Everest
Durchschnitts-Wertung
3,9
399 Wertungen

30 User-Kritiken

5
1 Kritik
4
13 Kritiken
3
10 Kritiken
2
5 Kritiken
1
1 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 2. Oktober 2015
An den Film Everest bin ich mit einer sehr hohen Erwartungshaltung herangegangen. Die Trailer sahen vielversprechend und spannend aus und die Starbesetzung mit Jason Clarke, Josh Brolin, Robin Wright, Jake Gyllenhaal und vielen mehr las sich wie die die Nominierungen der Oscars. Somit erhoffte ich mir ein nervenaufreibendes Katastrophendrama, abseits der Mainstream-Katastrophenfilme, wie The Day After Tomorrow oder zuletzt San Andreas, und interessante, vielschichtige Charaktere. Zumindest in dem Punkt, dass es kein dummes Action-Spektakel à la Roland Emmerich werden würde, lag ich richtig.
Zuerst aber zur Handlung: Everest basiert auf den wahren Ereignissen des Mount Everest Unglücks im Jahre 1996. Zu dieser Zeit, war der Everest ein beliebtes Reiseziel von Bergsteigern aus aller Welt. Er war eine Touristenattraktion, bei der die Leute Massenweise den Gipfel erklimmen wollten. Im Mittelpunkt der Erzählung steht der Expeditionsführer Rob Hall (Jason Clarke), der seine teuer zahlenden Kunden (u.a. Josh Brolin, John Hawkes, Michael Kelly) auch dieses Jahr wieder auf den Mount Everest bringen will. Dass das leichter gesagt als getan ist, wird dem Zuschauer schon von Anfang an klar. Und als dann außerdem noch ein heftiges Unwetter aufzieht wird der ohnehin schon lebensgefährliche Aufstieg zum Kampf ums nackte Überleben.
Wenn man die erste Aufnahme des Mount Everest sieht muss man schon staunen. Wie eine unbezwingbare Festung thront er dort. Auch im Rest des Films bekommt man das immer wieder zu spüren. Er ist wie eine unbezwingbare Naturgewalt, die nach ihren eigenen Regeln spielt und der man sich anpassen muss, um zu überleben. Der Film schafft es, dem Zuschauer zu vermitteln, was für eine Herausforderung es ist, diese Bestie zu besteigen. Wenn die Gruppe in einen Sturm kommt, dann fühlt sich dieser auch wie einer an. Wenn sie zitternd vor Kälte in ihren Zelten liegen, dann kann man die Kälte beinahe selber spüren. Die brutalen Bedingungen, die da oben herrschen, fängt der Film gekonnt ein.
Doch vergeht bis zu diesen Momenten eine gefühlte Ewigkeit, in der inhaltlich so gut wie gar nichts passiert. Die Charaktere werden kurz eingeführt, jedoch ohne dabei wirklich viele Hintergrundinformationen über sie preiszugeben. Wenn dann der Journalist Krakauer (Michael Kelly) seine Gefährten fragt, warum sie das eigentlich tun, was ihre Motivation ist, dann gibt nur eine einzige Person eine wirklich befriedigende Antwort. Der Rest bleibt blass. Und das ändert sich im Laufe des Filmes auch nicht mehr. Man sieht nur in kurzen Szenen die Frauen von Rob Hall und Beck Weathers (Josh Brolin). So viel Hintergrundgeschichte bot aber sogar schon The Raid. Na gut, dann wird doch hoffentlich das große Finale spannend, denkt man. Doch auch dieses bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Nachdem einem die Figuren nicht allzu sehr am Herzen liegen, fehlt auch das Zittern um ihr Überleben. Noch dazu sterben einige sogar so unspektakulär, dass man zum Ende des Films ihren Tod schon wieder vergessen hat. Wenn über den Tod eines Charakters in diesem Film mehr als zwei Sätze gewechselt werden, muss das schon ein sehr wichtiger gewesen sein. Dem Film fehlt einfach die nötige Spannung, um mit den Figuren wirklich mitfiebern zu können.
Deshalb verlässt man den Film am Ende mit einem unbefriedigenden Gefühl, der leider viel Potenzial verschenkt hat. Darüber können leider auch nicht die beeindruckenden Aufnahmen des Berges hinwegtäuschen, die die dort herrschenden Bedingungen gekonnt rüberbringen. Denn so gefährlich der Berg wirken mag, wenn den Zuschauer das Überleben der Figuren nicht kümmert, dann fehlt letztendlich eben auch die Spannung. Somit bleibt Everest ein Film mit guten inszenatorischen Ansätzen, dem es jedoch an Tiefe fehlt.
SK10
SK10

18 Follower 86 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 7. März 2016
Starkes Bergsteigerdrama, was auf einer wahren Geschichte basiert. Die Charakter werden gut beschrieben und von den jeweiligen Schauspielern (allen voran Jason Clarke & Jake Gyllenhaal) fantastisch gespielt. Der Film fesselt den Zuschauer schon in den ersten Minuten da die einzelnen Figuren wirklich näher gebracht werden. Die Darstellung der Bilder sind ebenfalls eine Klasse für sich.
Lisa D.
Lisa D.

