Return to Sender ist eine Mischung aus Drama und Thriller , scheitert aber kläglich daran. Es kommt einfach keine Stimmung auf. Einzig und allein die gute Performance der Hauptdarstellerin ist hier Positiv anzumerken. Schade das der Film sehr viel Potential verschenkt
Nicht nur der Zusatztitel erinnert an "Gone Girl": Rosamund Pike wieder einmal auf kreativem Rachefeldzug. Doch trotz erneut toller Performance der Hauptdarstellerin, hat der Film mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Nach einem zu langen, unübersichtlichen Beginn nimmt sich der Film einige Zeit für Merkwürdigkeiten. In den 1:1-Rededuellen zwischen Pike und Fernandez funktioniert das Geschehen. Gerade im Gefängnis werden auch einige tolle Bilder gezeigt. Darüber hinaus scheint der Film lange auf ein Finale hinzuarbeiten, welches viel zu gehetzt erzählt wird. So bleibt "Return to Sender" eine Mischung von Licht und Schatten.
„Return To Sender“ ist ein schwacher Film, der – man muss es so sagen – allein durch das fantastische Schauspiel der großartigen Rosamunde Pike lebt. Sie spielt ihre Miranda mit dieser unnachahmlichen Mischung aus kühler, unnahbarer Fassade und finsterem seelischen Abgrund – stark! Leider bleibt der Film auf der Story-Ebene nach dem eindringlichen Auftakt leider auf der Stelle stehen. Es passiert kaum Entwicklung und im Mittelteil passiert überwiegend gar nichts. Der Twist am Ende ist dann auch so überraschend wie der Sonnenaufgang am Morgen und spiegelt eigentlich nur das schwache Drehbuch wider. Insgesamt einigermaßen unterhaltsam, kann man sich durchaus mal anschauen, aber sicher klein Film, der im Gedächtnis bleibt.