Neueste Kritiken: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty - Seite 2
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty
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Wiesi0
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Veröffentlicht am 26. Mai 2020
In der Neuverfilmung mit Ben Stiller kann man sich auf viel Spannung gefasst machen. Nicht im "Action-Sinn", sondern auf eine eher träumerische Art und Weise. Inhalt OHNE Spoiler: Der Film ist eine Neuverfilmung des gleichnamigen Filmes aus dem Jahr 1947. Walter Mitty (Ben Stiller) arbeitet beim LIFE Magazin im Archiv und ist ein eher verträumter Mensch. Für das letzte Cover will man ein besonderes Bild eines Fotografen. Das Bild ist aber leider unauffindbar. Es erwartet ihn eine unglaubliche Reise. Hier gebe ich zurecht 5/5, da dieser Film eine wirklich gute Story hat. Die musikalische Untermalung passt ebenfalls perfekt zu den einzelnen Sequenzen.
Dieser film über einen träumer im büro ist ein wahres meisterwerk. Ich schaue ihn mit meiner familie fast regelmässig. Er strotzt nur so von enorm gut gemachten bildern und szenen, dass es fast zu viel wird. Aber nur fast.
Dieser Film ist schon fast eine Karikatur einer an allen Ecken und Enden nur so vor US-amerikanischer Klischeehaftigkeit strotzenden Produktion. Das Ärgerlichste ist, dass suggeriert wird, man müsse einfach nur in ein Flugzeug steigen (d.h.: viel Geld ausgeben) und sich am besten noch völlig sinnfrei in Lebensgefahr begeben, um der Existenz als mausgrauer Langeweiler zu entfliehen. Ein interessanter Mensch ist man demnach, wenn man möglichst viele spektakulärer Reise-Erlebnisse vorzuweisen hat, anstelle eines facettenreichen Charakters oder einer lebhaften Phantasie - die hier bezeichnenderweise stattdessen als Anzeichen für einen spleenigen Langeweiler dargestellt wird. Dass die Farblosigkeit Walters dann auch noch küchenpsychologisierend einem traumatischen Jugend-Erlebnis zugeschrieben und somit individualisiert wird (anstelle den Blick auf gesellschaftliche Konventionen und Zwänge zu richten), setzt dem Ganzen die Krone auf.
Zum Paradebeispiel eines seelenlosen Hollywood-Films wird die Walter Mitty Story letztlich auch durch die Schablonenhaftigkeit sowohl der Tagträume als auch der realen Abenteuer: Letztere können sich Hollywood-Produzenten offenbar nur noch in Form von Explosionen, Vulkan-Ausbrüchen und Beinahe-Taliban-Scharmützel vorstellen. Diese an Einfallslosigkeit und kreativer Leere kaum zu überbietenden Hollywood-Events wirken hier – trotz beeindruckender Fotographie - im Grunde genauso so trist, banal und langweilig wie der Archivar Walter Mitty selbst.
Wer sich den Film mal „in gut“ ansehen will, d.h. mit aberwitzigen Tagträumen und glaubwürdigen Charakteren abseits amerikanischer Stereotype, dem sei Gondrys Werk „Science of Sleep“ mit Gael Garcia Bernal und Charlotte Gainsbourg empfohlen.
Was Filmkritiker und Fachleute zu diesem Werk sagen, ist mir egal. Für mich ist es ein Meisterwerk. Obwohl ich kein Fan von Ben Stiller war, aber hier hat er mich abgeholt und mir seine Hand gereicht, um mit ihm zu gehen. Großartig, danke!
