Exodus: Götter und Könige
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Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 28. Dezember 2014
Auch mir geisterte Cecil B. DeMilles »Die zehn Gebote« noch im Kopf herum, als ich mir die Kinokarte kaufte, aber ein herkömmliches Remake, gewürzt mit neuzeitlichen Special Effects, hätte mich doch sehr enttäuscht.

Natürlich ist es kein gewöhnliches Bibelkino. Wer eine cineastische Auslegung des Alten Testaments erwartet, sollte besser nicht ins Kino gehen. Im Gegensatz zu den »Zehn Geboten« werden hier auch Antworten auf die offenen Fragen gesucht, die die Bibel hinterlässt. Charlton Heston teilte einst das Meer mit wehender Frisur und seinem Stock, hier haben wir es eher mit einem Seebeben mit anschließender Flutwelle zu tun. Der blutige Nil ist das Produkt erhöhter Krokodilaktivität, gefolgt von einer Kettenreaktion der Plagen. Bis zu einer Erklärung des großen ägyptischen Kindersterbens reicht die Logik nicht, aber schließlich ist es kein Dokumentarfilm.

Gefallen hat mir Christian Bale, der seinen Part recht überzeugend ausgefüllt hat. Weniger ansprechend war Joel Edgerton als Ramses. Ben Kingsley dagegen hat wieder zeigen können, dass er noch in der kleinsten Nebenrolle ein überragender Akteur ist. Auch effekttechnisch gibt es nichts zu bemängeln, dem Thema entsprechend wurden die Effekte meiner Meinung nach angemessen eingesetzt. Selbst die großen Showdowns wie der Erdrutsch beim Verfolgen durch die Ägypter oder das Kippen der Flutwelle wirken nicht aufgesetzt und deplatziert, sondern passen genau da hin.

Etwas seltsam fand ich die Figur »Ich bin der ich bin« als Grundschüler mit pathetischer Stimme. Mein Eindruck schwankte von albern bis peinlich, das war nicht so der große Knaller.

Wenn man genau hinhört, erschließen sich auch Parallelen zur heutigen Situation im Nahen Osten: Moses hat Bedenken, wie er nach Jahrhunderten ein so großes Volk in Kanaan unterbringen soll, wo mittlerweile andere Stämme leben. Das hätte man ein wenig mehr ausbauen können, aber die Macher des Streifens haben sich dann doch nicht soweit vorgewagt, nicht nur Fragen zu stellen, sondern sich auch an Antworten zu versuchen.

Ich bekenne mich zum Atheismus. Dennoch ist der Film auch etwas für mich, gerade weil er die Vorlage nicht 1:1 abbildet. Ich mag einfach die Stories, aber die sind kein Dogma. Man stelle sich einen Film vor, in dem ein Posaunenchor die Stadt Jericho mit dicken Backen in Grund und Boden bläst, das würde mir nur ein säuerliches Lächeln abringen, und vielen anderen sicher auch. Ähnlich gut fand ich Martin Scorseses »Die letzte Versuchung Christi«, wobei dort natürlich zu bedenken ist, dass der Film näher an der Vorlage ist. Allerdings nicht an der biblischen Vorlage, sondern an Nikos Kazantzakis' Roman, der ebenso wie die Verfilmung auf Ablehnung in bestimmten Teilen christlicher Glaubensgemeinschaften stieß.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 28. Dezember 2014
Also ich fand den Film super ,das der Regisseur Atheist ist erkennt mann ab und an im Film ,Er versucht manche Propezeihungen nicht unbedingt Göttlich darzustellen ,Rational gesehen ist die Geschichte doch arg kitschig aber wir katholiken stehen ja drauf ..An die Leistung eines Charlton Heston kommt mann schwer ran ..aber der Darsteller des Ramses fand ich spitze ..Bale fand ich etwas blas ,irritiert war ich von John Torturro ist schwer ihn nach 3 Transformers noch ernst zu nehmen .In meiner top 10 Ranking Liste bekommt Exodus Platz 5 die 1 bleibt bei mir die Affen und besonders die Leistung von andy Serkis
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 28. Dezember 2014
Sehr entäuschender Film. Man kann suich nicht verschliessen diesen Streifen als Remake der " Zehn Gebote " zu sehen. Leidcer hält sich hier neiemand an biblische Vorgaben. Es werden statt dessen überlieferte Ereignisse neu erzählt. Das kann nur mißlingen. Story schlecht interpretiert. das können auch Ben Kingsley und Co nicht wett machen. Genauso ein Flop wie NOAH!!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 27. Dezember 2014
Mit Bale in der Hauptrolle, und Ridley Scott als Regisseur, verspricht man sich mehr. Es ist sicher schwierig einen Bibelteil auf die Leinwand zu bringen, und dabei nicht vollkommen ins Kitschige abzudriften. Trotzdem, diese Geschichte nun in etwas zu verwandeln was man unbedingt rational erklären kann, quasi die Sinnhaftigkeit zu nehmen, das ging nach meiner Meinung völlig in die Hose. Da muss man kein großer Kirchengänger sein um das schade zu finden.
Dem Film fehlt die Seele, er hat mich nicht erreicht. Das lag nicht an den Schauspielern. Es lag an der Art und Weise wie die Geschichte erzählt wurde, an der Tatsache dass man sich nicht in eine einzige Person hineindenken konnte, und es am einem am Ende völlig wumpe war wer da jetzt ersäuft. Zwei Bibelverfilmungen dieses Jahr, Noah war um einiges besser.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 26. Dezember 2014
Starker Film, sehr gelungen. Nicht mit viel spirituellem, dafür sehr Bildgewaltig und actionreich. Trotz kleinerer Schwächen sehr empfehlenswert, da die brillanten Schauspieler sehr viel wieder raus holen
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 26. Dezember 2014
Die letzten ca. 35 Minuten sind gut. Der Rest ist so abgehackt und teilweise nicht dem Film und Zeit angepasst geschauspielert. Hatte mehrmals Fragezeichen über dem Kopf. Abgesehen von der Story aber dennoch super animiert und Schauspieler der oberen Liga.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 21. Dezember 2014
Da ich im ausland wohne hatte ich die chance den film so früh zu sehen. Nun technisch und vom aussehen her, die effekte, die atmosphäre ist sehr gut gemacht worden. Der soundtrack,passt auch sehr gut zum bild und untermalt alles ganz schön. Die schauspielerische leistung ist auch nicht schlecht. Was mir persönlich nicht gefällt ist das ich sag mal doofe ende. Will hier auch nich alles spoilern aber irgendwie wirkt moses wie ein wahnsinniger. Auch die beziehung zwischen ihm und gott ist sehr lachhaft gemacht worden..trozdem ist dieser film unterhaltend und nicht soooo schlecht wie der film NOAH . Muss man nicht sehen, kann man aber..
Luke-Corvin H
Luke-Corvin H

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2,0
Veröffentlicht am 7. Mai 2015
Fazit: Trotz gutes Set kann Ridley Scott mit seine geschnittene Vision von Moses nicht überzeugen. Nur die 1 - Minute - Finale Szene hatte Spaß gemacht. Kein Bibel-Film aber ein langweiliger Action-Fantasy-Film.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 30. Dezember 2014
Ridley, das hast du wieder ganz OK gemacht. :)..................
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