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    American Sniper
    Durchschnitts-Wertung
    3,7
    543 Wertungen
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    51 User-Kritiken

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    6 Kritiken
    Kino:
    Anonymer User
    2,5
    Veröffentlicht am 28. Februar 2015
    Liebe Leserinnen, liebe Leser, ich bin bei "American Sniper" hin und her gerissen: Einerseits wird das Innenleben eines vermeintlichen Helden des Irakkrieges gezeigt, der für seine Taten eine hohe Anerkennung durch die Gesellschaft und durch sein Land genießt, der jedoch psychisch geschädigt ist und kein normales Leben mehr führen kann und der auch kein Held sein möchte. Diesen Teil des Films finde ich sehr gut. Andererseits stellt der Film die Taten dieses Kriegshelden als notwendiges Übel für eine aus amerikanischer Sicht richtige Sache dar. Dieser Teil gefällt mir überhaupt nicht. Man hätte ja auch die eigentlichen und weniger ehrenvollen Beweggründe der USA für eine Intervention im Irak beleuchten und vor allem erklären können. Denn es sind u. a. geopolitische, strategische und wirtschaftliche Interessen einer Supermacht, die ja durchaus nachvollziehbar sind. Stattdessen wird der Anschlag des 11. September 2001 (ist sicherlich einer von vielen Beweggründen) als Rechtfertigung und somit als einziger und moralischer Beweggrund herangezogen.
    Kino:
    Anonymer User
    0,5
    Veröffentlicht am 20. September 2017
    Als Genre-Fan weiß ich jetzt endlich welcher Kriegsfilm der Schlechteste ist: American Sniper. Die wenigen Kampfszenen, die vorkommen, sind im Vergleich mit Filmen wie Black Hawk Down, The Hurt Locker, Generation Kill, etc... einfach erbärmlich. Spannung ist so gut wie gar nicht vorhanden. Was mich ebenfalls sehr gestört hat, war die durchgehend subjektive Darstellung eines äußerst umstrittenen Konflikts. Der Hauptprotagonist sieht im Fernsehen die Zwillingstürme in New York fallen und zieht daraufhin voller Tatendrang in den Krieg gegen den Irak. So viel ich weiß war für diesen Anschlag Al-Qaida verantwortlich, die von Afghanistan aus operiert haben und durch einflussreiche Geldgeber aus den Emiraten, Saudi-Arabien und Quatar finanziert wurden. Der Anführer von Al-Qaida wurde letztendlich in Pakistan gefunden und getötet. Wo da der Irak ins Bild passt weiß ich nicht. Für den Irakkrieg gab es demzufolge auch kein UN-Mandat.
    Noch ein Wort zu der wirklich merkwürdigen Anfangssequenz. Eine Mutter mit ihrem Kind, läuft mit einer Handgranate aus dem 2.Weltkrieg, in einer völlig zerbombten Stadt, frontal auf einen Panzer zu, hinter dem sich eine Schar Amerikanischer Streitkräfte, schussbereit, und in alle Richtungen zielend, tummelt. Das Kind und die Frau werden dann vom "Sniperhelden" erschossen. Was zum Henker? Welche halbwegs vernunftbegabte Person würde mit einem Kind einen solchen Angriff ausüben, es sei denn man beabsichtigt von vorneherein, ohne irgendeinen Schaden anzurichten, erschossen zu werden, .
    Der Hauptprotagonist hat seine Militäruniform mit Totenköpfen geschmückt. Sehr cool, das haben die SS-Offiziere auch gemacht. Dieser Film hat mich nicht nur deswegen, sehr stark an diesen Film erinnert, den man in Tarantino's Inglorious Basterds sehen kann: Stolz der Nation und zu dem Hitler und Göbbels in ihren Logen, total in Ekstase wie wild Beifall klatschen. Und jetzt geben die Amerikanischen Kritiker einem Film wie American Sniper sogar eine Oscar-Nominierung. Welch` Ironie.
    Kino:
    Anonymer User
    1,0
    Veröffentlicht am 26. Februar 2015
    American Sniper wird all jene enttäuschen, die glaubten, einen Film in Clint Eastwoods zurückgenommener, aber atmosphärischer Manier zu sehen. Erst zu spät habe ich mich über die autobiografischen Hintergründe, den Bestsellerroman etc. informiert, was allein schon Grund genug für Skepsis ist. Wie allerdings ein Mann, der in Filmen wie ''A Perfect World'', ''Erbarmungslos'', ''Mitternacht im Garten von Gut und Böse'' oder ''Mystic River'' eine Haltung einnimmt, die teils pessimistisch, aber zumeist sehr analytisch an Emotionen, Gewalt und Macht heranwagt; wie ein solcher Mann einen solchen Patriotismus-Streifen drehen kann, ist mir ein Rätsel. Hier kommt wohl Eastwoods republikanische Einstellung zum Tragen. In jedem Fall lässt der Film keinen Raum für Analyse, beschreibt die Kampfhandlungen und fokussiert sich dabei auf Coolness, Emotionslosigkeit und Gewalt. Sogar Ansätze, die Traumatisierung des Snipers zu zeigen, bleiben nur die pflichtbewusste Abhandlung im biografischen Rahmen, ohne jedes Interesse, durch die Darstellung des Traumas, der Probleme, ein Anti-Kriegs-Statement zu setzen. Stattdessen wird alles in das perverse Bild einer heilen Familie integriert, die schließlich doch noch zusammenfindet. American Sniper ist gefährlich abgeklärter Unterhaltungs-Patriotismus.
    Kinobengel
    Kinobengel

