Neueste Kritiken: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty - Seite 4
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty
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PostalDude
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4,0
Veröffentlicht am 14. Januar 2014
Sehr cool! Was der da alles erlebt..., geil! Der Soundtrack war stark, die Bilder in Island, Grönland usw., sehr schön! :) Den Skateboardbackground mag ich, Ben Stiller scheint was drauf zu haben ;) Der Auftritt von "Spence" war ne coole Überraschung! Selbst das CGI fand ich hier lohnend!
Ein ausgesprochen schöner Film mit einer einfachen, aber sehr gut umgesetzten Story. Ben Stiller gelingt ein toller Mix aus feinem, aber auch heftigen Humor, Action, fantastischen Bildern, die keine 3D-Effekte benötigen, schöner Musik und Darstellern, die in ihren überaus verschiedenen Rollen überzeugen. Man verlässt das Kino mit einem guten Gefühl. Auch für diejenigen interessant, die mit Ben Stiller bisher weniger anfangen konnten.
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty ist lebensbejahendes Kino par excellence!
Zur Story: Einfach Klasse! Viele Verschrobende Ideen, ein toller trockener Humor und die Tagtraumsequenzen sind einfach nur genial! Neben der Haupthandlung steht die übliche Liebesgeschichte etwas abseits. Dies tut dem Film jedoch gut, denn eine stärkere Fokussierung auf diesen Part hätte dem Film eher geschadet! Außerdem gibt es einen tolle Szene, die einen witzigen Verweis auf Benjamin Button beinhaltet. Die Story bleibt aufgrund der Jagd immer interessant, da es sowohl Fortschritte als auch Rückschläge gibt, die Walter Mitty immer wieder an wunderschöne und im Kino viel zu selten gezeigte Orte führt! Das anfängliche Rätsel (Wo ist es?) löst sich zum Ende hin auch wunderbar auf und die drei Hinweise sind dermaßen schwer zu interpretieren, dass es die Reise wirklich notwendig ist. Das zweite Rätsel (Was ist es?) passt perfekt zum Film! Ich habe es bereits im letzten Drittel des Filmes erahnen können, aber ganz sicher war ich mir nie!
Die Schauspieler: Sie machen ihren Job alle sehr gut! Ben Stiller spielt wie die ganze Riege sehr gut.
Zur Tonlage des Films: Sie schwankt zwischem seichten Drama und ernster Komödie hin und her und gleitet ab und an komplett in die Kömödie ab. Die Mischung passt hier allerdings hervorragend! Der Humor hat mir super gefallen, da er intelligent und kindisch zugleich war und Fäkalhumor wie bei Adam Sandler Filmen nicht vorkam!
Special Effects: Sie sehen gut aus und überzeugen, auch wenn man die Actionszene schon besser im Kino gesehen hat! Wichtig ist dies für den Film jedoch nicht!
Der Minuspunkt: Die Betriebswirte kommen in diesem Film doch sehr schlecht weg, da völlig übertrieben arrogant! Hier wäre etwas weniger mehr gewesen! Auch hätte ich die Rolle an einem etwas älterem Schauspieler vergeben!
Fazit: Einfach ein toller Film und vermutlich der Beste, der derzeit im Kino läuft! Diesen Film kann ich einfach jedem empfehlen!
Diese Vorschau hat mich zu 100% inspiriert auch wenn mir nicht ganz klar ist warum er jetzt in ein neues Leben stürzt... Er wollte vielleicht nicht mehr träumen sondern auch mal leben. _neu_ einfach fantastisch mit viel Humor und Realität!
In Ben Stillers "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" geht es um die gleichnamige Figur die ebenfalls von Ben Stiller gespielt wird. Walter ist eine graue Maus. Er führt ein eher langweiliges Leben ohne besondere Momente. Er arbeitet im Archiv (im Keller!) der Firma Life. Hier erstellt er Bilder die dann ins Magazin kommen. Den halben Tag verbringt Walter aber damit "auf einen anderen Stern" zu sein. Hier lässt er seine Fantasie den freien lauf. Mal rettet er ein Hund aus einen brennenden Haus und mal spielt er einen großen Entdecker um seine große Liebe Cheryl (Kirsten Wig) zu beeindrucken. Als das Magazin Life auf den Online Markt wechseln will, soll mit Hilfe von einen besonderen Bild des Fotografen Sean O´Conner (Sean Penn), das letzte Magazin gedruckt werden. Doch Walter findet das letzte Bild einfach nicht. Von Cheryl erfährt er wo Sean sich zur Zeit befindet und Walter nimmt seinen ganzen Mut in die Hand...Stillers Film ist leider nicht das erhoffte was der Trailer uns versprach. Ich habe mir einen Walter Mitty vorgestellt, dass völlig abgeschottet von der Welt lebt. Der Tag ein, Tag aus das selbe macht und nicht wirklich ernst genommen wird. Anfangs scheint dies auch der Fall zu sein. Wir sehen einen Walter der mit einen heruntergelassen Kiefer seine Wohnung verlässt. Danach kommt ein langer, grauer Flur mit vielen