The First Avenger: Civil War
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schonwer
schonwer

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4,5
Veröffentlicht am 13. Mai 2016
Früher fand ich DC besser als Marvel, da es düsterer war. Doch abgesehen von der Dark Knight Trilogie, Constantine und V wie Vendetta hat DC auch schlechte Filme gemacht: Wie zuletzt den enttäuschenden Batman v Superman. Dort wurde enorm viel Potential verschenkt, doch hier, bei Civil War, beweist Marvel nun wieder einmal, dass diese für Filme mit Qualität sorgen.

Der Humor ist perfekt dosiert und besitzt das richtige Timing. Der Film ist sehr ernst und auch etwas düster im Vergleich zu anderen Marvel-Filmen, haben Tragik und Humor perfekt gemischt. Die Effekte sind 1a in dem Sinne, dass sie nicht nur fantastisch aussehen, sondern auch perfekt eingesetzt wurden und im Vergleich zu Batman v Superman überhaupt nicht zu viel sind und den Anschein einer realistischen Situation geben und keinen CGI-lastigen Film bieten, top!
Die Schauspieler sind wieder spitze, insbesondere Robert Downey Jr. zeigt hier wieder einen Tony Stark mit mehr Gefühlen, sei es Trauer oder Wut, er bringt diese alleine durch Mimik und insbesondere durch seinem Blick perfekt rüber. Als kleine Nebenrolle und Antagonist ist Daniel Brühl zu sehen, der wieder eine klasse Leistung zeigt und perfekt in seiner Rolle ist!
Die Story ist toll, besitzt einige Wendungen und hat keine Längen, was bei einem zweieinhalb stündigen Film hätte sein können. Man kann sich für keine richtige Seite entscheiden, was das ganze umso spannender macht. Manche kritisieren, dass es zu viele Figuren gibt. Es gibt viele, das stimmt ja. Doch jede Figur hat genügend Screentime und die neuen Figuren wie Black Panther oder Spiderman wurden wunderbar in das Universum eingebaut. Jetzt stellt sich die Frage ob Civil War nun wirklich ein Captain America ist, oder ein dritter Avengers-Film. Civil War hat den Stil seines Vorgängers und ist hauptsächlich aus Captain Americas Sicht zu sehen, was diesen Film mehr zu einen Captain America, als zu einen Avengers-Film. Darüber hinaus hat der Film eine klasse Story, die besser mit Winter Soldier mithalten kann, da diese viel besser ist als die Story des ersten Avengers-Film (ich habe Age of Ultron nicht gesehen und kann dadurch auch keinen Vergleich ziehen).
Die Action Sequenzen sind alle erste Sahne (wer Winter Soldier gesehen hat, weiß was ich meine) und wirken schon fast handgemacht, bzw. "oldschool". Die Musik ist sehr treibend und passend, obwohl sie überhaupt nicht überdominant ist. Als Vergeleich: Wie in Winter Soldier.

Es gibt aber auch kleine Kritikpunkte die die 5 Sterne vermeiden: Der Spiderman ist meiner Meinung etwas unnötig und passt nicht wirklich zur Gruppe. Ansonsten bleibt es natürlich ein Superheldenfilm, doch in seinem Genre, einer der besten, ja sogar ein Meisterwerk seines Genre!

Fazit: Superheldenkino vom Feinsten und Meilen besser als Batman V Superman.

