heimsuchung“, der in den USA bereits mehr als das Sechsfache seiner geschätzten Produktionskosten von - gemessen an Blockbusterverhältnissen - geringen 13.000.000 USD in die US-amerikanischen Kinokassen gespült hat, ist in den deutschen Kinos angekommen. Der auf Horrorfilme spezialisierte Regisseur James Wan streicht nach seinen Erfolgen „Saw“ (2004) und „Insidious“ (2010), die ebenfalls ein vielfaches der Kosten einspielten, wieder Punkte für sich ein und entwickelt sich mit den Einspielergebnissen als Horrorgoldesel. Nun ist er für den siebten Teil der Fast & Furious-Reihe vorgesehen.

Für den deutschen Kinotitel hat man dem englischen den Artikel weggenommen, dafür etwas Deutschgeschriebenes (mit Artikel) angefügt, damit der potenzielle Kinogänger weiß, was der englische Titel bedeutet und was auf ihn zukommt, wenn er sich vor die Leinwand setzt. Und den Thrill, der von James Wan für die vielen Horrorhungrigen vorbereitet wurde, wird nach dem Besuch des Lichtspielhauses keiner so schnell vergessen.

Anfang der 1970er: Familie Perron hat ihr Geld in ein altes Haus bei Harrisville, Rhode Island investiert, das beim Einzug der Hund nicht betreten mag. Schon nach kurzer Zeit passieren eigenartige, unerklärliche Dinge. Das Geisterjägerehepaar Warren soll’s richten.

James Wan hat an einer einfallsreichen und ausgefeilten Handlung anscheinend kein Interesse. Häuser aber – siehe „Insidious“ - haben es ihm angetan. Da gibt es den erfolgreichen, mit lächerlichen 15.000 USD nochmals erheblich geringer budgetierten „Paranormal Activity“ (2007), den Oren Peli in seinem trauten Heim drehte und Wan als Ideengeber zumindest inspirierte. Dann wird noch beim Kult-Klassiker „Der Exorzist“ (1973) von William Friedkin etwas entlehnt. Ein bisschen „Evil Dead“ (2013 von Fede Alvarez unter der Produktions-Fuchtel von Sam Raimi) ist auch enthalten, denn mit Hund und Keller stimmt dämonischerweise in beiden Storys etwas nicht. Der Unterschied ist nun, dass beim „Tanz der Teufel“-Remake der einzige Fluchtweg abgeschnitten ist und in Wan’s Geschichte die Familie Perron mit Vater, Mutter und fünf Töchtern schlicht kein Geld hat, um das Haus zu verlassen. So konzentriert sich Wan überwiegend auf die Beschreibung der Vorkommnisse im Obdach. Und darin ist er ein Meister. Nach den ersten Schockern, er holt sogar aus Händeklatschen etwas heraus, weiß der Zuschauer schon ungefähr, wann etwas geschieht, aber eben nur ungefähr und erst recht nicht, was passiert. So fährt in vermuteten Anbahnungsphasen ein Kribbeln durch den Körper, das sich schon mal äußerlich als Gänsehaut zeigt. In diesen überraschend unblutigen Szenen wird dann viel Wert auf die gruselerzeugende Ausleuchtung, interessante Blickwinkel und Musikuntermalung gelegt. Perfektes Schocktiming gibt dem Publikum den Rest. Leider gibt es noch das Dazwischen: Die Szenen betreffen das Schaffen der Perrons und Warrens. Vera Farmiga („Up in the Air“) mag als Lorraine Warren aufgrund Ihrer Ausstrahlung gerade noch überzeugen und die Kids spielen nicht schlecht, aber alle anderen bleiben mit ihren Charakteren in den wenig findigen Dialogen und Kameraeinstellungen bei durchschnittlicher Beleuchtung blass an der Oberfläche. Dieser Umstand verursacht dann stellenweise sogar Langeweile. Das darf nicht als Kontrast gewollt sein. Und wenn dann Patrick Wilson, der schon bei „Insidious“ ran durfte und in „Watchmen“ als Night Owl viel stärker ist, gegen Ende als Ed Warren etwas macht, das er zu Beginn mangels Qualifikation noch kategorisch ausschloss und dazu aus dem Lateinbüchlein vorliest, gibt er seine Rolle wegen dieser Mängel in der Inszenierung der Lächerlichkeit preis. Derartiges ist bei der Produktion des einige Monate früher gestarteten und nur ca. 4.000.000 USD teureren „Evil Dead“ mit einer starken Jane Levy und einem ständig hochgradigen Horrorlevel bei durchgehend enormer Aufnahmequalität nicht geschehen. Da darf der zu Recht erfolgreiche James Wan gerne noch mehr Ehrgeiz zeigen.

