Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers
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TheReviewer
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48 Follower 174 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Juni 2014
Detektive Dee und das Geheimnis der Seeungeheuer ist wirklich ein hervorragender Kung-Fu-Film. Die Action und die Bilder an sich, sind wirklich atemberaubend. Selten habe ich so eine bildgewaltige und fabelhafte Inszenierung gesehen. Detective Dee entführt einen in eine mysteriöse Märchenwelt. Ganz großes Kino, das einfach nur Spaß macht! Vor allem die Kombination mit dem Krimi-Genre finde ich sehr gelungen. Es geht um den jungen Detektive Dee, der für einen neuen Job, im Dienste des Kaiserpaares, in die Hauptstadt reist. Dort angekommen stellt er fest, dass die Hafenstadt von einem gigantischen Seeungeheuer in Angst und Schrecken versetzt wird. Als er dem zuständigen Ermittler in die Quere kommt, gerät er selber unter Verdacht und wird kurzerhand inhaftiert. Es kann allerdings fliehen und muss die Ermittlungen nun in die eigene Hand nehmen. Doch welches Geheimnis steckt hinter dem Leviathan? Und welche Rolle spielt das geheimnisvolle Teehaus in der Geschichte? Für mich hat Detective Dee auf jeden Fall direkt Kultstatus erreicht und ich kann es nicht erwarten mir nun Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen anzuschauen!
 torben V.
torben V.

33 Follower 148 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 30. Mai 2014
Die Inhaltsangebe von hier bei Filmstart beschreibt wunderbar um was es geht und dem möchte ich nichts hinzufügen sonder gehe direkt darauf ein, was mir so gefallen hat und was nicht. Da wäre schon mal die Sache mit den Kostümen. Diese sind für mich mit Liebe zum Detail und wirken, da sie häufig mit lockeren Stoffen gebunden sind, ideal für die diversen Martial-Arts-Kämpfe. Da wirbeln die Stoffe nur so durcheinander und geben den doch etwas übertriebenen Kämpfen eine tolle Dynamik. Man hätte meiner Meinung nach auf diese Matrixeffekte (also das Bild wird langsam aber der Kämpfer kann allem im normalen Tempo ausweichen) verzichten können oder sie zumindest seltener einsetzen können. Interessant visualisiert sind die Szenen, in denen der Detektiv Dee seine Kombinationsfähigkeiten einsetzt und so den Zuschauer an seinen Gedankengängen teilhaben lässt. Die Story an sich ist ja eh etwas mystisch angehaucht und teilweise überdreht – aber ich kenne es nicht anders von den „mittelalterlichen Asiafilmen“. Von daher passt es. Insgesamt ist also wieder mal Zeit für „Klupuk und Flühlingslollen“ – schwungvolles Asiakino ;-)!
MarquisDePosa
MarquisDePosa

11 Follower 71 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 10. Juni 2014
Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers ist der Prequel-Film zu Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen. Regie führt wieder Tsui Hark, der hier einen tollen zweistündigen Action-Abenteuer Film liefert, dem eigentlich nichts fehlt:

Seeungeheuer, tolle Kampfkunst-Einlagen, Stunts für die "Schwerkraft" ein Fremdwort ist und ein spannender Kriminalfall. Dazu dann noch eine gute Prise Witz, Drama und Liebesgeschichte. Was mir vor allem gut gefallen hat ist, wie die einzelnen Handlungsstränge der Charaktere miteinander verwoben wurden und wie die Motivation der einzelnen Figuren mal dazu führt, dass sie sich als Gegner sehen, und sich dann kurz darauf doch zusammenraufen müssen. Soll heissen: Diese Charaktere haben Tiefe.

Von der Optik her kann sich der Film auch sehen lassen. Die Sets und Kostüme sind liebevoll gestaltet und die Aufnahmen selber sind toll ausgeleuchtet; selbst die düsteren Szenen sind farblich ein Augenschmauss. Die Kampfszenen sind furios choreographiert und wie im Genre üblich überzogen, aber da dies für alle Kämpfer in der Welt von Detective Dee gilt, passt das gut hinein.

Alles in allem ein empfehlenswerter Film. Ich konnte ihn leider nur in 2D sehen, aber wenn man die Chance hat sollte man die 3D Variante gucken, einige der Effekte zielen sehr darauf ab, den Effekt zu nutzen.
No Use For A Name
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14 Follower 1.704 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 22. September 2026
Was für ein Spektakel! Tsui Hark, der Meister des chinesischen Blockbuster-Kinos hat wieder zugeschlagen! Und was für ein Brett, alter Verwalter!

Die Figuren fliegen so wild durchs Bild, von rechts, von links, quer rüber, rauf und runter, als ob es noch niemals eine Schwerkraft gegeben hätte. Die Fights sind atemberaubend inszeniert, maximal stylish gefilmt und fantastisch choreografiert. Dabei präsentiert er uns beeindruckendes, im wahrsten Sinne des Wortes fantastische Sets, leuchtende Kostüme, Ninjas, sowas habt ihr noch nie gesehen! Die CGI ist nicht immer 100% sicher, aber das Spektakel, das uns hier präsentiert wird, ist im besten Sinne maximalistisch, Popcorn-Kino für alle Sinne, dabei immer am Rande des Wahnsinns entlangtänzelnd und manchmal auch durchaus darüber hinaus. Tsui Hark ist hier keine Idee zu absurd, als dass er sie nicht untergebracht hätte…

Die Story rückt angesichts dieser opulenten Inszenierung schnell in den Hintergrund, ist im Kern aber eine klassische Detektiv-Story, die aber durchaus die eine oder andere Wendung bereithält. Ich kann die ganzen schlechten oder mittelmäßigen Bewertungen hier nicht nachvollziehen, „Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers“ ist ein bombastisches Fantasy-Epos wie man es zuvor selten gesehen hat. Die schiere Fülle an verrückten Ideen und abenteuerlichen Bildern lässt dabei leicht über manchmal etwas seltsame CGI oder einen dünnen Plot hinwegsehen. Für Fans des asiatischen Kinos, die gerne mal Logik, Verstand oder solche Banalitäten wie physikalische Gesetze an der Garderobe abgeben, gebe ich eine unbedingte und uneingeschränkte Empfehlung! Unbedingt anschauen!!
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