PS: Es ist nicht schlecht davor Winter Soldier gesehen zu haben, Age of Ultron hab ich nicht gesehen, kam aber hervorragend mit.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 12. Mai 2016
Ich gebe diesem Film ganze 5 Sterne, obwohl ich eingestehen muss, dass er einige inszenatorische Schwächen aufweist, die jedoch - angesichts der Vielfalt an Charakteren und der zahlreichen für das gesamte MCU relevanten Entwicklungen, die in diesem Film stattfinden - kaum vermeidbar gewesen sind. Im Grunde genommen steht dieser Film kaum für sich, sondern ist als eine Art "Brücke" zu den kommenden Werken aus dem MCU zu betrachten. Doch trotz dieser Eigenschaft gelingt es dem Film, vielen Ansprüchen und Begierden enthusiastischer Zuschauer gerecht zu werden. Ich behaupte sogar, dass die von einigen Rezensenten bemängelte Charakterentwicklung verdammt gut funktioniert ... jedoch nur für wenige Charaktere. Der Zwist zwischen Rogers und Stark wirkte überaus authentische und ich finde, dass die schauspielerischen Leistungen beider Kontrahenten großartig waren. Downey brachte die Schuldzerfressenheit und zwanghafte Selbstkasteiung seines Charakters äußerst glaubhaft rüber. Evans zeigt, dass seine Figur aus seinem für die amerikanische Kultur typischen Stolz und dem ausufernden Freiheitswillen handelt. Ich entdecke hier auch gewisse Parallelen zur politischen Debatte über den Waffenbesitz in den USA. Klar ist es nicht schlecht, wenn Bürger sich mit ihren eigenen Waffen verteidigen können, doch kann dieses Recht auch missbraucht werden, um willkürliche Morde zu begehen. Ich muss noch hinzufügen, dass Evans/Rogers einfach unfassbar sympathisch ist. Man will einfach mit ihm abhängen, sein Kumpel sein. Deswegen bin auch froh, dass er in dem Film spoiler: nicht gestorben ist
- er ist einfach zu wertvoll für das Franchise und ein gigantischer Sympathieträger. Dagegen wirkt Downey wie cooler Onkel, den man zwar bewundern und respektieren kann, zu dem man aber trotzdem keine Beziehung aufbauen kann, weil er viel zu beschäftigt ist oder was auch immer. Jedenfalls finde ich, dass diese Darsteller/Figuren deutlich aus dem MCU herausstechen und dass auch in Zukunft der Fokus auf sie gelegt werden sollte. Der Auftritt von T'Challa alias Black Panther war zwar an sich interessant, die Figur fügte sich trotz mangelnder Genese gut ein, der Darsteller, Chadwick Boseman, war ebenfalls fulminant spoiler: und seine Funktion als Gegengewicht zur Irrationalität der Hauptcharaktere verlieh dem Ende des Films einiges an Tiefe und Bedeutung
. Ich freue mich auf jeden Fall auf seinen eigenen Film, wünsche mir jedoch eine ausführliche Genese für diesen Charakter und 'ne richtig abgefahrene, möglichst klischeefreie Handlung. Das selbe gilt auch für Spider-Man. Ich fand den Auftritt von Tom Holland nicht schlecht, die Actionszenen, vor allem den Kampf gegen Ant-Man großartig. Für die Zukunft wünsche ich mir aber mehr coole und einfallsreiche Szenen mit Scarlet Witch und Vision. Diese Figuren sollten meiner Meinung nach unbedingt einen gemeinsamen Film bekommen, weil Sie im Moment noch nicht so richtig in das Avengers-Team passen und noch nicht ausreichend eingeführt wurden. Außerdem gibt es da eine interessante Verbindung zwischen den beiden Figuren, die es Wert wäre, ausgebaut zu werden. Ich fand es schon furchtbar, was die Autoren mit Quicksilver angestellt haben. Schon die Darstellerauswahl war etwas daneben. Der Darsteller hätte wenigstens so aussehen müssen wie Aaron Taylor-Johnson in Kick-Ass 1. Man hätte sich da auch ein Beispiel an "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" nehmen können und ihm noch ein paar abgefahrene Szenen schenken sollen spoiler: , bevor man ihn sterben lässt
. Das war eine Riesen-Enttäuschung und hat Age of Ultron für mich ein wenig verdorben.

Zusammenfassend möchte noch loswerden, dass der Film wirklich sehr spannend und bewegend war. Die Handlung war im Großen und Ganzen schlüssig und die Action-Szenen brillant. Ich finde es in Ordnung, dass nicht jede Figur gründlich beleuchtet wurde, ich habe auch Hulk und Thor nicht wirklich vermisst. Es muss betont werden, dass in diesem Film viele Grundsteine für die Handlungen zukünftiger Filme gelegt werden. Dennoch hatte er eine in sich geschlossene Geschichte zu bieten, deren Ende mir Gefühl der Zufriedenheit und Erfülltheit beschert hat. Er war bei weitem nicht perfekt, aber näher dran als die meisten anderen Filme, die ich gesehen habe. Ich hatte einen sehr positiven Eindruck während des gesamten Films und habe mich keine Sekunde gelangweilt. Letzten Endes ist eh alles subjektiv und es findet sich immer ein Aspekt, an dem man rumnörgeln kann. Ich rate jedem, sich auf die positiven Dinge zu fokussieren und sich nicht wegen der Mängel den Kopf zu zerbrechen ... ein guter Film also.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 10. Mai 2016
langatmig, verworren, teils etwas langweilig. sicherlich nicht die krone unter den marvel's. daniel brühl als bösewicht einfach nur komisch.
constantine
constantine

2 Follower 3 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 15. Mai 2016
Spoiler enthalten!!!!!

Der dritte Captain America aka Avengers Deluxe fängt ganz gut an aber nach der ersten guten Action-Sequenz muss man ne gefühlte Ewigkeit auf die nächste warten. Zu viele (vor allem langweilige) Dialoge bis Bucky/Bukarest.

