"Die Einsamkeit des Killers vor dem Schuss" ist laut Florian Mischa Böder mehr als eine Genre-Spielerei. Die Prämisse der gängigen, actionreichen Agentenfilme – mit unverwundbaren Kampfmaschinen ohne Gefühle oder Skrupel – wird hier umgekehrt. Der Agent hat Schwächen; er ist ein Mensch mit Fehlern und sein Selbstbild als makelloser Profi falsch.