Er ist wieder da
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Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 1. November 2015
Er ist wieder da ist ein erschreckend realistisch gedrehter Film, über das wiederkehren von Hitler. Man hat das Gefühl als wäre das ganze eine Art Dokumentation oder würde gerade in den Nachrichten berichtet. Dieser Eindruck entsteht vorallem, durch die vielen Szenen in dennen Leute auf offener Straße mit Hitler konfrontiert werden. Erschreckend ist dabei die Anzahl der Personen die sich über den Führer freuen und ihm sogar folgen wollen. Hier kann man kaum noch von gespielten Szenen und echten unterscheiden. Am Anfang scheint dass ganze noch ganz lustig zu sein, doch die Stimmung kippt ungefähr nach der Hälfte des Films. Die jüdische Großmutter einer Mitarbeiterin vom Fehrnsehn, erkennt Hitler als den echten Hitler. Sie kämpft mit den Tränen und ihr ist das Leid deutlich anzusehen, was ihr und ihrer Familie angetan wurde. spoiler: das Ende vom Film bleibt in dieser Stimmungslage und verbreitet eher ein mulmiges Gefühl. Denn der Kamera Mann, der Hitler den ganzen Film über begleitet hat, erkennt nun ebenfalls die Echtheit Hitlers und versucht ihn aufzuhalten. Dafür landet er in der Gummizelle und Hitler kann ungehindert seinen Plan vorsetzen.
Also ich kann nur sagen, dass man nach diesem Film glücklich ist, dass er nicht wieder da ist.

Fazit: ausgezeichnete Verfilmung, erschreckend realistisch, eher keine Komödie sondern Stoff zum nachdenken, unschönes offenes Ende
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 1. November 2015
Dieser Film ist für mich der Beste des Jahres, denn ich habe lange nicht mehr so gelacht.
Der Film nimmt das heutige Selbstbild Deutschlands mit viel Humor aufs Korn und thematisiert auch aktuelle Probleme in Gesellschaft und Politik.
Insgesamt regt der Film auch sehr zum Nachdenken an und kann auf unterschiedlichste Weise interpretiert werden.
Deshalb muss man ihn sich einfach mindestens einmal angesehen haben.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 1. November 2015
Auch ich habe das Buch gelesen und war (vom Buch!) begeistert. Mutig hielt Timur Vermes darin Deutschland einen Spiegel vor, in dem die Dekadenz des Landes vorgeführt wurde. Das beste Mittel dafür war der Tabubruch im Sprachgebrauch. Mutig und erfrischend hat der Autor auf vermintem Gebiet eine hintersinnige Gesellschaftskritik produziert, die aufgrund der Pointiertheit und der Machart für mich als Intensivleser das Prädikat "einzigartig" verdient. Das war der Grund, mir auch den Film anzuschauen. Natürlich wusste ich vor Filmbeginn wohl, dass man von der Literaturvorlage Abstriche machen kann und muss und auch Interpretationsfreiheit opportun ist. Was man mir im schließlich bot, war jedoch abwegig. Die Grundaussage des Filmes war teils plumpe, teils gefährliche Propaganda - die mit zunehmender Dauer das Filmes immer unerträglicher wurde und im Abspann kulminierte. Dem Geist des Buches wurde dieser Film in keiner Weise gerecht. Dass die Schauspieler aufgrund der staatlichen Filmförderung nach der Devise handeln müssen: "Wes Brot ich ess, des Lied ich sind" kann ich ja noch verstehen. Warum sich der Buchautor für so eine durchsichtige Uminterpretation seiner ursprünglichen Botschaft missbrauchen ließ, kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Der "Film" sollte wohl die Nazikeule schärfen für alle, die in diesem Land selbst denken. Die paar seichten Gags am Anfang erwiesen sich so im Nachgang als Lachfutter für diejenigen, die das Buch nicht selbst gelesen haben und sollten denen das "Nachlesen" ersparen. Gerade das täte jedoch not! Besondere Ironie: Die Kaste der im Buch besonders vorgeführten Medienbranche hat mit diesem Film genau jene "Antwort" gegeben, die dem Buch erst den brisanten Stoff gab. Jämmerlich!