Ein Film, der als einzige Substanz gelungene Schockelemente anführt, kann am Ende nicht wirklich gut sein, aber für prickelnde Schauermomente ein lohnend investiertes Eintrittsgeld bedeuten und eine Alternative zum viel blutigeren „Evil Dead“ sein.
ChimpTown.com
ChimpTown.com

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4,5
Veröffentlicht am 4. August 2013
Als das Ehepaar Perron (Lili Taylor und Ron Livingston) zusammen mit ihren fünf Töchtern in ein altes Farmhaus in Rhode Island zieht wollten sie eigentlich ein neues ruhigeres Leben beginnen. Schon bald gehen in dem Haus aber seltsame Dinge vor sich. Anfangs sind es nur unheimliche Geräusche, aber nach und nach wird die Situation schlimmer und die Familie fühlt sich ernsthaft bedroht. Ihre einzige Hoffnung sind die Geisterjäger Ed (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga). Denen wird schnell klar, dass sich ein böser Dämon im Haus befindet, der von Carolyn Perron Besitz ergreifen will. Selbst für die erfahrenen parapsychologischen Wissenschaftler stellt dieser Fall die bisher größte Herausforderung dar.

Wie viele andere Horrorfilme beruht auch The Conjuring angeblich auf wahren Begebenheiten. In diesem Fall allerdings hat sich die echte Lorraine Warren (mittlerweile 86 Jahre alt) dazu geäußert. Der Film soll sich nahe an den tatsächlichen Ereignissen des Jahres 1971 orientieren. Auch Andrea Perron, die ihre damaligen Erfahrungen in einem Buch veröffentlicht hat, bestätigt die Authentizität.

Ob man dies nun glaubt oder nicht spielt eigentlich keine große Rolle, da The Conjuring auch ohne „wahre Begebenheit“ funktionieren würde. Der Film lebt von dem subtilen Horror, der sich in knarrenden Dielen, Klopfen an den Wänden oder quietschenden Türen ausdrückt. Die Atmosphäre in der ersten Hälfte ist wirklich erdrückend und Gänsehaut lässt sich nicht vermeiden. In den stärksten Szenen läuft es dem Zuschauer in der Tat eiskalt den Rücken runter. Schock-Momente gibt es natürlich auch ein paar. Diese werden aber weniger durch laute Soundeffekte als durch gute Kameraeinstellungen erzeugt.

Gegen Ende des Films wird aus der subtilen Spannung dann doch noch ein richtiger Exorzismus-Horror. Es geht laut und hektisch zu und erinnert wieder an die typische Massenware aus Hollywood. Hier stört das allerdings nicht allzu sehr, da man bis zu diesem Zeitpunkt schon genug Angstschweiß ausgesondert hat und in den groben Szenen etwas Erleichterung findet.

Was The Conjuring letztendlich deutlich von anderen Geisterfilmen abhebt sind die Charaktere. Die starke Besetzung rund um Vera Farmiga und Patrick Wilson sorgt für die wichtige Bindung zum Zuschauer. Man schaut den Protagonisten nicht einfach nur zu, sondern ist mitten drin bzw. leidet zusammen mit ihnen.

Hat man schwache Nerven ist es sehr wahrscheinlich, dass man bei The Conjuring ernsthaften Schaden nimmt: Schlaflose Nächte und/oder Alpträume sind garantiert! Fans des subtilen Horrors werden den Film lieben. Es ist definitiv der gruseligste Film seit Insidious aus dem Jahr 2010. Um die beste Wirkung zu erzielen sollte man sich The Conjuring nachts in einer Spätvorstellung ansehen… unter den Horror-Fans trennt sich dann nämlich die Spreu vom Weizen :

Fazit: The Conjuring ist kein Film für schwache Nerven und ist eben deshalb so gut. Ein Muss für jeden Horror-Fan!
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