Die erste Hälfte des Films hat mich nicht sonderlich angesprochen und bin fast eingepennt.
Es wurde von Ort zu Ort gesprungen, ohne auch nur den Anschein eines Plots zu entwickeln. Schade.

Irgendwann Mitte/Ende des Films sind wir in Leipzig.
Team Cap vs Team Stark

Die Helden machen während der Auseinandersetzung Witze und das ist irgendwann super nervig. Ich konnte das von daher nicht ernst nehmen. Leider.
Die Dinge in diesem Film, die es episch machen sollten, sind nur Standard. Ich fühlte absolut nichts für die Charaktere und die Tatsache, dass sie mit ihren dummen Witzen jeden fausthieb locker darstellen, machte es noch schwieriger, die Intensität des Kampfes zu fühlen. Keine Frage, die Flughafenszene war gut choreographiert und anzuschauen aber man merkt das da keiner den anderen ernsthaft verletzen will. Die Kampfszenen um die Helden haben halt keine Konsequenzen. (Außer die Unachtsamkeit von Vision.)
Von daher stellt sich mir die Frage warum man überhaupt kämpfen brauch.
Cap ohne zu zögern "Wir kämpfen" und schon rennen sie aufeinander los. Oh man bei BvS wurde kritisiert warum Batman Superman vernichten will obwohl die hätten darüber reden können aber hier ist es auf einmal logisch sich zu bekriegen obwohl es FREUNDE sind? Ja nee is klar.

Die wackelige Kamera war zudem sehr störend.

Die anderen Charaktere waren also nur für die "Show" am Flughafen.

Black Panther ist ausbaufähig und mal was ganz anderes im MCU. Hab den direkt gemocht. Wie geschmeidig der Junge sich bewegen kann. Wirklich erste Sahne. 

Spiderman war nett. Nicht mehr nicht weniger.

Falcon hat ja doch was drauf mit seinen Gadgets. Guter Mann.

Ant-Man fand ich sehr witzig und seine kreative Kampfweise ist sehr geil. Auf den zweiten Teil freue ich mich jetzt schon. Cooler Typ. 

Die Geschichte um Tony's Eltern war berührend und bewegend. Das wäre eine entsprechende Motivation sein können sich Bucky schnappen/töten zu wollen, womit ich auch leben kann als diese Kontrollenfrage der Avengers. Na ja.

Der Score ist so la la. Während ich das hier schreibe, höre ich mir das Album an. Hmm..Henry Jackman hat das vergeigt. Hatte nach dem Kinobesuch keinen Ohrwurm wie sonst. Auch jetzt nicht. Der Mann macht eigentlich sehr heroische Themen. Ein paar Stücke sind jedoch ganz gut gelungen. Diesen Score verzeihe ich dir mal.

Fazit: Civil War hat mich leider enttäuscht. Dafür war The Winter Soldier einfach zu geil. Der zweite Cap war richtig gut gemacht mit toller Action, zudem spannend und am Ende ein emotionaler Film.

FS vergibt CW 4,5/5 ?? Dass ich nicht lache. Never!!
Schön wie parteiisch man mittlerweile DCU-MCU bewertet.

CW bekommt von mir ne 3/5
Wenn ihr ne Möglichkeit habt ihn in 2D zu gucken dann los los. 3D macht bei dem null bock.

PS: eigentlich müsste ich dem jetzt 0,5/5 geben wie es einige bei BvS übertrieben haben.

PPS: nach zwiter Sichtung fällt er weiter ab. Mehr als 2/5 ist echt nicht drin. Dafür ist die erste Stunde einfach zu langweilig. Und die Flughafenszene wirkt beim zweiten Mal sogar lächerlich.
Overhyped!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 8. Mai 2016
Einer der besten Marvel Filme überhaupt... Aber worum geht es überhaupt?
Die Handlung spielt nach Avengers Age of Ultron, die Avengers haben nun mehrfach die Welt gerettet, dabei aber auch für große Zerstörung gesorgt. Die US Regierung möchte die Avengers nun zu einer Organisation machen, die nur noch unter Anweisung handelt und Bericht erstattet. Tony Stark (Ironman) unterstützt dieses Vorhaben, nachdem er erfahren hat, was unter selbstständigen Handeln passieren kann (Age of Ultron). Steve Rogers (Captain America) ist gegen dieses Vorhaben, da er gegen vollständige Überwachung der Helden ist. Außerdem taucht dann auch noch der Winter Soldier auf und es kommt zur Auseinandersetzung zwischen Cap und Ironman.
Es kommen unzählige Superhelden in diesem Film zusammen die sich jeweils für eine Seite entscheiden und gegeneinander kämpfen. Des Weiteren werden die Charaktere Spiderman und Black Panther eingeführt, die beide vollkommen überzeugen. Die erste Hälfte des Films hat sich wie ein Captain America Film angefühlt, während die Zweite mehr wie ein Avengers Film war. Außerdem hat der Bösewicht mit einer sehr geringen Screen Time eine perfekte schauspielerische Leistung abgegeben.

Fazit:
Der Film hat es geschafft das perfekte Zusammenspiel von grandioser Action, aber auch von einer cleveren und tiefgründigen Handlung zu schaffen. Es gibt ruhige emotionale Momente, aber auch den typischen Marvel Humor und krasse Action. Bis zum Ende konnte ich mich für keine Seite entscheiden. Neue Charaktere wurden gut eingeführt und machen Lust auf mehr!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 7. Mai 2016
Man muss Marvel einfach lieben.

Ich weiß nicht wieso, aber mittlerweile gelingt einfach alles was Marvel anpackt. 'Captain America: Civil War', ach nein Entschuldigung, 'The First Avenger: Civil War' ist der dritte "Captain America" Stand-Alone Film und Film Nummer 1 in Marvels Phase 3. Ich war nie ein Comic-Leser und bin auch nicht der größte Marvel-Geek, aber das MCU gehört für mich mittlerweile einfach zu meinem jährlichen Kinobesuch dazu. Und genug habe ich davon noch Lange nicht, vor allem nicht nach vemutlich Marvels besten Verfilmung.

Mit 'Civil War' erreicht Marvel ein neues Level an Tiefe und Bedeutung. Neben dem typischen Marvel Humor wird uns, wie auch schon in 'Winter Soldier', eine Seite gezeigt, die sowohl hohen Anspruch, als auch Ernsthaftigkeit bietet. Auch hier beweisen die Russo Brüder wieder ihr Können und verleihen dem MCU eine neue, erwachsenerer Seite. Diese ist vor allem der geerdeten Geschichte zuzuschreiben, die nicht nur die Avengers auf die Probe stellt, sondern auch jeden Marvel-Liebhaber in einen Zwiespalt bringen wird. Die Uneinigkeit unserer sonst aufeinander eingspielten Superhelden ist Kern der Geschichte und Grund für den bevorstehenden "Krieg". Wir werden dabei aber nicht in eine vermeintlich richtige Richtung geschubst. Beide Seiten sind in ihren jeweiligen Ansichten begründet und in ihren Motivationen nachvollziehbar. Den Konflikt, welcher der Antrieb des ganzen Films ist, spürt man deutlich und wirkt vor allem glaubhaft. Jeder Fan der sich zuvor für eine Seite entschlossen hat, wird, wenn er es denn auch zulässt, während des Films seine Entscheidung hin und wieder in Frage stellen. Aber nicht nur die Motivationen der sich uneinigen Avengers, auch die des Antagonisten Zeemo sind für mich verständlich, auch wenn sie vielleicht etwas zu simpel gehalten wurden. Neben den uns bekannten Charakteren, stellt 'Civil War' auch zwei neue Charaktere vor: Black Panther und natürlich der im letztem Jahr "Heimgekehrte" Spiderman. Ich kann gar nicht in Worte fassen wie großartig beide porträtiert werden und wie sehr ich mich auf die jeweiligen Stand-Alone Filme freue. Viel mehr will ich auch gar nicht sagen, weil man die beiden einfach selbst auf der Leinwand sehen und erleben muss. Aber nicht nur sie, sondern alle in 'Civil War' vorkommenden Charaktere passen in den Geschichtsverlauf hinein und werden uns keines Wegs einfach so ohne größeren Zusammenhang präsentiert. Der Film wirkt nicht eine Minute überfüllt oder schlicht unorganisiert. Auch wenn nicht jeder den gleichen Anteil an Zeit auf der Leinwand verbringt, hat jeder dennoch seinen glanzmoment und Grund im Film zu sein.
Besonders schön anzusehen sind für mich die unterschiedlichen Interaktionen zwischen den Charakteren. Zum Teil sehr witzig und unterhaltend, aber auch ernst und emotional berührend. Allgemein gibt es im ganzen Film neben dem unschlagbaren Humor auch einen wirklich erwachsenen und ernstzunehmenden Anteil. Nicht nur durch das umwerfend geschriebene Script spürbar, sondern auch im letzten Akt durch den Finalen nervenzerreißenden Kampf, der jeden begeistern aber auch schockieren wird. Die Spannung, die in diesen paar Minuten aufgebaut wird ist unfassbar.
Dass die Actionszenen natürlich, wie auch schon bei seinem Vorgänger, super choreographiert sind und durch eine tolle Kameraführung auf die Leinwand gebracht werden, ist selbstverständlich. 'Civil War' bietet hier vermutlich eine der besten Action-Kampf-Szenen in der Geschichte von Marvel.