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 1. November 2015
hatte mehr erwartet sehr seicht paar derbe lacher aber sonst nicht sehenswert .
MastahOne
MastahOne

79 Follower 216 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 23. November 2017
ich gehoere scheinbar zu den wenigen, die das Buch nicht soo gut fanden. Die Idee an sich und ein Grossteil der Umsetzung war schon gut, fand es aber viel zu sehr gehypt. Das Buch hatte einfach null Tiefgang, Satire hin oder her. Ich finde den Film mit seinen Einblendungen echter Menschen tatsaechlich besser
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 24. Oktober 2015
Ich hatte schon lange nich so viel Spaß gehabt im Kino! Aber auch viele aktuelle Themen wurden angesprochen, was zum Nachdenken verleihet...
Nur zu empfehlen!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 23. Oktober 2015
Am Anfang lacht man herzhaft, doch von Zeit zu Zeit vergeht einem das Lachen. Der Film ist in keinster-weise Komödie, sonder wahnsinnig gut gebrachte Satire. Man merkt, wie Hitler es geschafft hat, Menschen zu überzeugen, die Medien zu seinen Gunsten zu Nutzen, und spontan Reden und Interviews für sich zu gewinnen! Toller Film, der jeden zum Nachdenken bringen wird. Danke
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 23. Oktober 2015
Ich bin mit völlig anderen Erwartungen ins Kino gegangen. Wenn man Christoph Maria Herbst liest, denkt man an Comedy. Der Film ist eindeutig kein Comedyfilm sondern voller bissiger Satire und erschreckend oft hält er dem dummdeutschen Pöbelvolk den Spiegel vor, wobei zu befürchten ist, dass die Leute die es wirklich betrifft, nicht mal gemerkt haben (NPD-Zentrale: Herr Hitler ist da - grüßen Sie gefällig - jawoll Mein Führer).
Auf erschreckende Weise wird vorgeführt, was ein durchtriebener Demagoge vom Schlage Adolf Hitlers auch heute noch anrichten würde.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 23. Oktober 2015
Ich habe das Buch noch nicht gelesen aber der Film hat mich echt beeindruckt. Sehr gut gelungen. Eine scharfe Kritik unserer Gesellschaft. Am Anfang war ich eigentlich irritiert denn Hitler wirkte irgendwie zu sympathisch. Ich fragte mich: Wo will der Regisseur hin? Sollen wir jetzt Empathie für ihn haben? Sollen wir denken, dass er doch „nicht so schlimm“ war? Dann in der zweiten Hälfte des Filmes wurde der Ton ganz anders...eigentlich keine Komödie mehr sondern eine erschreckende Darstellung unserer Gegenwart.
Es ging nicht mehr um Hitler, sondern um uns alle und unsere Werte. Die Frage die wir uns stellen sollten ist nicht: „Was wurde Hitler Heute tun?“ sondern: „Wie wollen wir (als Menschen und nicht nur als Deutsche oder Europäer) auf die heutige gesellschaftliche Herausforderungen reagieren?“
Gute Idee und guter Film. Ich werde mir auf jeden Fall auch das Buch besorgen.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 23. Oktober 2015
Wer das Buch gelesen hat, wird enttäuscht sein.
Hier hat die Zensur mit voller Kraft zugeschlagen.
Im Buch genannte Parteien, Politiker oder Tageszeitungen,
welche sehr aktuell und realistisch dargestellt wurden,
kamen im Film nicht so rüber.
Die Erschiesung des kleinen Hundes hingegen wurde als
überflüssiges und grausames Detail zugefügt, damit auch
der Letzte im Kopf behält, dass Hitler "böse" war.
Im Buch war viel besser dargestellt, dass Hitler in seiner Naivität
die das Deutschland von heute doch eigentlich richtig und kritisch
bewertet, und so manchem die Augen öffnet.
Die große deutsche Tageszeitung, die sich nicht mehr Zeitung nennen darf,
und so mancher Politiker weden schon ihren Einfluß spühren lassen haben,
um die Wahrheit mal wieder herunterzuspielen.
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