Türen. Danach sehen wir gut ein dutzend Blocks die aussehen wie das andere nebenbei. Und das wars auch schon! Danach geht Walter auf die Arbeit und wird prompt von zwei Arbeiten herzlich willkommen die seine Freunde zu sein scheinen. Wir bekommen drei Ausflüge in seiner Fantasiewelt zu sehen und schon redet er mit Charyl. Und diese drei Ausflüge haben wir schon im Trailer gesehen. Angekommen im Archiv wird er ebenfalls herzlich von seinen Mitarbeiter empfangen. Dessen Chef Walter übrigens ist! Kurze Zeit später bricht Walter auch schon in sein Abenteur auf. Sprich: der Sprung von graue Maus zum Abenteurer Mitty passiert viel zu schnell. Es kommt nie dieses "Ach Gott der arme Kerl hat so ein schlimmes Leben, dass er ständig in seine Fantasiewelt flüchtet". Man bekommt einfach kein Gefühl für Stillers Figur. Einer Seits scheint er kein Vertrauen in sich zu haben und anderer Seits spricht er gleich seine Verherte an und er scheint auch beliebt zu sein. Die 2. Hälfte des Filmes bietet viele schöne Bilder aus Grönland, Island oder zentral Asien. Womit die Handlung etwas flötten geht. Meißtens bekommen wir nur Stiller aus der Vogelperspektive zu sehen und das wie er rennt, mit dem Farrad radelt oder einen Berg besteigt. Das ganze ist jedoch handwerklich einfach Top. Mir ist vor allem die Szene im Kopf geblieben als Mitty sich zwei Steine an die Hände befestigt und mit einen Skateboard eine Straße runterfährt. Das hatte wirklich Stil! Ben Stiller versucht sich hier als Charakterdarsteller. Bei mir kam das leider nicht gut an. Er hat durchgehend die selbe Mimik zu bieten. Wie schon oben erwähnt, schafft er es nicht, dass der Zuschauer ein Gefühl für ihn entwickelt. Ob es nun Mittleid, Freude oder einfach nur Hass ist. Dagegen fand ich Kirsten Wig sehr sympatisch. Wenn sie ihr wunderbares Lächeln auspackt, kann man verstehn warum Walter so auf sie steht. Adam Scott als "böser" Leiter der den Übergang leiten soll, fand ich einfach nur grandios. Tolle Besetzung. Er schaffte es, dass man Hass für ihn empfindet! Sean Penn ist gewohnt cool. Leider hat er nur sehr wenig Spielzeit. Daher kann ich auch nicht viel über ihn schreiben. FAZIT: Stillers Film ist ein netter Feel-Good-Movie der das eine oder andere Schmunzeln zaubert aber mehr auch nicht. Zwar ist er optisch fantastisch aber storymässig dafür nicht. Der Wechsel vom langweiligen Typen zum Abenteurer passiert einfach viel zu schnell. Die Tagträumerei, die den Film eig. ausmachen sollte, verliert schnell an Bedeutung. Jedoch gefiel mir das Ende.
Die bisher reifste Schauspieler- bzw. Regie-Leistung von Ben Stiller. Ein absolut liebenswerter Film über einen Tagträumer, der um seinem Loveinterest näher zu kommen, sich auf reale Abenteuer einlässt. Genial der Kunstgriff, die Abwicklung des Life-Magazins als Rahmenhandlung des Film zu hinterlegen, war es doch auch dieses Magazin, dass das Erwachsenwerden der Vereinigten Staaten von Amerika mit begleiteten. Ein Magazin das sicherlich für viele Amerikaner ein Fenster zur Welt war, wie es eben auch das Kino früher war. Wunderschön fotografierte Bilder zeigen ihn auf der Suche nach einer Fotografie, dass die Quintessenz dieses Magazins zeigen soll und deswegen auf der letzten Printausgabe erscheinen soll. Ein wirklich gelungenes Remake, das die in den USA bekannte Kurzgeschichte und den seinerzeitigen Film mit dem Komiker Danny Kaye, in die heutige Zeit transferiert. Endlich wieder ein Film der sich auch an erwachsenes Publikum richtet und mich in eines dieser Kinocenter in meiner Umgebung locken konnte, deren Programmierung sich doch eher an ein jugendliches Publikum richtet. Das Filmjahr hat jedenfalls für mich gut begonnen.
Man kann Usern hier für eine schlechte Kritik nicht böse sein. ;-) Manch einer ist bei solch einen Werk emotional einfach überfordert. (nicht böse sein :-) ) Wir wissen ja alle, Filmkritiken sind (wie auch bei Büchern und Musik) IMMER höchst subjektiv, so auch diese hier: solltet Ihr Filme wie z.B. "Die wunderbare Welt der Amelie" mögen, gern mal ein bißchen träumen, Euch auch gern einfach mal mitreißen lasst von wunderbaren Bildern, superschönen Landschaften, liebenswerten Charakteren, Spannung, Spaß und geradezu magischen Momenten, dazu noch gute Musik mögen (Jose Gonzales/Junip) dann seid Ihr bei "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" goldrichtig. Die positive "just-do-it"-Message ist etwas schlicht geraten, aber schon ok und ein paar kleinere Längen und vielleicht eine Portion Kitsch verhindern den 5. Stern, aber was solls. Macht Euch locker, laßt Euch treiben und unterhalten: DER FILM IST EINFACH WUNDERVOLL!