61 Follower 188 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 7. Mai 2017
Wow! Hab ich in 3D gesehen im IMAX Kino. Ich sage nur: Hammer! Der Film wurde echt gut verfilmt, die Schauspieler waren fantastisch und der Film einfach nur spannend und mit grausiger Kälte. Der Film raubt einem den Atem vor allem in 3D.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 3. Oktober 2015
Everest ist ein Film, bei dem sich die Anwendung der 3D-Technik wirklich gelohnt hat.
In der ersten Hälfte besitzt der Film noch ein ruhiges Tempo, jedoch ohne Langeweile zu erzeugen. Die Personen werden ausreichend vorgestellt und über einige ihrer Problematiken aufgeklärt. Währenddessen werden beeindruckende Landschaftsaufnahmen gezeigt, die den Zuschauer Respekt vor dem Mount Everest einflößen.
In der zweiten Hälfte, nachdem der Sturm beginnt, zieht das Tempo leicht an und der Film wird immer beklemmender. Es werden viele Personen im Kampf um ihr Überleben in den Fokus genommen um die der Zuschauer mitfiebert.(Alle Darsteller legen hierbei einen überzeugenden Auftritt hin.) Doch hierdurch entsteht für mich die einzige große Schwäche des Films: Durch die Fokusierung auf so viele Personen verliert man als Zuschauer manchmal während den Schnitten den Überblick und man bekommt manchmal das Gefühl das Regiesseur B. Kormákur seine Charaktere aus den Augen verliert.
Doch das zerstört nicht das beklemmende Gefühl, hautnah bei dieser Besteigung mit dabei gewesen zu sein, dass man nach Ende des Films besitzt.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 27. September 2015
Meine Kurz-Kritik zu "Everest 3D": Optisch überwältigend und hochdramatisch, quasi der "Gravity" dieses Jahres... Für Filme wie diesen wurde 3D erfunden! Wie sein Weltall-Gegenstück zwar kein Action-Reißer, aber dennoch düster-spannend und gnadenlos realistisch. Näher als hier werde ich dem Mount Everest sicher niemals kommen (wollen). Acht von zehn Sauerstoffflaschen - nicht mehr, denn dieser Film funktioniert wohl nur auf der großen Kino-Leinwand (da aber massiv!).
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 10. September 2015
09.09 kam Everest bei uns in der Sneak Preview. Ich war erst mal sehr skeptisch, ob das wieder so ein 0815 Film wird. Der Film hat mich innerhalb der ersten 20 Minuten sehr gefesselt. Die unterschiedlichen Motive und Absichten der einzelnen Bergsteiger wurden schön beleuchtet und man konnte schnell Symphatie oder Abneigung gegen einzelne Charakter entwickeln.

Der Schluss hat mich sehr berührt. Auch das 3D hat dem Film gut getan. Natürlich kamen keine besonderen Specialeffekts zum tragen jedoch bekam man von den Höhen und Weiten des Berges einen besseren Eindruck.

Für mich ein sehr schöner Film. 4/5
- DxathBlxss -
- DxathBlxss -

31 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 5. Januar 2024
Everest ist leider nicht wirklich spannend. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit. Da ist es auch schwer, dass es durchgehend spannend bleibt, ohne die reale Geschichte zu verändern. Leider wirken die Charaktere ein wenig blass, weil man nicht sehr in die Tiefe geht. Dafür bekommt man schöne Naturaufnahmen und viele Stars zu sehen.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 20. September 2015
geniale Landschaftsaufnahmen, und eine berührende wahre Geschichte!
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 4. April 2016
Erfrohrene Hände in heissem Wasser retten.. einem einen derart und durchgehend unrealistischen Film aufbinden zu wollen grenzt an Frechheit
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 30. September 2015
Die Katastrophe wird sehr spannend und realistisch dargestellt. Ich hatte zwischendurch echt etwas Atemnot...
Auch das 3D war endlich mal lohnenswert.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme