Die George Orwell-Verfilmung „Aufstand der Tiere“ wurde bereits 2011 angekündigt als gemeinsames Projekt von Regisseur Rupert Wyatt und Co-Autor/Hauptdarsteller Andy Serkis, die kurz zuvor „Planet der Affen: Prevolution“ (2011) realisiert hatten. Ein Jahr später wurde dann Serkis auch als Regisseur angekündigt, es war außerdem geplant den Film technisch aufwendig als Motion Capture-Film, in 3D und in High Frame Rate (ähnlich wie James Camerons „Avatar“-Filme) zu drehen. Das Projekt landete 2018 dann bei Netflix, wo es als exklusiver Streamingfilm geplant war. Diese Pläne zerschlugen sich ebenfalls, so dass das langgehegte Animationsfilmprojekt des Motion Capture-Pioniers Serkis unabhängig produziert und als vollständig computeranimierter Film ohne Motion Capture-Verfahren in die Kinos gebracht wurde. Serkis übernahm außer der Regie, eine kleinere Sprechrolle als Hahn Randolph.
Der zugrunde liegende Roman „Farm der Tiere“ (1945) des englischen Autors George Orwell wurde vor der ersten computeranimierten Version „Aufstand der Tiere“ schon zwei Mal verfilmt: Die erste Version der Sozialismus-Fabel entstand unter demselben Titel im Jahr 1954, 1999 folgte zudem ein Fernsehfilm mit echten Tieren, ähnlich zum Familienfilm „Ein Schweinchen namens Babe“ (1995). Die Neuverfilmung führt mit Schweinchen Lucky übrigens eine Hauptfigur ein, die gar nicht im Roman vorkommt.