Transcendence
Durchschnitts-Wertung
2,8
378 Wertungen

35 User-Kritiken

5
2 Kritiken
4
8 Kritiken
3
8 Kritiken
2
12 Kritiken
1
4 Kritiken
0
1 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 8. November 2014
Seltsamerweise und zu meinem kompletten Unverständnis wird dieser Film bei den überwiegenden Kritiken fast schon zerrissen. Transcendence ist ein spannender, emotionaler und literarisch wertvoller Film. Er lässt vor allem am Schluss den Zuschauer mit einigen Fragen zurück- und das ist gut so! Ein Ende, welches dem Menschen selbst die Möglichkeit gibt über unsere Zukunft nachzudenken. Denn hier geht es bei weitem nicht nur um K.I.

Ein solider Film mit einer interessanten Botschaft. Alles andere als langweilig. Dass die Filmstarts Redaktion erlaubt eine solche Kritik (mit banalen Worten wie "langweilig") zu veröffentlichen, lässt einen schon beinahe den glauben an diese Website verlieren.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 8. September 2014
Ich möchte nicht all zu ausführlich auf die Einzelheiten der Story eingehen, nur so viel: Der Neurowissenschaftler Dr. Will Caster (Jhonny Depp), welcher an künstlicher Intelligenz arbeitet, wird nach einer Rede von einem Aktivisten lebensbedrohlich verletzt. Bevor Will einige Wochen später aufgrund seiner Verletzungen stirbt, wird er "kopiert" und auf eine Festplatte hochgeladen. Als er von seiner Frau (Rebecca Hall, alias Evelyn) online gebracht wird, entwickelt sich sein neuronales, nun virtuelles Netzwerk rasend schnell und beginnt, sich auch in der realen Welt mittels Nanotechnologie zu verbreiten.

Gleich zu Beginn: Transcendence ist vom Genre her klar ein Since-Fiction-Film, aber keinesfalls ein hirnloser Action-Film (Was viele Kritiker offenbar erwartet haben). Vielmehr ist der Film für einen SF-Film erstaunlich emotional und feinfühlig erzählt. Im Vordergrund liegt nicht die Action oder die Fiction, sondern die Message. Der Regisseur schafft es, glaubwürdig die philosophischen Fragen beim Gedanken an künstliche Intelligenz zu stellen, ohne dabei offensichtlich darauf hinzuweisen. Was macht uns aus? Wer sind wir? Was ist Bewusstsein? Was ist Liebe? Intelligent auch folgender Dialog im Film: Frage an die Maschine: Können Sie beweisen, das Sie Empfindungen haben? Die Gegenfrage der Maschine: Können Sie es?!

Wer die Ironie dieser Frage nicht versteht, sollte den Film nicht schauen - oder wenigsten in seiner Kritik darauf hinweisen, dass ihn der Inhalt des Films überfordert hat. Denn für einmal ist die Maschine nicht einfach nur böse und der Mensch gut. Die Sache liegt hier etwas komplizierter - und das ist gut so!

Wer also nicht einfach Knall und Bum im Kino sehen will und auf Tiefe in einer Story steht, MUSS diesen Film sehen und DARF SICH VON DEN EINSEITIGEN KRITIKEN nicht beirren lassen! Sensationelle Kameraführung, erstklassige Schauspieler, grandiose Story und - ja, die Effekte sind auch super ;-

Viel Vergnügen!
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 27. August 2014
[…]Der KI-Hypothese „Transcendence“ fließt von den Besetzungsmitgliedern über seinen an theoretischen Gedankenspielen ausgerichteten Aufbau bis zu dem gewissen Grad an emotionaler Kühle und Distanz der Einfluss des Christopher Nolan-Kinos, das Pfister regelmäßig und hochwertig bebildert, aus jeder einzelnen Pore. Dazu gesellen sich eine Prise Stanley Kubrick und ein paar kryptische Nature Shots aus dem Terrence Malick-Archiv und heraus kommt ein zutiefst seltsamer Film, der großes im Sinn hat, aber nur wenig daraus macht.[…]Die Ausgangslage mit dem Forscher auf der Suche nach algorithmischer Transzendenz und einer technikfeindlichen Terrorgruppe ist schon (Quell)Kot, die „sie sind unbemerkt mitten unter uns“-Infiltrationsallegorie zu realem Terror (die R.I.F.T.-Mitglieder sind selbst Programmierer, Tüftler und IT-Studenten…) ergibt keinen Sinn und der radikale Extremismus des von einer unpassend besetzten Kate Mara angeführten Haufens ist von einer Dimension, zu der der Film überhaupt keinen Gegenwert etabliert[…]Statt smart und weitsichtig ist der Film in vielen Szenen und Abläufen doof und kleinteilig, unlogisch und von schwacher oder gar nicht vorhandener Charaktermotivation bestimmt.[…]„Transcendence“ ist ein totaler Systemabsturz, der der Ghost in the Machine-Thematik weder auf technisch-visionärer Ebene und schon gar nicht im emotionalen Kontext etwas Frisches oder Einzigartiges abgewinnt. Kalter Fassadenfilm, hinter dem rein gar nichts steckt.[…]
Cliff B.
Cliff B.