Fazit: 'Civil War' verleiht Marvel neue Reife und hat zu dem eine starke emotionale Wirkung, die ich so von Marvel nicht kenne. In Kombination mit dem Marvel typischen Humor ist der Film harmonisch ausbalanciert und atmosphärisch. 'Civil War' ist ohne Zweifel Marvels erwachsenster Film. Ob er auch der Beste ist, das kann jeder für sich selbst entscheiden. Auf meiner Liste steht er auf jeden Fall weit oben, denn nur an diesen Film zu denken lässt mich zurück ins Kino gehen wollen.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 6. Mai 2016
Ich war anfangs noch etwas skeptisch was den film betrifft ob er vielleicht untergeht und unübersichtig wird weil einfach sehr viele superheros mitspielen .
Aber dieses gefühl hat mich nach den ersten minuten schon verlassen ,was marvel hier abliefert ist ohne worte ein mega spektakel ,alleine wie gekonnt sie jeden charakter ins licht bringen ist einfach unterhaltung auf höchster ebene noch dazu das die handlung auch mega und teilweise unerwartet in szene gesetzt wird macht den film definitiv zu einem der blockbuster in diesem jahr .
Daumen hoch .
vivii
vivii

2 Follower 19 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 5. Mai 2016
Super spannend und richtig überraschend! Hatte sehr viel Spaß im Kino und die Zeit vergeht wie im Flug. :)
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 5. Mai 2022
Meine persönlichen Erwartungen an den Film wurden erfüllt und die hingen nicht so hoch wie bei vielen anderen, da ich Captain America einfach nicht leiden kann. Diie Russos können Filme inszenieren und beweisen, dass sie Aktion können. An machen stellen hätten sie noch an den Dialogen Pfeilen sollen, die an macher stelle doch eher schwach sind. Gleiches gilt für den Schurken, aber man hätte sich bei Daniel Brühls Rolle mehr mühe geben können. Hier zeigt sich eine große schwäche des MCU: die Schurken. Den die sind mit Außnahme von Loki eher schlecht (Magneto, Dr. Doom und den grünen Kobold zähle ich zu den anderen starken schurken des Haus Marvel, aber die gehören ja nicht zum MCU). Die andere eher dauerhafte Schwäche des MCU ist die Musik (aber nur ein kleiner Kritikpubkt), die mit Außnahme von den Guardians eher schlecht ist. Sehr positiv ist die allgemeine Handlung, den die ist schlüssig und gut durchdacht. Der Zwiespalt ist sehr gut aufgearbeitet und kann punkten. Leider ist er an machen stellen zu vorhersehbar. Der Showdown ist grandios ebenso wie die allgemeine Aktion. Die Szene am Flughafen Leipzig ist einfach ganz große Klasse, im doppelten Sinne. Ebenso schön zu sehen ist, dass sich das Bild löst, dass Superhelden nur in Amerika kämpfen. Die Probleme und kämpfe Verlagern sich in die gesamte Welt. Die Charaktere sind ebenso großartig. Ich persönlich habe einen riesen Problem mit dem Captain, dem Winter soldier und Falcon. Alle drei sind total langweilige Charaktere. Froh bin ich dass Hydra endlich keine Rolle mehr spielt, da ich diese Handlung nicht mochte. Hawkeye gefällt mir hier sehr viel weniger als in Avengers 2, dafür sammelt Antman Punkte. Diesen Film betrachte ich als schlechtesten den MCU und ist für mich einer der schlechtesten Filme aller zeiten. Ich bin ganz klar Team Iron man. Downey Jr. Macht seine Sache gewohnt sehr gut, ebenso wie seine Co Partner. Vision, Scarlet Witch, Antman und Black Widow sind dabei noch besonders hervorzuheben. Eher klein ausfallen tun die rollen von Martin Freeman, William Hurt, Frank Grillo und Marisa Tomei. Aber besonders lobenswert ist zum einen der Black Panther, der in jedem Punkt glänzt und bei dem es eine Freude ist im beim kämpfen zu zusehen. Boseman macht seine Sache hervorragend und ich freue mich auf den SoloFilm der sehr gut werden kann, vor allem da dieser Welt sehr gut funktioniert. Das absolute Highlight ist aber Spider man. Tom Holland ist großartig und erfüllt seinen part meisterhaft. Er scheint wie geboren für diese Rolle und bringt coolnes, Athletik und Humor mitbringt. Er zieht die Aufmerksamkeit voll auf sich und verspricht der beste Spidey River zu werden. Ihre freu mich so sehr auf diesen Film, wie kaum ein anderer im MCU. Kurz: Der neue MCU Film ist wahrhaft gelungen und verspricht großes.
Zack_snyder_Forever
Zack_snyder_Forever

