Mall - Wrong Time, Wrong Place
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No Use For A Name
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1,0
Veröffentlicht am 19. August 2025
Ziemlich belangloser und zudem vollkommen langweiliger Film ohne Konzept und auch ohne klare Aussage.

Das Ganze geht schon super bescheuert los: Der Typ erschießt seine Mutter zu Hause, sie schaut mit nem Loch im Bauch erstmal dämlich aus der Wäsche und spricht dann: "Hast du gerade getan, was ich denke, was du getan hast?" Dann gleitet sie langsam zu Boden mit den Worten "Und wer soll das hier jetzt alles sauber machen?"

Tja, da könnte man meinen, man bekommt hier eine wie auch immer geartete Horrorkomödie serviert... naja, selbst dafür wär so ein Anfang (ja, ohne Scheiß, das ist echt die erste Szene überhaupt!) ziemlich dämlich... aber da der Film danach super ernst weitergeht, frag ich mich nach nicht mal einer Stunde: Was soll der Mist???

Hach... und wie geht's dann weiter: ein pubertierender Teenager, der aussieht wie 14, wahrscheinlich aber 17 oder so sein soll, gibt 15 Minuten lang ununterbrochen pseudo-philosphisches Gebrabbel vor sich, also ob er der Weise Mann der Steppe mit 200 Jahren Lebenserfahrung wäre... Das nervt nicht nur tierisch (Er bekommt den Preis für die unsympathischste Figur in dem Film), sondern ist auch total unglaubwürdig, wenn ein Jugendlicher so daherfaselt. Und ja, es musste ja kommen, wie immer in solchen Situationen und solchen Filmen wird dann noch das unsägliche Buch "Der Steppenwolf" von Hermann Hesse zitiert... ich hätte fast gekotzt...

Naja, wen man das überstanden hat (seine offenbar ausgedachten Geschichten zu einigen Passanten sollen wohl lustig sein, sind tatsächlich aber nur lächerlich und nervig), kommen einige Random-Szenen, die so gar nicht zusammenpassen wollen und auch bis zum Schluss nicht wirklich Sinn ergeben. Was soll das alles? Was will uns der Regisseur damit sagen? Was ist die zugrunde liegende Idee dieses Films?

Die erwachsenen Schauspieler machen ihre Sachen soweit ganz gut: Vincent D'Onofrio, Gina Gershon und Peter Stormare leiern ihre Rollen routiniert runter, das geht soweit in Ordnung. Die Jugendlichen-Schauspieler hingegen sind allesamt durch die Bank weg maximal unsympathisch und nerven mindestens genauso wie der klugscheißende Geek zu Beginn.

Besonders erwähnen könnte man die zeitweise eingesetzten Entfremdungsfilter, die vielleicht einen Drogenrausch simulieren sollen, tatsächlich aber eher so wirken, als ob die DVD einen Hänger hat. Das könnte clever und an der richtigen Stelle eingesetzt ein starkes Stilmittel sein, wirkt hier aber nur unbeholfen und auch ohne tieferen Sinn.

FAZIT: Belangloser, langweiliger pseudo-philosophisch angehauchter Film, der jedoch mangels eines übergreifenden Konzepts oder überhaupt auch nur einer leitenden Idee lediglich random Szenen aneinanderreiht, die für sich genommen nur nervig sind, insgesamt aber auch kein stimmiges Gesamtbild ergeben. Keine Empfehlung von mir.
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