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    Stan & Ollie
    Durchschnitts-Wertung
    3,4
    45 Wertungen - 12 Kritiken
    Verteilung von 12 Kritiken per note
    2 Kritiken
    1 Kritik
    7 Kritiken
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    12 User-Kritiken

    Olaf N.
    Olaf N.

    User folgen 6 Follower Lies die 61 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 7. Mai 2019
    Als die Sneak begann, fühlte ich mich in meine Kindheit zurückversetzt, bin ich doch mit Dick und Doof aufgewachsen. Die Ähnlichkeit der beiden Hauptdarsteller läßt einen schnell in die Nach-Stummfilmzeit eintauchen und der Film gibt einen soliden Einblick in das wahre Leben der Menschen hinter D+D . Leider plätschert die Handlung so vor sich her und die Klamauk-Passagen wirken heute einfach nicht mehr lustig.
    8martin
    8martin

    User folgen 27 Follower Lies die 318 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 21. April 2021
    Es ist ein Denkmal für das berühmteste Komiker Paar der Filmgeschichte. Leider gab man ihnen im deutschsprachigen Raum die etwas abfälligen Namen Dick und Doof.
    Unter der Regie von Jon S. Baird gibt es sowohl Einblicke in das Privatleben der beiden Komiker, die hier von John C. Reilly (Ollie) und Steve Coog (Stanley) verkörpert werden, als auch in ihre Bühnen- und Filmlaufbahnen. Gleich die ersten kurzen Sketche enthüllen die Genialität von Stan und Ollie. Egal ob sie Hüte vertauschen und setzen doch immer wieder den falschen auf oder ob sie auf einem kleinen Bahnhof mit nur zwei Türen sie benutzen, ohne sich zu begegnen. Selbst das Verlassen eines Taxis wird zu einem Brüller. Der umwerfende Minimalismus der Gags zeigt in seiner simplistischen Anlage das zündende Element und damit den Welterfolg.
    Aber auch die Ehefrauen der beiden Ida (Nina Arianda) und Lucille (Shirley Henderson) spielen keine unwichtige Rolle. Dass sie sich nicht mögen, versteht sich von selbst, dass vor allem Ida ihren Stan unter ihrer weiblichen Knute hält, geschieht ja nur zu seinem besten. Der adipöse Ollie macht als erster schlapp (†1957). Sein Partner folgte ihm †1965. Das besorgt der Abspann. Aber wie es sich gehört The Show must go on. Und so tanzen die beiden mal als echte Körper mal als Schattenbilder bis in alle Ewigkeit auf der Bühne.
    ToKn
    ToKn

    User folgen 478 Follower Lies die 726 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 6. Juli 2020
    Die Kritik von Olaf N. bringt’s auf den Punkt.: „Man fühlt sich in seine Kindheit zurückversetzt… aber die Klamauk-Passagen wirken heute einfach nicht mehr lustig“.
    Ich habe „Dick und Doof“ als kleiner Piepel im „OTL“ in Berlin gesehen (OTL- Oranienburger Tor Lichtspiele im heutigen „Tacheles“). Das ist Berliner Geschichte, wird aber keinen so recht interessieren. Ticket hat nur 50 Ostpfennige gekostet und wir haben uns trotzdem heimlich reingeschlichen. Popcorn gabs nicht, aber wir haben uns halb totgelacht- damals. Die Story dahinter war mir so nicht bewusst, durchaus interessant, deshalb bin ich auch ganz gut bis zum Ende gekommen. Schauspielerisch war das grundsolide, auch wenn die Maskenbildner bei Olli ein wenig übertrieben haben. Alles in Allem ist der Film was für Nostalgiker. Ein bisschen was zum Schmunzeln, aber auf Brüller wartet man vergebens. Ist und bleibt aber Filmgeschichte!
    Isabelle D.
    Isabelle D.

    User folgen 138 Follower Lies die 335 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 22. Mai 2019
    "Stan und Ollie" von Jon S. Baird versetzt den Zuschauer zurück in die Zeit der Stummfilmkomödien, des gepflegten Slapsticks und der klassischen Comedy-Ära. Steve Coogan als Stan Laurel und John C. Reilly als Oliver Hardy sind einfach so atemberaubend gut in ihren Rollen, dass man wirklich meint, die echten Stan und Ollie dabei zu beobachten, wie sie mit dem allmählichen Ende ihrer Karriere sowie ihrer nicht ganz konfliktfreien Beziehung hadern.