Ben Stiller macht alles: Hauptrolle und Regie in diesem Falle. Und er hat viel vor, mit einem Film der in allen Belangen punkten soll: Romantik, Komödie, Fantasy, Action und Drama. Wär auch möglich, aber letztlich will Stiller hier einfach zu viel. Das geht nicht auf Kosten des ganzen Films, wohl aber zu Lasten des Gesamteindruckes. Ein großes und stimmiges Ganzes entsteht hier nicht, sehr wohl aber ein Streifen voller kleiner und liebenswerter Momente. Leider prallen exzessive Tagträume auf schräge Actioneinlagen und todtraurige Momente wechseln mit überzuckerter Romantik ab – in den einzelnen Momenten geht das auch, aber alles in allem wäre an vielen Stellen weniger mehr gewesen. Zumal mir persönlich manche Fragen unbeantwortet bleiben, z.B. warum Mitty sich vom grauen Mäuschen zum ganzen Kerl mausert nur weil er mal ein par naturgewalten ausgehalten hat. Aber seis drum, dies ist ein Film der wohl zum Träumen anregen soll. Ich bin da wohl etwas zu sehr Kopfmensch, aber es wird viele geben die der Nummer absolut was abgewinnen können.
Fazit: Eigenwilliger Film der unterm Strich nicht ganz aufgeht, aber in vielen kleinen Momenten vorzüglich paßt!
Ich habe den Film eben wieder gesehen, da er letzten Sonntag im Free TV lief und ich ihn ursprünglich im Kino gesehen habe. Ein wunderschöner Film, der einen zum Nachdenken anregt. Für mich persönlich ist er so gut, dass ich ihm sogar die unpassende spoiler: Benjamin-Button-Szene verzeihe - und das will ja mal was heissen =).
Nach zahlreichen Komödien wagt sich Ben Stiller in neues Terrain und das tut gut. „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ punktet unter Stillers Regie vor allem mit visuellen Prachtmomenten. Auf Ästhetik wurde in diesem Film viel Wert gelegt und dies ist wirklich gut gelungen. Sowohl der satte Farbeinsatz, der die Traumwelt sowie die reale Welt ausmalt und prachtvoll leuchten lässt, ist eindrucksvoll, doch auch Landschaftsaufnahmen wie in Island lassen den Film zu einem visuellen Genuss werden. Auch in der Darstellerriege wurde nicht gespart. Mit Hauptdarsteller Stiller sowie den Nebencharakteren Sean Penn, Shirley MacLaine, Adam Scott und Kristin Wiig wurden hochkarätige Darsteller verpflichtet, die allesamt überzeugen können. Vor allem Ben Stiller kann in einem Film abseits von „Zoolander“ und „Nachts im Museum“ überzeugen und eine andere, vielschichtigere Seite von sich zeigen. Ebenfalls hervorstechen tut hier der tolle Soundtrack, der Ben Stillers Reise gelungen untermauert. Die Story des Films ist dagegen relativ schlicht gehalten. Ein Problem ist das allerdings nicht, wäre sie nicht in einem Punkt ungenau. Die innerliche Wandlung Walter Mittys vom schüchternen, tagträumenden Außenseiter zum abenteuerlustigen und lebensfrohen Menschen gerät zu rabiat. Hier hätte man sich entsprechend dem Erzähltempo mehr Zeit nehmen sollen, um die Wandlung Mittys nachvollziehbar und langsam aufzuzeigen.
Fazit: Letztendlich wäre „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ wohl ein noch bessere Film geworden, wenn man ein wenig mehr an der Story gefeilt hätte. Trotzdem bleibt er ein toll anzusehender und grundsympatischer Film mit einem erfrischend anderem Ben Stiller.
Thank you very much Ben Stiller. Your Movie was awesome. The look is colorful and the pictures had impressed me. Since Batman's Dark Knight (last 20 min's) i didn't watch movies like your movie. While watching I wanted to know what was going to come in the next scene. Just pictures and music. Maybe Ben Stiller thought of movies from the second world war time. Just the movie and a piano. If you would have a hard work day then you have to watch this movie on your television. Good Feeling for almost two hours. Ben, this is your best work as director. Tomorrow i am going to watch the movie again. Good night! .
Also eins muß ich sagen, an sich mag ich Ben stiller Filme nich besonders, bei Diesem ist es anders! Dieser Film hat eine so schöne, positive Aussage das er mich zu Tränen gerührt hat! Wenn ein Film das schafft, ist er in meinen Augen ein sehr Guter! Macht euch selbst ein Bild! Ich schau Ihn mir ganz sicher noch mal an!