Nothing Left To Fear
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Filmliebhaber-Tom
Filmliebhaber-Tom

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3,5
Veröffentlicht am 8. Oktober 2013
Gelungenes CGI-Gewitter in einem Independent-Horrorfilm? Ja, das gibt’s und zwar in NOTHING LEFT TO FEAR – ein wunderbar altmodisches Gruselmärchen, mit tollen Effekten und Gänsehaut-verursachender Schauerstimmung, das überraschenderweise gänzlich ohne foltergeile Gewalt auskommt. Für Liebhaber zurückhaltender Horrorfilme Pflichtprogramm!

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Jenny V.
Jenny V.

141 Follower 237 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 30. September 2016
Ich vergebe wirklich ungern weniger als 2 Sterne für Horrorfilme, zumal ich auch eigentlich keine solch schlechten Horror mehr schauen wollte, aber hier hat der Trailer und die Poster mehr versprochen und ich habe mich vorher nicht gut genug informiert, muss aber auch sagen, dass ich die bisherigen Bewertungen hier oder auf anderen Portalen nicht nachvollziehen kann.
Ok... aber mal zum Film. Die meisten neueren Possession und Teufelsverfilmungen bieten zwar keine Highlights, aber schaffen es zumindest die Zuschauer den kompletten Film vor die Leinwand zu fesseln, was bei Nothing left to fear in keiner Minute funktioniert.
Gründe dafür sind eindeutig, dass viel zu viel von vornherein klar ist und die Stimmung nur halbherzig mittels abgebrochener Gespräche und Hintergrundmusik versucht wird, Aufrecht zu erhalten. Leider geschieht dies so lieblos, dass es vollkommen in die Hose geht. Der nächste Punkt ist, dass die zwar nicht neue aber gute Kulisse, der leblosen Kleinstadt, einem alten, riesigen Herrenhaus und unheimlicher Bürger nie genutzt wird. Es spielt sich alles nur um die älteste Tochter und den seltsamen Jungen ab, wodurch der Film eher in Richtung Drama abdriftet, was dem Film aber nicht gut bekommt.
Dazu kommt, dass außer den beiden, jedwede Dialoge sinnlos und schlecht gespielt sind. Kein Schauspieler gibt wirklich sein bestes.
Der letzte Punkt ist, dass der Drehbuchautor dringend überlegen sollte, ob er nicht das Genre wechselt, weil sobald Spannung aufzukommen scheint, er diese sofort mit sinnlosen Dialogen unterbricht, wodurch der Film nie in einen Fluss kommt und man selbst nach der Hälfte noch keinen Moment des Grusels oder Schocks erlebt hat und keinen mehr erleben wird.
Die 1,5 Sterne kommen nur deshalb, weil die Idee gut ist und besonders Rebekah Brandes eine gute Figur macht und das einzig gute an dem Film ist.
Fazit: Lasst den Film links liegen, falls ihr an eurer Lebenszeit hängt.
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 27. Dezember 2020
Zu Unrecht völlig unterschätzer Horrorfilm über die reale Stull-Legende. Stull ist ein kleines, ländliches Dorf in Kansas, auf dessen Friedhof sich eines der Höllentore befinden soll. Der Film beginnt recht freundlich, eine Pastorenfamilie zieht nach Stull um. Der Vater der Familie soll der neue Pastor in Stull werden. Doch nach und nach häufen sich unheimliche Vorfälle und es wird richtig gruselig. Das Ende ist dann richtig genial. Toller Horrorfilm mit Gänsehautgarantie!
Pogopuschel
Pogopuschel