    Der Film verlässt sich dabei weitestgehend auf die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren und das funktioniert überwiegend wunderbar. Die Chemie zwischen Coogan und Reilly stimmt einfach und man gewinnt einen guten Eindruck davon, wie Stan und Ollie so getickt haben. Das ist eine ganz hervorragend gelungene Charakterzeichnung und natürlich erstklassiges Schauspiel. Das Gleiche gilt übrigens auch für die beiden Ehefrauen von Stan und Ollie. Shirley Anderson als Lucille Hardy sowie Nina Arianda als Ida Laurel beweisen ebenso ein grandioses komisches Talent wie ihre männlichen Filmpartner. Wie sie sich gegenseitig passiv-aggressive Sticheleien wie Ping-Pong-Bälle hin- und herwerfen, ist urkomisch und macht einen Heidenspaß!

    Zwischendurch entstehen aber auch mal ein paar Längen, weil die Handlung ein wenig ins Stocken gerät. Und ein kleines bisschen sentimental wird es dann und wann ebenfalls. Das ist aber Nörgeln auf hohem Niveau.

    Fazit: Macht Spaß und lohnt sich für alle, die die Filme von Stan Laurel und Oliver Hardy schon immer geliebt haben.
    Michael S.
    Michael S.

    User folgen 121 Follower Lies die 402 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 11. März 2020
    Wenn es so etwas wie eine realistische Liebeserklärung gibt, dann ist dieser Film eine. Noch bevor das letzte entscheidende Kapitel von Laurel und Hardys Karriere angeschnitten wird, wirft uns Regisseur Jon S. Baird mit einer gelungenen vielschichtigen Plansequenz mitten hinein in die turbulente Welt des Hollywoods der 1930er Jahre. Hier erlebt man die beiden Komiker noch auf dem Gipfel ihres Erfolges, doch beim Dreh von "Zwei ritten nach Texas" lauern auch schon spätere Konflikte wie das Intervenieren ihres Produzenten Hal Roach (Danny Huston) und Meinungsverschiedenheiten bezüglich der weiteren Karriereschritte. Gleichzeitig ist die Harmonie der beiden Künstler im Maskenraum und vor der Kamera zu spüren.

    Es entpuppt sich als Glücksfall, dass Baird den Film als liebevolle komödiantische Hommage und Künstlerdrama zugleich anlegt, ohne einen der beiden Aspekte übermäßig zu betonen. So findet der typische Slapstick nicht nur auf der Bühne sondern auch auf Reisen (Kofferszene!) und an der Hotelrezeption statt, während die tiefe Freundschaft von Stan und Ollie auch jenseits der Bühne jederzeit glaubhaft bleibt. Weder ihr Manager, noch ihr grundverschiedenes Temperament oder ihre einmischungsfreudigen Ehefrauen können einen Keil zwischen die beiden treiben, was letztendlich zur Überwindung vieler, auch ernsthafter Schwierigkeiten beiträgt. Steve Coogan und John C. Reilly bringen reichlich Komödienerfahrung mit und beeindrucken mit einer detailverliebten Darbietung ihrer Figuren, bis hin zu komplett nachgespielten Tanz- und Gesangsszenen, die dem Original häufig das Wasser reichen können.

    Es liegt in der Natur der Geschichte, dass die zweite Hälfte des Films deutlich ernster gerät als der vergleichsweise beschwingte Auftakt, doch spätestens mit dem bewegend-sympathischen Finale kommt wieder gute Stimmung auf. Der Abschied von Bühne und Film sollte eigentlich bittersüß sein, hier hat man allerdings das Gefühl, dass es genauso sein muss. Der letzte Auftritt beschert den beiden Komikern einen würdigen Rückzug ins Alter und ihre Versöhnung trotz gegenseitiger Vorwürfe und nicht angesprochener Meinungsverschiedenheiten zeigt eine menschliche Größe, die man ihren Bühnenfiguren ohne biografisches Vorwissen nicht unbedingt zugetraut hätte.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 4679 Follower Lies die 4 469 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 8. Oktober 2019
    Wahrheitsgehalt? Kann ich nicht kommentieren, außer ein paar „Dick und Doof“ Ausschnitten die ich als Kind gesehen habe sind mir die Komiker wie auch ihr Werdegang und ihr persönliches Verhältnis vollkommen fremd. Darum nehme ich den Film für sich. Ziel war es wohl eine gewisse Warmherzigkeit auszustrahlen und die beiden Figuren nicht zu demontieren indem man sie als bösartig abseits der Kamera oder sonst irgendwie negativ darstellt. Hier bekommt man einen glaubhaften Blick auf die beiden zu einer bestimmten Zeit ihres Lebens und ihres Schaffens und vor allem dem persönlichen Umgang miteinander. Dies als kauzige Komödie mit zwei Dickschädeln die aber nicht laut werden, sich aber trotzdem gegenseitig manchen verbalen Schlagabtausch liefern. Dazu zeigt der Film diverse Clips und Szenen aus ihrem Bühnenprogramm und mag so den ein oder anderen nostalgischen Lacher und Moment erzeugen. Für Leute die in der Thematik bewandert sind ist dieser Film sicherlich ein Hit, für alle anderen ein solides, kleines Filmchen mit einer Menge Herz und Charme.

