Wohingegen Tribute von Panem mit Teil 2 stark nachlässt, steigert sich Instrument noch einmal ein gutes stück. Die action mag zwar für nicht jedermann was sein, aber die Bilder bieten perfekte Unterhaltung für einen entspannten Abend, außer man ist nur mit intellektuellen befreundet so sollte man sich lieber ein Drama oder einen Klassiker ansehen, aber für alle anderen bietet Insurgent Unterhaltung auf einem hohen Niveau. Kate Winslet spielt zwar nicht ihre beste Rolle kann aber überzeugen. Zugegeben von den Teenie Darstellern ist die einzige die vielleicht etwa kann Shailene Woolley alle anderen sind eher matt, aber das war ja bei Tribute von Panem genauso
Absolut kein Kracher. Kaum Action, wenig Humor - dafür umso mehr Drama auf Kinderniveau und eine Story die ziemlich oberflächig rüberkommt und zudem nicht unbedingt unterhält. "DIE BESTIMMUNG - INSURGENT" bleibt eine Mischung aus den "HUGERSPIELEN - DIE TRIBUTE VON PANEM" und "THE MAZE RUNNER - DIE AUSERWÄHLTEN IM LABYRINTH"; man hat aus beiden Filmen die schlechtesten Elemente herausgesucht. Neben einer löchrigen Story überzeugt keiner der Schauspieler mit seiner Leistung. Wer auf Fremdschämen steht, sollte diesen Film unbedingt ansehen.
es gibt noch eine sechste Fraktion: Taedio. Die Gelangweilten. Besteht hauptsächlich aus dem Publikum von "Insurgent". Denn neben einer völlig belanglos verkorksten Story fällt der Film nur noch negativ durch seine sinnentleerten Dialogzeilen auf. Generisch für den gesamten Plot wirkt der gefühlt willkürliche Aufenthalt bei den Ken an. Zuerst stürmt irgendwie die Ferox-Fraktion als Empfangskomitee aus dem Haus; in der nächsten Szene wird man dann festgehalten von den Ken. Es kommt zum Anne Hathaway Tränengesicht ("I dreamed a dream") und all das hätte man sich schon vor Stunden mit dem Deus ex Machina Wahrheitsserum schenken können. Und so geht's bis zum Schluss: eine schlecht geschriebene Szene jagt die nächste schlecht geschriebene Dialogzeile. Fazit: entgegen dem Credo der 'Unbestimmten' hätte diesem Murks etwas mehr 'Bestimmung' gut getan...
Absolut nicht der große Wurf: Weniger Action, weniger Humor - dafür mehr Drama auf Teenie-Niveau und eine oberflächliche Story, die nicht unbedingt unterhält.
Fortsetzung auf einem ähnlichem Niveau wie der erste Teil, der mich ebenfalls nicht begeistern konnte. Wäre gerne "Die Tribute von Panem" ist es aber nicht.
Um eines gleich vorweg zu nehmen - der Film macht genau die selben Fehler, wie schon der Vorgänger "Die Bestimmung - Divergent". So wird auch in diesem Teil weitestgehend darauf verzichtet Hintergründe der krassen gesellschaftlichen Struktur dem Zuschauer plausibel zu machen. Hieran ändert auch nichts, daß man zum Ende hin die 'Story-Bombe' platzen läßt. Das kann man in einem Film durchaus so bringen, wenn die action scenen dieses Manko wieder ausgleichen. Das tun sie aber in meinen Augen leider nicht. Die action ist meiner Meinung nach allenfalls gehobener Durchschnitt. Auch die schauspielerischen Leistungen der Darsteller halten sich an dieses eher durchschnittliche Niveau. Schade, daß man aus den Fehlern des Vorgängers nicht gelernt hat. FAZIT: Durch das unglaubwürdige Scenario wird der Unterhaltungswert dieses ansonsten soliden sifi-action Films enorm geschmälert. Wem das 'wie?' und 'warum?' allerdings ohnehin egal ist, für den ist dieser Film vielleicht einen Blick wert. Insgesammt durchschnitt und daher 2,5 Sterne.
Teil zwei macht genau da weiter wo der erste aufhört, diesmal aber dank Budgeterhöhung in (echtem!) 3D. Die Story ist weiterhin ok, hat keine großen Fehler oder Blödsinnigkeiten, ist aber auch kein Meisterwerk. Dadurch, dass der Film gerade zum Ende hin richtig Fahrt aufnimmt und der 3D-Effekt voll zur Entfaltung kommt, stellt sich sogar noch ein richtiges WOW-Gefühl ein. Auch der Cast ist mittlerweile nochmal wirklich gut ergänzt worden (z.B. Oscarpreisträgerin Octavia Spencer). Bemerkenswert, aber vielleicht nicht überraschend, ist für mich noch, dass Shailene Woodley es schafft aus der “Durchschnittsheldin“ mehr rauszuholen wie die Figur es selbst eigentlich hergibt. Top, muss man erstmal schaffen!
Böse Charaktere morden, gute aber nicht! Bei diesem Film ist das anders! Keine Moral hier!
Ein vermeintlich guter Charakter erschießt einen gefesselten Menschen am Boden. Muss denn das sein? Der Täter heißt Four und ist natürlich kein Amite (die Freundlichen und Friedfertigen), aber er bekommt Rückendeckung von allen anderen. Er wird zum Anführer gewählt und selbst die unbestimmte Tris übt keine Kritik an seinem Vorgehen. Zwar wurde ein böser Mensch erschossen, allerdings darf so eine Hinrichtung nicht so stehen bleiben! Ich möchte kein Film sehen, bei dem ein Mensch (egal, was er zuvor getan hat) gefesselt, auf Knien, am Boden von einem der Helden umgebracht wird! In der letzten Szene wird die böse Gegenspielerin (Jeanine) von hinten von Fours Mutter in die Kopf geschossen. Jeanine befindet sich offenbar bereits in einem Gefängnis. Ob Fours Mutter einen guten Charakter hat, ist noch nicht klar. Setzt dem ganzen die Krone auf.
Fest steht, dass in diesem Film die Todesstrafe befürwortet wird! Bitte in Teil 3 darauf achten, dass die Helden des Filmes niemals ungestraft zu weit gehen dürfen! Sonst wird das Morden cool und das kann schlimme Folgen haben!