In dem Film das erstaunliche Leben des Walter Mitty begleiten wir Walter Mitty auf der Suche nach einem verloren gegangenem Bild, dass das Cover des letzten Life Magazin zieren soll. Wenn man den Trailer gesehen hat, bekommt man eine ziemlich genaue Ahnung davon in welche Richtung der Film geht. Ich würde das erstaunliche Leben des Walter Mitty als Feel-Good-Roadtrip-Movie bezeichnen.
Das erste was mir positiv aufgefallen ist, ist das der Film wirkt als hätte Ben Stiller jede Szene bis ins letzte kleine Detail strukturiert. Es wirkt fast so als hätte man in jeder Szene das Lineal und Geodreieck ausgepackt und alles perfekt miteinander abgestimmt. Mir persönlich hat das super gefallen. Was im Trailer schon angedeutet wird sind die fantastischen Kulissen auf die Walter während seiner Suche trifft. Und das hält der Film auch. Man bekommt wirklich tolle Kulissen geboten die durch einen tollen Soundtrack untermalt werden. Es gibt natürlich auch einige Lacher im Film aber das Hauptaugenmerk gilt wirklich diesen Feeling-Good-Momenten. Die Lovestory trägt dazu auch noch einen großen Teil bei. Das liegt unteranderem daran das Walter seinen ganzen Mut daraus bezieht Cheryl (gespielt von Kristin Wiig die das super spielt) durch sein mutiges Handeln für sich gewinnen zu kö macht die Lovestory zur netten und süßen Nebengeschichte im Film, die Walter irgendwie noch liebenswerter macht, als er es eh schon ist. Was man auch ganz klar sagen muss ist, dass das Spiel von Ben Stiller, dass nach all der Kritik seiner letzten Filme an ihn, toll ist. Der liefert hier eine absolut klasse One-Man-Show ab. Ich wünsche mir sowieso schon länger das Ben Stiller weg von den 0815 Liebeskomödien geht, Richtung Drama oder eben Filme á la das erstaunliche Leben des Walter Mitty.
Was mir nicht so gut gefallen hat ist das der Film schon ein paar Längen hat. Problematisch war auch der Wechsel von "graue Maus Walter" zu "Weltenbummler Walter". Man hätte sich vielleicht doch 5 Minuten Zeit nehmen sollen bevor Walter das erste mal auf die Reise geht. Zu jeder Zeit konnte man sehr gut nachvollziehen warum Walter was macht, aber um seine Entscheidung zum mutigen/außergewöhnlichen Handeln besser nachvollziehen zu können hätten eben ein paar Minuten gut getan. Das hat er in besagter und wie ich finde sehr wichtigen Stelle, vermissen lassen. So schön die Landschaften auch waren, finde ich das man deren Potenzial nicht konsequent ausgenutzt hat. Zu oft wurden die wunderschönen Landschaften in Szenen verwendet in denen keine wirkliche Story vorhanden ist, sondern man nur sieht wie Walter von A nach B kommt. Das sieht zwar toll aus aber doch hätte man die Szenen länger und vor allem gewichtiger verwenden können. So hat man in der Szene in der Walter mit zwei "Wanderhelfern" auf dem Himalaya unterwegs war so gut wie ganz auf Dialoge verzichtet. Hier ist einiges an Feeling-Good-Material verschenkt worden.
Fazit: Hat man nach dem Trailer lust den Film anzusehen, sollte man sich auf keinen Fall davor scheuen das Kinoticket zu löhnen. Der Streifen blieb zwar doch etwas hinter meinen Erwartungen aber ist trotz allen ein schön anzusehender, stimmungsvoller Film. Das ist mal ein guter und verheißungsvoller Start in das Kinojahr 2014.
War gerade in der Vorpremiere des Films. Das erstaunliche Leben des Walter Mitty hat mich schwer beeindruckt. Nicht nur waren die schauspielerischen Leistungen von Ben Stiller wie immer hervorragend, sondern das Feeling zwischen Komödie/Drama/Abenteuerfilm wird sehr gut herübergebracht. Der Charakter der Hauptperson hat mir in diesem Film sehr gut gefallen. Seine innere Stille und sein Verlangen nach Action war sehr humorvoll dargestellt. Das Ende war auch sehr passend und bewegend.
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty kann ich allen empfehlen, welche einen Film für die ganze Familie suchen und/oder eine fantastische Landschaft bewundern wollen.
Ich denke aber, dass die Story nur bei Leuten richtig rüberkommt, welche schon im Arbeitsleben sind. Es wird einem gezeigt, dass es auch noch Dinge abseits des Berufes gibt.
"Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" erzählt eine schöne Story, schaffst aber meiner Meinung nach nicht einen völlig in den Bann zu ziehen. Gab schon ein paar sehr gute Szenen, aber im Endeffekt ist dieser Film nur Durchschnitt.