    Fazit: Unaufgeregter Blick auf zwei Ikonen!
    Johannes G.
    Johannes G.

    User folgen 79 Follower Lies die 290 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 21. Mai 2019
    Eine exzellente schauspielerische Leistung: Man nimmt den Hauptdarstellern ab, dass hier tatsächlich Laurel & Hardy zu sehen sind. Das allein rechtfertigt aus meiner Sicht den Kinobesuch. Und die Geschichte ist ergreifend: Man fühlt in Freud und Leid mit den Hauptfiguren (und ihren Ehefrauen als Charakterkontrast) mit. Als der Film jedoch dem spoiler: absehbaren
    Ende näher kommt, verlangsamt sich das Erzähltempo, als hätte man befürchtet, dass sonst zu wenig Gavität und Ernst transportiert würde. Unnötigerweise.
    Jan J.
    Jan J.

    User folgen 8 Follower Lies die 267 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 16. November 2020
    Ein furchtbar belangloser Streifen.
    Leider ziehen die Gags bei mir mal so gar nicht und wirken fast schon wie Slapstick.
    FILMGENUSS
    FILMGENUSS

    User folgen 22 Follower Lies die 366 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 16. Mai 2019
    NICHT OHNE MEINEN BUDDY

    Es gibt Beziehungen, die sind in so heißem Feuer geschmiedet, da reichen weder familiäre Bindungen noch ein Ehegelübde heran. Sie sind sogar schon mehr als nur eine innige Freundschaft, das ist sogar schon so etwas wie eine Symbiose – eine Existenz, die nur doppelt gemoppelt gelebt werden kann. Im fiktionalen Kulturkreis findet sich da einiges, wie zum Beispiel Don Camillo und Peppone oder Asterix und Obelix. Oder könntet ihr euch Obelix ohne Asterix vorstellen? Oder umgekehrt? Fix ohne Foxi? Peterson ohne Findus? Dinge der Unmöglichkeit. Bud Spencer oder Terence Hill waren im Alleingang bei weitem nicht so gut. Genauso verhält es sich auch mit Stan Laurel und Oliver Hardy. Ihre Beziehung war genauso, nämlich die eines dynamischen Duos, das ohne den anderen niemals konnte und wenn doch, dann war das eine Schmach für beide. Stan & Ollie oder Dick & Doof, wie sie im deutschen Sprachraum auch hießen, waren nicht auseinanderzudividieren, waren wie Dean Martin & Jerry Lewis, Farkas & Waldbrunn und wie sie noch so alle hießen, diese Buddies, die sich ihre Pointen zuwarfen wie treffsichere Pässe beim Volleyball. Wo einer die Scherze auflegt, und der andere hineinsteigen muss. Das war wohl witzig damals, das war Slapstick mit Niveau, perfekt getimt und minutiös vorbereitet. Da saß jede Geste, jede Mimik. Sogar das Schälen von Eiern wurde zur Lachnummer. Das musste man können, so clownesk aufzutreten, dass es nicht peinlich wirkt, sondern pointiert und von lässiger Jovialität, trotz oder gerade wegen der hingebungsvoll nervenden Blicke von Oliver Hardy, der den achselzuckenden und kopfkraulenden Stan Laurel stets maßregeln musste, um kurzerhand Torten oder ähnliches ins Gesicht zu bekommen. Es lassen sich die Klassiker wie Die Wüstensöhne tatsächlich noch genießen – diese Nummernrevuen haben ein Kolorit und eine paraverbale Palette an komischer Performance, die heutzutage noch ihresgleichen sucht...

    Weiterlesen auf FILMGENUSS unter https://filmgenuss.com/2019/05/16/stan-ollie/
    beco
    beco

    User folgen 13 Follower Lies die 147 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 14. Mai 2019
    Ein sehr menschlicher Film, der die beiden Komiker Stan Laurel und Oliver Hardy am Ende ihrer Karriere zeigt und ein Einblick in ihre persönliche Beziehung und künstlerische Zusammenarbeit gibt.
    solide
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