10 Follower 38 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 23. August 2014
Finde diesen Film ziemlich gut und Interessant. Allein Johnny Depp verspricht immer einen guten Film. Dann die Idee eines Bewusstseins im Computer ist sehr Interessant gewesen und wurde gut umgesetzt. Auch realistisch umgesetzt. Viele andere Filme zeigen Computer die gegen die Menschen vorgehen und alle töten wollen aber hier werden auch andere Sichtweisen mal gezeigt und was möglich wäre. Es ist beunruhigend und doch Interessant wenn sowas möglich wäre.

Gute gemacht, schöne Story, Ende etwas kurz aber schön gemacht. Etwas zum mitfiebern und mit Liebe gedreht. Sollte man sich angucken. Vorallem als Johnny Depp Fan.
horrispeemactitty
horrispeemactitty

116 Follower 221 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 2. August 2014
Jaa, was soll man sagen. Johnny Depp steht oft für gute Filme, musste wohl hier eine Ausnahme machen.

Zur Story: Der Wissenschaftler Will Caster, hat eine KI geschaffen, welche für sich selbst moralisches Denken und Bewusstsein entwickelt, indem er einem Computer Daten einens Affengehirns hochgeladen hatte. Einer Untergrundbewegung gefällt das ganze nicht und verübt einen Anschlag auf ihn. Kurz bevor er stirt, will er das seine Freundin ihn auf den Computer bzw ins Internet hochlädt (Anhand dieser Technik von ihm). Als er dann nur noch innerhalb der Netzwerke besteht, merkt er wieviel Macht er hat und fängt an nach noch mehr Macht zu greifen.

Die Handlung und vor allem das Konzept des Films sind gut angedacht, doch leider schwach umgesetzt worden. Der Film soll kritisch aufzeigen, was totale Vernetzung und Überwachung für Schaden anrichten kann, doch lenkt den Film eher auf ein niedriges Unterhaltungskino, mit schwachen Actionsequenzen.
Auch wenn Herr Depp nicht oft (zumindest nicht real) vor der Kamera erscheint, wirkt seine kühle berechnende Art doch sehr überzeugend. Die Dialoge sind oft ziemlich konstruiert, was einfach total unnatürlich erscheint. Einzig positiv überzeugt hier Johnny Depp und die teilweise Unterhaltung, mit meiner Meinung nach zu viel CGI.

So vage wie meine Filmkritik, ist auch der Film. Ein super Konzept, welches an der Umsetzung ziemlich mangelt und sich nicht entscheiden kann, ob es jetzt ein Unterhaltungs-Action-Popcornkino oder doch ein durchdachter Thriller sein möest wird beides nur im Ansatz erreicht.
4/10
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 27. Mai 2014
»Transcedence« mit Jonny Depp und Rebecca Hall sowie Morgan Freeman in den Hauptrollen ist wortwörtlich ein »Science Fiction" Film.

Computerwissenschaftler arbeiten daran, selbständig denkende und fühlende Computer zu entwickeln, als plötzlich verteilte Attentate auf viele dieser Forscher ausgeübt werden. Der Verlust dieser Wissenschaftler soll deren Arbeiten zum Stillstand bringen, eine Widerstandsgruppe hält die Forschungsziele für ethisch nicht vertretbar.

Dr. Will Caster (Jonny Depp) kommt ebenfalls zu schaden, kann allerdings seine Erinnerungen, seinen Geist in die von ihm entworfene und gebaute Hard- und Software »hoch laden«. Anschließend wird diese Maschine, diese Software, sehr viel durch den »hochgeladenen Geist« des Dr. Caster beeinflusst.

Dessen Frau Evelyn (Rebecca Hall) ist zunächst davon angetan, daß dieser »Upload« funktioniert hat und ihr Mann in gewisser Weise weiterhin mit ihr kommunizieren kann.

Doch es ist nicht alles Gold was glänzt: Trotz beachtlicher Ergebnisse auf den Gebieten der Medizin und Nanotechnologie gerät die ethische Frage immer mehr in den Fokus der Geschichte, ob diese Art der Computerwissenschaft, diese Kombination von menschlichem Geist mit einer Maschine, so betrieben und verwendet werden soll, nur weil es scheinbar möglich ist.

»Transcedence« wird langsam erzählt, immer wieder erscheinen Räume, Flächen und Farben, aber auch Blickwinkel und Musik recht feinabgestimmt zu sein. Dieser Stil ist nicht komplett durchgängig, aber häufig zu sehen. »Gut gegen böse«, »High-Tech gegen alte Technik«, »Mensch gegen Maschine«. Solche Pole entstehen recht zügig im Film und ich habe zwischendurch gedacht »Ein Vorläufer von Skynet…«

Nach dem Trailer von »Transcedence« hatte ich auf jeden Fall einen spannenderen Film erwartet, leider ist die Geschichte nicht wirklich spannend erzählt. Und auch mehr Action hatte ich erwartet, aber auch hier bleibt der Film hinter meinen Erwartungen und den Ausschnitten der Vorschau zurück. Irgendwann dann geschieht das fast unvermeidliche und der Film kippt in die Unglaubwürdigkeit oder zumindest empfinde ich ein paar Details einfach als unlogisch - auch innerhalb des Science Fiction Kosmos von »Transcedence«.