    User folgen 241 Follower Lies die 455 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 10. März 2015
    Clint Eastwood hat sich zu einem großen Regisseur hochgearbeitet. Mit seinem erprobten Stammpersonal, insbesondere Kameramann Tom Stern und die Cutter Joel Cox und Gary Roach, hat er aus der Geschichte des US-amerikanischen Kriegshelden Chris Kyle, der bis 2009 als Scharfschütze eingesetzt war, einen Film geschaffen. An der Vorlage hat der 2013 in den Staaten von einem Kriegsveteran erschossene Kyle mitgeschrieben. „American Sniper“ beschreibt die Jugend, die Ausbildung bei den Navy SEALs, Einsätze des Chris Kyle im Irakkrieg, das Leben mit seiner Familie, dem Bruder und die Nebenwirkungen des Krieges. Auch sein Engagement nach dem Krieg kommt zur Betrachtung.

    Chris Kyle (Bradley Cooper) wird als ideologische Figur dargestellt. Er möchte für sein Vaterland kämpfen. Ich gebe nicht auf. Diese Einstellung muss ein zukünftiger SEAL mitbringen, sonst scheitert er. Der Film ist beinahe perfekt zusammengebaut. Kyle lernt das Schießen vom Vater, jobt als Cowboy und lernt seine zukünftige Ehefrau Taya (Sienna Miller) mit coolen Sprüchen kennen. Der Ausbildungsabschnitt ist zu knapp, zu hastig gehalten, wirkt unpersönlich, zu viele Sonnenbrillen. Kubrick’s „Full Metal Jacket“ ist hier unübertreffbar. Die Abbildung des Kriegsgeschehens geht nahe, viele Tote, viel Blut, schonungslos, menschenverachtend. Der Feind hat auch einen Sniper. Fehlentscheidungen, Hausdurchsuchungen, Häuserkampf, Kyle mittendrin, nicht immer auf dem Dach mit Zielfernrohr, das sogar auf 2.000 m beim Treffen hilft. …so so, hm. Zudem alles ohne friendly fire, auch bei schlechter Sicht.
    Eastwood hat trotz kleiner Mäckelchen ein exzellent ausbalanciertes Werk abgeliefert, das sich intensiv mit der Familie Kyle auseinandersetzt. Zwischen den Einsätzen ist der Sniper in den USA bei seiner zweifelnden Frau und den Kindern, die geboren werden und heranwachsen, während er allmählich zur Legende mit 160 tödlichen Schüssen wird. Der Heimaturlaub bringt die nötige Ruhe, die der Film und die Zuschauer brauchen, ist aber alles andere als stressfrei für Kyle, der seiner Frau immer fremder wird. Nationalbewusstsein schreibt der Regisseur nicht zu groß. Kyle wird als psychisch angeschlagener Mensch gezeigt, der jedoch willensstark ist. Das ist nicht die Regel, aber er ist nicht wie die meisten anderen. Eine meisterliche Kameraführung und ein Schnitt, der nicht besser sein könnte, hält den Film ständig im Fluss, ständig auf Spannung, bringt das Geschehen intensiv in die Reihen vor die Leinwand, mit verschreckender Geräuschkulisse. Ja, „American Sniper“ macht auch aggressiv.

    Bradley Cooper zeigt wieder mal sein Können. Wie ein Schrank sieht er aus, steht jedoch als Chris Kyle nicht künstlich cool vor der Linse wie die SEALs bei der Inszenierung von „Captain Phillips“. Und der vielseitige Schauspieler macht es mit seinem Mienenspiel möglich, dass ihm Tom Stern mit seinem Aufnahmegerät ganz nahe kommt und weitere Spitzenbilder liefert.
    Zum Abspann hält Eastwood Originalaufnahmen für notwendig. Die US-Amerikaner halten viel auf ihr Land, die Macht und ihre Helden. Zumindest jene, die mit Fahnen am Straßenrand stehen. Das soll dann auch gezeigt werden. Einfach so, wie es 2013 war. Ohne Patriotismus zu schüren.

