Blue Jasmine
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3,9
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mabronisch
mabronisch

8 Follower 39 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 23. November 2013
Woody Allen ist seit Jahrzehnten einer meiner Lieblings Regisseure. Auch dieser Film war wieder auf sehr hohem Niveau und unterhaltsam. Alle Rollen waren sehr schön besetzt, Schwerpunkt war natürlich Jasmin gespielt von Cate Blanchett und Hal gespielt von Alec Baldwin.
Ineinander und übereinander gehen zwei Frauen die in ihrer Jugend von gleichen Eltern adoptiert wurden Jasmin und Ginger Gespielt Sally Hawkins. Wie sich dann die unterschiedlichen Lebenswege weiter auseinander und wieder zusammen gingen war sehr unterhaltsam. Ich wünsche euch sehr viel Spaß!
Marco A.
Marco A.

2 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 18. November 2013
Dieser Film ist einfach nur langweilig. Dabei hat mir einer der letzten Woody Allen Filme "Midnight in Paris" sowas von gut gefallen.
Es ist mir ein Rätsel wie der Film so gute Kritiken bekommen kann.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 16. November 2013
Mehr als 50 Filme! wow: eine ganze Menge. Die können nicht alle gut oder gar sehr gut sein, es gibt schwächere, wie Matchpoint, aber manche mögen auch diesen Allen. "Innenleben" wird mit den besten Bergmann Filme verglichen. Midnight in Paris ist mein Lieblings Film, ich habe alle Filme gesehen. Und seinen Bücher gelesen. Ich bin ein echter Allen-fan. Sein Oeuvre ist so sensationell abwechslungsreich und gestörte Frauen kommen schon häufiger vor aber selten in einen so langweiligen, unrealistischen Setting. Es kommt kein Mitgefühl auf. Die Halbschwester ist auch nicht ganz auf dieser Welt. Und die Sache ist die: Die Welt von blue jasmine gibt es nicht. Sie kommt absolut unglaubwürdig über. Und Humor? Dies ist keine Tragikomödie, dieser Film ist nur ein tragisch schlechter Film. In jeder Hinsicht. Das sparsame Publikum heute Abend ging auch sehr enttäuscht nach Hause. Geben wir die Blanchett einen Oscar aber vergessen wie diesen Film ganz schnell.
Film- und Musikkritik in Deutschland sind im übrigen auf ein sensationell niedriges Niveau.
Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 607 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 15. November 2013
Woody Allen's beliebte Filme zeigen im Mittelpunkt neurotische Figuren - die mehr oder weniger Woody und New Yorker sind - in tragischen Komödien. Erst viel später wagt sich der begeisterte Jazz-Musiker aus der Stadt, die niemals schläft, nach Europa und inszeniert in Barcelona, Paris und London. Mit „Blue Jasmine“ darf es wieder Manhattan und ganz viel San Francisco sein.

Jasmine (Cate Blanchett) hat ihr Anthropologiestudium aufgegeben für ein Leben mit dem erfolgreichen Finanzjongleur Hal (Alec Baldwin) in Manhattan und zieht den gemeinsamen Sohn groß. Es könnte für sie vom Wohlstand her nicht schöner sein, aber da hängen die Verdachtsmomente um Hal’s Affären und Geschäfte in ihrem Leben. Als Hal von den Behörden ins Gefängnis gesteckt wird, geht der Reichtum dahin und Jasmine kommt quasi mittellos bei ihrer zuvor abschätzig behandelten Adoptivschwester Ginger (Sally Hawkins) in San Francisco unter. Diese arbeitet im Supermarkt, ist geschieden, hat zwei junge Söhne, einen machomäßigen Lebensgefährten (Chili, Bobby Cannavale) und eine für Jasmine selbstverständlich viel zu kleine Wohnung. Jasmine, die das nur mit Pillen und Alkohol übersteht, muss sich mit „minderer“ Arbeit bei dem drängelnden Zahnarzt Dr. Flicker abgeben, findet nebenbei Verbindungen in die vergangene Welt und zieht Ginger mit.