6 Follower 32 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 5. Mai 2016
Vorneweg: Wer Fan der Marvel-Filme ist und 'The Avengers' gemocht hat, wird diesen Film lieben. Objektiv betrachtet, weißt 'The First Avenger: Civil War' jedoch deutliche Schwächen auf. Ich empfehle es keineswegs den Film in 3D anzuschauen, da dieses komplett überflüssig ist. Zudem würde ich raten, den Film, sofern möglich, nicht auf deutsch, sondern in der Originalsprache anzuschauen, da die Synchro in vielen Fällen nicht sonderlich gut gelungen ist.

'The First Avenger: Civil War' ist eigentlich eher als weiterer Film der Avenger-Reihe anzusehen, da Captain America nur eine von vielen Hauptrollen einnimmt. Es wurde versucht so viele Charaktere wie möglich unterzubringen und -das muss man dem Film zu Gute halten- versucht, jedem Einzelnen einen individuellen Motivationsgrund zu geben, nach dem er handelt. Auch wenn dieser Ansatz im Grunde gut ist, wirkt er in Civil War oft sehr an den Haaren herbeigezogen und selten zu Ende gedacht. Bei den Charakteren wird leider hauptsächlich auf Quantität gesetzt. Alle müssen irgendwie untergebracht werden und bleiben in ihrer Fülle oftmals blass. Der Film wirkt an vielen Stellen mit Superhelden überladen, die Dialoge sind nicht wirklich innovativ und die Identifikation mit einzelnen Charakteren scheitert oft. Auch wenn z.B. eine Black Widow (großes Lob an die wahnsinnig guten Kampf-Choreographien), ein Antman, Hawkeye oder Spiderman erfrischend anzusehen sind und unterhalten, ist es den ganzen Film über schwierig eine emotionale Bindung zu ihnen aufzubauen. Wer mich hingegen besonders positiv überrascht hat, ist Robert Downey. Es ist unglaublich wie facettenreich und glaubwürdig er Iron Man verkörpert. Eine Figur, mit der ich, im Gegensatz zu den anderen vertretenen Superhelden, durchgehend mitfühlen konnte und mit dem ich mich auch selbst identifzieren konnte. Hätte man jeden Charakter so liebevoll in Szene gesetzt und die Anzahl der Superhelden halbiert, hätte aus 'The First Avenger: Civil War' sicherlich ein überdurchschnittlich guter Film werden können. Die Story ist recht einfach aber zweckmäßig gestrickt, die Effekte sehen durchgehend gut aus (bis auf das unnötige 3D).

Fazit: Für Genre-Fans ist der Streifen ein Muss; Allen Marvel-Fans kann ich den Film blind empfehlen. Es wird großer Wert auf Abwechslung und das In-Szene-Setzen verschiedenster Superkräfte gelegt. Für alle anderen kein Film, den man unbedingt gesehen haben muss, auch wenn Robert Downey eine übermenschliche Schauspielleistung an den Tag legt. 6/10
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