    „American Sniper“ ist ein mitreißender, außerordentlich gut inszenierter Film.
    Ben Min
    Ben Min

    User folgen 11 Follower Lies die 38 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 20. Januar 2015
    Mittelmäßiger Film. Eine etwas widerliche Heroisierung eines Menschen der meiner Meinung durch die Teilnahme einer sinnlosen Invasion eines Landes nicht viel Gutes getan hat. Und sich damit rühmen, "nur" 255 Menschen unter anderem Kinder und nicht mehr umgebracht zu haben bedarf denke ich keinem Kommentar.
    Jon W
    Jon W

    User folgen 1 Follower Lies die 12 Kritiken

    1,0
    Veröffentlicht am 9. März 2015
    pathetisch patriotisch hurra dämlicher bullshit. nicht fisch nicht fleisch. ich bin ein großer fan von clint, weiß aber auch das er sich als patrioten bezeichnet. einige scenen sind extrem bis zur absurdität überzeichnet dargestellt um den vorgeblichen inneren konflikt des prodagonisten zu skizieren,
    glaubwürdig wird es dadurch nicht.

    zum schluss: man erntet was man sät. wenn es einen gott gibt oder ein schicksal oder was auch immer, dann ist Es ein großer sarkast.
    mcRebe
    mcRebe

    User folgen 4 Follower Lies die 24 Kritiken

    1,0
    Veröffentlicht am 10. Juli 2015
    der film ist wirklich gut. nicht zu übertrieben dramatisch und doch spannend plus einer interessanten charakterentwicklung. ABER das ende ist so dermaßen schlecht, unglaublich! ist zum denen zum schluss das Filmband ausgegangen oder konnte die gage des Drehbuchautors nicht mehr bezahlt werden?! unfassbar, wie man so einen guten film verkacken kann!
    ainsamerwolf
    ainsamerwolf

    User folgen 3 Follower Lies die 17 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 10. März 2015
    So viele Amerikaner können sich doch nicht irren. Und immerhin ist American Sniper bis jetzt der erfolgreichste Film des Jahres. Ich wollte den Film auf jeden Fall sehen. Aber eigtl. eher weil mir der Trailer ganz gut gefiel und ich auf Bradleys Darstellung gespannt war.
    Der Film ist meiner Meinung nach nicht kriegsverherrlichend. Es geht vielmehr um den psychischen Wandel eben jenes berühmten Sniper. Der Krieg ist eher der background, wer aber Kriegsszenen sehen will, wird hier nicht enttäuscht. Also story.- und actiontechnisch wird schon gut was geboten. Also was ich mir anhand des Trailers versprochen hatte, wurde so auch erfüllt. Doch da war ja noch was, war ich auch auf Bradley Cooper gespannt. Wer "Dieb der Worte" und "Silver Linings" gesehen hat wird mir sicher beistehen wenn ich sage, der Type hat echt mehr drauf als die Blödeleien in Hangover so auch in American Sniper. Sehr autenthisch wurde das auf und ab des Lebens von den Scharfschützen Chris Kyle dargestellt. Dieser Film war keine Enttäuschung. Wer den Trailer sieht und sich sagt "Den will ich sehen" kann mit gutem Gewissen sein Ticket lösen. Der Film bekommt aber trotzdem nur 3,5 Sterne, weil dann doch andere Filme einfach besser sind, u.a. "The Wrestler" ;-)
    DrDane
    DrDane

    User folgen 4 Follower Lies die 36 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 1. März 2015
    Der Film American Sniper will mehr sein als er ist....vieleicht hab ich von Eastwood zu viel erwartet........
    Zudem passieren sachen die für mich etwas unlogisch sind...ein Beispiel. spoiler: Chris tötet einen Taliban der gerade eine Panzerfaust abfeurn will,als der dan regungslos am Boden liegt,läuft ein kleiner Junge zu dem Toten und somit direkt in das Fadenkreuz von Chris ,nun versucht der Junge die Panzerfaust aufzuheben, um sie auf einen Hummer der Amis abzufeuern,wir sehen das geschehen im Fadrnkreuz von Chris ,der verzweifelt überlegt und hofft das der Kleine das Ding nicht abfeuert ,weil er ihm dan töten müsste,da denk ich mir warum gibt Chriss keinen Warnschuss ab,um den kleinen zu erschrecken,dass es garnicht soweit kommt das er die Panzerfaust aufhebt.


    Ein guter Film aber bestimmt kein Meisterwerk..!! Die Emotionen die so stark im Trailer dargestellt wurden ,bei denen man mega Gänsehaut hatte, kommen im Film recht schwach rüber ......

    .
    CineMeg
    CineMeg

    User folgen 33 Follower Lies die 189 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 10. März 2015
    Nicht der große Wurf, aufgrund des doch vorhandenen Patriotismus und zu sehr "Schwarz und Weiß". Tolle Darsteller und immer wieder geniale Momente, leider kein richtiger Soundtrack.
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