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1,0
Veröffentlicht am 27. Januar 2014
Eine Familie zieht von Großstadt in kleines Städtchen. Alle werden herzlich begrüßt und aufgenommen.
Doch die Idylle trügt, denn die Bewohner verbergen ein dunkles Geheimnis. Die jüngste Schwester der "Neuankömmlinge" ist sogar dabei ein unwilliges Opfer und wird in der kleinen Ortschaft Stull in Kansas auserwählt das Grauen zu eröffnen. Wobei man erwähnen muss das bei der Wortwahl "Grauen" schon der erste von 100 Fehlern im Film begangen wird. Einiges hätte der Film an lauen Ideen schon rauskitzeln können. Doch Schreck oder Gruselszenen sind Mangelware, genauso wie schauspielerische Leistungen der Protagonisten. Dazu wartet man ungefähr 50 minuten bis überhaupt etwas passiert. Abgesehen von Rebeccas Träumen, der Schwester der Auserwählten, die selbst ins Lächerliche Abtriften, wenn sie von bösen Schafen umzingelt wird. Stirnrunzeln ist ein ständiger Begleiter. Während sich Logikfehler Stück an Stück reihen, schleicht sich der Film langsam Richtung Ende und bietet alles schonmal dagewesene an Horrorelementen. Keine Schockmomente, billige Effekte, grauenvolle Darsteller und eine Handlung die von Langeweile und Fehlern nur so strotzt. Selbst der Soundtrack ist in manchen so unangebracht und falsch gewählt, dass er nicht zur Stimmung herhalten kann.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 30. Oktober 2016
Grottenschlecht.
Die 3 Millionen Dollar Produktionskosten
hätte man besser für Toilettenpapier verwenden sollen.
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 4. Februar 2026
Ab und zu gibt es sie ja dann doch noch, diese richtig geilen, kleinen Independent-Filme! “Nothing Left To Fear” punktet zwar nicht direkt mir Originalität, aber das Setting ist intelligent konstruiert und wird vor allem auch bis zur sprichwörtlichen letzten Szene verfolgt. Dabei lässt sich der Film zu Beginn reichlich Zeit, um uns die Familie des neuen Pastors mitsamt deren Beziehungsgefüge untereinander näherzubringen. Bis auf ein fieses, kurzes Foreshadowing dauert es gute 45 Minuten, bis die Story endlich Fahrt aufnimmt. Die anfängliche Exposition ist zwar stimmungsvoll und ganz gut gelungen, hat aber auch die eine oder andere überflüssige Szene, hier wäre eine Straffung durchaus möglich gewesen.

Dafür hat es der zweite Teil des Films dann aber in sich! Auch wenn hier nur die üblichen Genre-Tropes (der Kriechgang, schwarze Löcher statt Augen, weit aufgerissener Mund, Erbrechen schwarzen Schleims, usw.) abgerufen werden, so sind diese doch höchst effektiv inszeniert. Das Grauen kommt im wahrsten Sinne des Wortes schleichend, die Spannungskurve steigt enorm an und die Art, wie sich Tochter Mary im Verlauf verändert, das ist schon richtig, richtig krass. Der Schluss, der hier natürlich nicht verraten werden soll, setzt dem ganzen nochmal einen drauf, ist überraschend konsequent und passt hervorragend zum bisherigen Film.

Schauspielerisch sind bei so einem Filmchen die Erwartungen natürlich nicht so hoch, alle Beteiligten agieren aber durchaus solide. Besonders gefreut hat mich natürlich das Wiedersehen mit Clancy Brown, meinem Sergeant Zim aus “Starship Troopers”, in der deutschen Synchronisation ganz wunderbar von Klaus-Dieter Klebsch gesprochen, einem meiner liebsten Synchronsprecher – unvergessen als “Prof. Doom” in der Hörspielreihe “Jack Slaughter”! Etwas seltsam hingegen finde ich die Besetzung von Rebekah Brandes als die ältere Tochter Rebecca, der damals bereits 28-Jährigen (!!) nimmt doch kein Mensch die Rolle der Teenagerin ab. Davon unabhängig wirkt ihr Spiel auch eher hölzern, ihre Figur ist sowieso nicht sonderlich sympathisch.

FAZIT: Aufregender, fieser, kleiner Horrorfilm, der das Genre-Rad zwar nicht neu erfindet, dafür aber mit einer intensiven, sehr beängstigenden Inszenierung punkten kann. Die etwas zu lang geratene Exposition will man da gerne verzeihen.
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