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No Use For A Name
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1,5
Veröffentlicht am 1. Mai 2025
Ich hasse es, wenn Filme so exzessiv farbentsättigt werden - vor allem dann, wenn es nichtb als sinnvolles Stilmittel genutzt wird sondern einfach nur komplett Random sinnlos den Film einfach kacke aussehen lässt.... Der hier ist in seinen Farben auf ein augenschmerzen-verursachendem Grün-gelb runtergepitcht, was soll das?? Dann das ganz noch gepaart mit billigen SloMo-Sequenzen, die ebenso Random eingestreut sind und offenbar nur künstlichb die Dramatik erhöhen sollen, um zu kaschieren, dass im Grunde nix dahinter steckt... Ich schreibe über den Quatsch hier so ausführlich, weil das alles diesen eigentlich ganz guten Film kaputt macht und ihm den Look eines billigen B-Trash-Movies gibt, was er eigentlich nicht ist. Das ist total schade, denn der Film an sich ist echt ganz cool, das abgedroschene Rape&Revenge-Thema bekommt durch den übernatürlichen "The Crow"-Touch schon etwas sehr eigenständiges. Auch die Splatter- und Gore-Szenen sind ganz ansehnlich und überwiegend gut in Szene gesetzt... Ja, sorry Leute, aber dieser grausame Grün/gelb-Filter dadrüber ging mir echt total auf den Sack und führt konsequenterwweise zu einer Abwertung von eigentlich stbailen 3,5 auf schwache 1,5 Sterne...
Ein rauer Splatter-Trip für Freunde “böser” Gewaltschocker. SAVAGED entpuppt sich als okkulte I SPIT ON YOUR GRAVE-Version und bringt aufgrund der übernatürlichen Elemente auch gleich frischen Wind ins knüppelharte Rape-and-Revenge-Genre. Vergewaltigt wird löblicherweise im Off und von langgezerrter Frauenquälerei hält Macher OJEDA Abstand. Dafür bekommen die Schurken des Films endlich mal wieder ordentlich Dresche. Lang gefackelt wird in SAVAGED nämlich nicht. Nach knapp zehn Minuten ist das Fass schon am Brodeln und das Gemetzel wird mit fast schon schwarzhumorigem Ideenreichtum auf der Mattscheibe zelebriert. Schnell wird aus dem eigentlichen Racheplot ein blutreicher Slasher der alten Schule, der es hin und wieder sogar schafft einigen Kult-Schlitzern der 80er Konkurrenz zu machen. Wer Freude am grobschlächtigen Handwerk besitzt sollte schnell zugreifen, denn SAVAGED dürfte mit Sicherheit ebenso schnell das Interesse selbsternannter Jugendschützer auf den Plan rufen, schließlich wird brutale Selbstjustiz auch 2014 im Kino nicht gern gesehen.
Eine vollständige Kritik gibt es auf dem FILMCHECKER Blog!