Der fast 78-jährige Woody Allen ist sicherlich einer der Regisseure, die Menschen (und sich selbst) nicht nur gut beobachten, sondern deren Verhalten auch leinwandgerecht zubereiten können. Für die vorliegende Geschichte um die gestrandete Jasmine zeigt Allen im ständigen, Unruhe vermeidenden Wechsel die Zeitstränge ab ihren Zweifeln gegenüber Hal und ab der Ankunft in San Francisco, womit der Film beginnt. Das ist smart aneinandergereiht und nicht so kompliziert wie bei dem handlungsreicheren und ernsteren „21 Gramm“, den der Zuschauer im Kopf zusammenbauen muss (was aufgrund des genialen Aufbaus auch gelingt). So entweicht Allen‘s Inszenierung möglichen Längen und behält sich ein kleines Überraschungsmoment um die Verhaftung von Hal.
Der Fokus in Allen’s Film ist auf Jasmine gerichtet, die in ihren ständigen Ups und Downs von Cate Blanchett mit überragender Brillanz gespielt wird. Die markante Australierin mit der tiefen Stimme wurde für Oscar-Verleihungen bereits fünffach nominiert, einmal ausgezeichnet (beste Nebendarstellerin 2005, „Aviator“) und darf sich im kommenden Frühjahr für ihre aktuelle Rolle gerne wieder in die Reihe stellen. Sie beherrscht einfach ihre Jasmine in den vielen Szenen, die ihr Allen gegeben hat. Nicht nur, aber vor allem wenn ihr die Kamera sehr nahe kommt, darf das Publikum der immer aufs Neue gequälten Upper-Class-Seele mit einem Lächeln entgegen sitzen. Darum ist dieser Film reichlich mit lebhaften Gipfeln beschmückt und hat einen besonderen, als Jasmine im Fast-Food-Restaurant vor Ginger’s Söhnen eine Ansprache übers Leben hält. Das alles passt fast perfekt und unterstützt den komischen Allen-Stil um seine aus der Art geschlagenen und neurotischen Gestalten. Die als Hauptdarstellerin in „Happy-Go-Lucky“ (R: Mike Leigh) bekannte Sally Hawkins und Bobby Cannavale können ihre Wirksamkeit auch im Schatten der Blanchett noch versprühen, aber - und damit einziger Wermutstropfen - Alec Baldwin ist als machthungriger Hal zu schwach und hat wenig Szenenanteil bekommen, um sein dargestelltes Umfeld und den Zuschauer zu überzeugen.

Dieser mit beschwingender Jazz-Musik begleitete und mit starken Charakteren ausgestattete Film ordnet sich als typischer Woody-Allen-Film ein und ist unter den vielen starken einer der überragenden. Und Cate Blanchett trägt erheblich dazu bei. Nachdem Allen dreimal auf Scarlett Johansson setzte, sind für die weiblichen Hauptrollen der nächsten Projekte Sharon Stone und Emma Stone ausgesucht worden. Man darf sich darauf freuen.
Rüdiger Wolff
Rüdiger Wolff

14 Follower 62 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 12. November 2013
Super!
Absolut ganz großes Kino, dieser neue Streifen von Woody Allen - und dann diese überragende Cate Blanchett! Einfach ansehen und sich mitreißen lassen von dieser manchmal atmlosen, außergewöhnlichen Tragik-Komödie, die zeigt, wie das Leben so spielen kann. Sehr sehenswert
MastahOne
MastahOne

79 Follower 216 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 22. März 2014
Richtig stark. Das Erzähltempo ist zuweilen langsam. Aber hier reiht sich neben einem genialen Skript eine herausragende Schauspielleistung an die nächste. Zudem gewährt der Film einen schönen Einblick in die Welt der superreichen, in der die meisten wahren Werte längst verloren gegangen sind. Der Abstieg einer oberflächlichen und selbstsüchtigen Frau wird hier unglaublich gut dargestellt
niman7
niman7

931 Follower 616 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 15. März 2014
Im neuen Film des Kultregisseuers Woody Allen "Blue Jasmine", geht es um die schöne Jasmine (Cate Blanchett). Jasmine lebte eins ein fabelhaftes Leben doch ihr Mann Hal (Alec Baldwin) musste wegen Betrugs ins Gefängnis und Jasmine musste ihr glamouröses Leben hinter sich lassen. Nach ihrem Nervenzusammenbruch versucht Jasmine ein neues Leben bei ihrer Schwester Ginger (Sally Hawkins) anzufangen. Doch Jasmine kann sich im Leben des einfachen Leute einfach nicht zurecht finden...
Woody Allens Filme sind nie spektakulär oder gar actionreich. Sie bieten immer eine fantastische Geschichte mit grandiosen Dialogen. Meist konzentriert sich die Handlung auf nur sehr wenige Figuren.
So ist es in "Blue Jasmine" auch nicht anders. Hauptdarstellerin Cate Blanchett ist in den 98 Minuten fast ausschließlich zu sehen. Dabei ist das Erzähltempo sehr langsam.
Der Film gefiel mehr sehr gut weil er mit einer sehr starken Geschichte punktet. Wenn man die Inhaltsangabe liest, erwartet man einen Film, der in 2 Teile aufgespalten ist. Die eine hälfte erzählt Jasmine früheres Leben und die andere, das Leben bei ihrer Schwester. Doch falsch gedacht! Die 2 Handlungsstränge sind miteinander verknüpft. Es wird ohne große Vorwarnung hin und her gesprungen.
Normalerweise bin ich kein Fan dieser Methode da sie den Zuschauer meist aus der Handlung rausholt und man so nie richtig in das Geschehen eintauchen kann. Doch Woddy Allen würde nicht als Meiterregisseur gelten wenn die aufgesplittete Geschichte nicht wie ein Schweizer Uhrwerk laufen würde.
Wir bekommen ständig einen Kontrast zum derzeitigen Geschehen. Jasmine betritt zum Beispiel das erste mal Gingers Wohnung und sie ist erst einmal geschockt. Prompt folgt eine Szene in der Hal ihr eine Luxushaus zeigt. Womit sie sofort begeistert ist. Das bedeutet wir kriegen die ganze Zeit über Bilder zu sehen von dem was Ginga normalerweise gewohnt ist. Anstatt Cocktailpartys mit seriösen Gästen, muss sich Jasmine mit Gingas Saufkumpanen abgeben. Anstatt am Strand zu liegen, muss Jasmine als Empfangsdame in einer Zahnarztpraxis arbeiten, usw. Das Ganze funktioniert aber auch so gut weil die Hauptdarstellerin Cate Blanchett heißt! Sie bekam bei dieser jährigen Oscarverleihung den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Ich kann nur sagen, der Preis ist mehr als verdient. Dank dieses ständigen Wechsels der 2 Leben, war mir schon nach wenigen Minuten klar, das Ding hat sie verdient! Wir als Zuschauer lernen einfach 2 komplett verschiedene Menschen kennen. Die Glamourlady steigt von ihrem hohen Ross ab und nimmt nun Antidepressiva (und das nicht zu wenig!). Ihr Absturz nimmt sie sogar sehr mit, dass sie mitten auf der Straße Selbstgespräche führt! Jasmine ist im Prinzip ein Kotzbrocken, die man so gar nicht mag. Jeder Mann, der kein Banker, Anwalt oder dergleichen ist, ist für sie ein Versager! Sie hat einfach ständig diesen herablassenden Blick. Man hasst sie einfach als Zuschauer. Und das macht die ansonsten so bezaubernde Cate wunderbar. Ich bin einfach restlos begeistert von ihr. Doch auch Sally Hawkins weiß sehr zu überzeugen. Sie ist der Kontrast zu Jasmine. Obwohl die beiden Schwestern sind, kennt sie nur das einfacher Leben. Sie wünscht sich einen Mann, der ihr hilft die Kinder groß zu ziehen. Doch mit ihrer Naivität wird es etwas schwer. Außerdem zeigt sie ein großes Herz und sie nimmt (trotz Hochzeitspläne), ihre Schwester mit. Die wiederum konnte sie nie wirklich leiden. Alec Baldwin ist wie immer charmant. Er passt einfach perfekt in diese Rolle. Es wäre aber auch kein Woody Allen Film wenn kein Humor dabei wäre. Und den gibt es! Trotz traurige Handlung, gibt es einige Szenen die einen zum Schmunzeln bringen. Beispielweise fliegt Jasmine 1. Klasse obwohl sie längst pleite ist. Womit sie auf absolute Unverständnis ihrer Schwester trifft. Jemand aus dem sogenannten Fußvolk macht sie an oder Jasmine stellt sich einfach im Job einfach nur dumm an. Und das Witzigste: Jasmine versucht sich reich zu heiraten!
Das besonderer an diesem Film ist jedoch, dass man sieht, das Leben ohne Geld kann auch schön sein.
Während Jasmine immer weiter in ein depressives Loch fällt (aus Mangel an Geld!!), wird ihrer Schwester immer glücklicher. Was beweißt, dass Geld doch nicht alles ist.
Woody Allen schafft es aber nicht über die volle Zeit zu unterhalten. Was 2-3 Gähne oder "auf-die-Uhr-gucker" zur Folge hat. Mit dem Ende bin ich auch nicht wirklich zufrieden. Der Film endet einfach zu abrupt. Anstatt der klassischen Musik hätte ich mir doch lieber einen tieferen und traurigen Ton gewünscht der Jasmine absturz besser untermalt. So muss ich leider ohne Ohrwurm auskommen.
FAZIT: Allens neuer Film ist toll! Ich habe befürchtet der Film ist nur wegen Cate Blanchett sehenswert.
Doch er bietet eine grandiose Geschichte über eine eitle Frau die alles hatte und alles verlor. Der Streifen unterhält einen sehr gut (bis auf 2-3 kleine Stellen). Kann ich absolut empfehlen!
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