Sicherlich kein Flop, kein schlechter Film, aber der Trailer hatte doch eine andere Erwartungshaltung aufgebaut. Und bei einem Jonny Depp Film hatte ich einfach einem größeren Kino-Erlebnis entgegengeblickt.
Laura W.
Laura W.

32 Follower 138 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Mai 2014
ich fand den Film wirklich gut. Die Story war richtig gut und dazu auch noch gut umgesetzt und eine gute Besetzung.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 15. Mai 2014
Transcendence fühlt sich zunächst an, wie der obligatorische schlechte Film zu einem guten Buch: Alles geschieht etwas zu schnell, zu oberflächlich, zu lapidar, zu selbstverständlich und zu unglaubwürdig. Nach gut 120 Minuten hat man dann allenfalls eine spannungsfreie, naiv-triviale Abhandlung über künstliche Intelligenz und Nanotechnologie hinter sich - jedoch keinesfalls einen auch nur ansatzweise sehenswerten Film.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 10. Mai 2014
Die Geschichte wirkt zunächst mal nicht übel. Wissenschaftler die sich mit ihren Studien Feinde schaffen. Eine anschließende Symbiose von Mensch und Programm in der die künstliche Intelligenz Überhand zu nehmen droht.

So wie es Wally Pfister aber angegangen ist, sind 120min zu kurz für diese Geschichte. Mir ging der erste Akt zu schnell und doch langsam vonstatten. Viel Charaktereinführung die meiner Meinung garnicht nötig wird, aber wenig vom Hintergrund zur künstlichen Intelligenz, deren Programmgrundlagen und Menschen die sie entwickelt haben.
Im zweiten Akt ein langer Aufbau der recht interessant wirkt. Mensch und Maschine erfahren mithilfe von Naotechnologie einen Durchbruch nach dem anderen ...... zu schnell für eine normale wissenschaftliche Entwicklung.
Aus "wir wollen den Menschen helfen" interpretiert die künstliche Intelligenz schnell: "wir wollen den Menschen effizienter machen".
Die Inszenierung diesen Teils fand ich interessant und gut abgedreht.
Das Finale ließ den Film dann aber wieder absacken. Mir schien, da gingen die Ideen oder das Budget aus. Es steht nicht im Verhältnis zur Gößenordnung der Gefahr. Zu wenig zeigt der Film was das Finale mitsich bringt.

Nichts gegen Logiklöcher in einem Hollywood-Film. Doch wenn man Gegenmaßnahmen einleiten möchte und Bedingung ist das keinerlei Mikroprozessoren im Spiel sein dürfen, dann aber eine Bank aus Computersystemen auftacuht, hörts bei mir auf mit dem Verständnis. Wenn mans nicht inszenieren kann, sollte man solch Blödsinn einfach rausschneiden.

Der Cast ist gut gewählt. Doch hat mir am Wenigsten Johnny Depp gefallen. Endlich mal eine andere Figur, eine frische Geschichte dachte ich mir. Schön das man ihn vielleicht in altbekannter Vielfältigkeit abseits von Jack Sparrow sehen kann.
Aber neeeee ...... mehr als Stirnrunzeln und inspiratives Geseier darf er nicht zeigen. Seine Mine größtenteils in sich gekehrt.

Fazit:
Ein Film mit einem Öko-Hintergedanken. Durchwachsen und mäßig inszeniert. Mit tollem Cast. Aber ein One-Timer.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 9. Mai 2014
Wer mit bestimmten Mainstream-Erwartungen wie z. B. der filmstarts-Kritiker Björn Becher hier diesen Film sieht, dessen Meinung ist schon festgelegt. Dieser Film bricht mit allen üblichen filmischen Stilmitteln. Das müsste einem intelligenten und erfahrenen Menschen doch erst mal auffallen und prüfen lassen, ob etwas dahinter steckt. Es gibt hier keinen Spannungsbogen mit Pointe. Der Höhepunkt ist nicht das Ziel sondern der Weg dahin. Der Protagonist erwähnt das zu Beginn des Films in seiner Rede sogar. Der Film ist sehr intelligent gemacht und bietet eine tiefsinnige und für mich nachhaltige Botschaft. Es drängt sich eine Frage auf, wenn der Film zu Ende ist, denn er bietet keinen typischen Film-Abschluss: spoiler: Sind Maschinen vielleicht die besseren Menschen?
Es ist für mich erschreckend zu sehen, von wie vielen Leuten der Film so verrissen und missverstanden wird. denn so abstrakt ist der Film nicht. "monoton erzählt"? Na klar, denn der Film richtet seinen Fokus nicht auf Action und schnellen Bildwechseln. Wenn ich bedenke das dann Filme wie "Nymph()maniac" oder "Feuchtgebiete" besser bewertet werden, kann ich nur noch die Hände uber meinen Kopf zusammen schlagen. "Armes Deutschland, ehemaliges Land der Dichter und Denker..."
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme