Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
fighty
27 Follower
108 Kritiken
User folgen
1,5
Veröffentlicht am 18. Oktober 2016
So langweilig, wie voraussehbar. Der übliche öde X-Man Streifen. Und am Ende fragt man sich, was für eine Daseinsberechtigung dieser armselige Professor eigentlich hat. Jedes Mal muss er von seinen Schergen gerettet werden. Die wären ohne ihn irgendwie besser dran.
sehenswert - 3D sehr gut, wenngleich die Effekte teilweise billig wirken, Da wäre bei der heutigen Technik grössere Realitätsnähe möglich gewesen. Mindert das kurzweilige Filmvergnügen aber nur gering.
Nach dem spannenden Treffen der Generationen im letzten Teil, besteht der Cast dieses Films fast ausschließlich aus den Darstellern der jüngeren X-Men-Generation. Das ist an sich keine schlechte Idee, denn nun erfahren wir endlich wie Cyclops zu seiner Brille kam und warum Professor X eine Glatze hat. Überhaupt bringen die neuen Darsteller, jetzt unter anderem mit Sophie Turner als junge Jean Grey, ausreichend Dynamik in den Film, um ihn nicht banal wirken zu lassen. Denn im Grunde folgt er längst bekannten Mustern.
Eigentlich ist es gar keine so schlechte Idee, den Übermutanten Apocalypse auf die Welt loszulassen, denn diese Herausforderung birgt ganz neue interessante Chancen und Gefahren für die X-Men. Tatsächlich gerät vor allem Professor Xavier gleich mehrmals an seine Grenzen, alles andere hat man sich aber denken können. Magneto führt anfangs eine Art intaktes Familienleben, schlägt sich später auf die Seite der Bösen, ist letztendlich aber doch nicht ganz so schlecht wie man denken möchte. Letztendlich rauft sich die Truppe um die Mutantenschüler und den Professor trotz mancher Differenzen wieder zusammen und man vernichtet den Feind mit vereinten Kräften.
So weit, so bekannt. Schlecht ist der Film trotz allem nicht. Es finden sich viele gute Handlungs- und Figurenelemente und ein buntes Ensemble hochtalentierter Schauspieler. Geniale Einfälle wie Quicksilvers rasend schneller Rettungseinsatz und die etwas selbstverliebten und mal mehr und mal weniger dezenten Achtziger-Anspielungen sorgen für gute Unterhaltung, was im Action- und CGI-Bombast aber gelegentlich untergeht. Logikfehler wie im Ostberliner Untergrund unerkannt agierende Amerikaner und perfekt Englisch sprechende Polen (mitten im Kalten Krieg!) kann man verschmerzen. Sobald Singer auf seine Darsteller (zwei obligatorische Gastauftritte inklusive) vertraut, weiß der Film zu gefallen.
Bleibt abzuwarten was als nächstes kommt, denn der vermutlich größte Gegner ist nun schon verheizt. Bis zum nächsten Abenteuer bietet "X-Men: Apocalypse" immerhin solide Unterhaltung, wenn auch der Vorgänger deutlich besser war. Den und seine weiteren Vorgänger sollte man übrigens gesehen, haben denn ohne jedes Vorwissen ist man aufgrund der Vielzahl an Namen und Figuren hoffnungslos verloren.
Von den drei großen, klassischen Superhelden-Filmen des Jahres 2016 hat mir dieser hier am besten gefallen - ich sage klassisch, weil "Deadpool" wohl die Nummer eins wäre. Mein Vergleich zielt natürlich auf BvS sowie den Civil War bei Marvel ab. Diese beiden Filme leben von einem Aufeinandertreffen von Helden und einem hier mehr, dort weniger, aber immer noch unnötig kompliziertem Plot, der von der eigentlichen Auseinandersetzung ablenkt. Genau da ist "X-Men: Apocalypse" besser - was ich eigentlich verwunderlich finde, weil es mich an den Filmen immer störte, dass viel zu viele Figuren darin herumwimmeln und die eigentlichen Figuren dabei zu kurz kommen. Beim Vorgänger "X-Men: Days of Future Past" war das schon besser und auch hier schafft man es jede Figur sinnvoll ihren Auftritt zu geben. Super! Und ist der Plot dafür kompliziert? Nein! Denn das ist die Stärke von "X-Men: Apocalypse": Der Film baut einfach straight die Auseinandersetzung von Bösewicht und Helden auf sowie einigen Joker-Figuren wie z.B. Magneto. Ja, klar, dieser macht es sich etwas zu leicht wieder auf die andere Seite zu wechseln - doch bis dahin wird Magneto gut aufgebaut. Und auch über den namensgebenden Bösewicht hätten wir gerne mehr erfahren dürfen - seine Motivation aber ist schlüssig. Nebenbei werden wieder einmal kritische Themen angesprochen, wofür ich das Setting der X-Men immer mochte (und es auch gut finde, warum das hier nicht mit dem MCU verknüpft ist: würde einfach keinen Sinn machen!). Fazit: Der Film ist letztlich nicht so ambitioniert wie der Vorgänger. Dieser ist auch der bessere Film. Aber für das, was er hier sein will, die große Auseinandersetzung, mit dazugehörigen krassen, aber passenden Actionszenen, ist das Ganze sehr gelungen. Ich hatte meinen Spaß!
Actionreich, gute Story, tolle Specialeffects! Ich bin ein Marvelfan und ich fühlte mich gut unterhalten! Empfehlenswert mit dem entsprechenden Hintergrundwissen.
Drecks Film. Massive Continuity Lecks & Logikfehler. Bryan Singer gehört ein für alle mal vom Regieklappstuhl für Superheldenfilme entfernt. Und Kinberg vom Drehbuch-Schreibtisch, sofern nicht Vaughn & Goldman mit an diesem Tisch sitzen. Die beste Szene im Film ist, als die Protagonisten aus dem Kino kommen und das eigene Franchise verarscht wird (aber ein anderer Regisseur) mit den Worten "Der dritte Film ist immer der Schlechteste." Dabei ist ihnen wohl entgangen, dass X-Men: Apocalypse der dritte X-Men Film mit der neuen Besetzung ist. Und entsprechend kommt X-Men: Apocalypse richtig nah an die Qualität von "X-Men 3: Der letzte Widerstand" ran. Glaube ich finde X3 sogar noch 'nen Funken besser.
Fetter Abschluss einer genialen Entstehungs-Triologie! Es wird einfach alles geboten was das Fanherz begehrt und der Endkampf ist einer der besten ever. Die 3D-Technik wird im ganzen Film voll ausgenutzt. Selten auch auf diesem Gebiet so begeistert gewesen. Bryan Singer hat sich sein Denkmal verdient!
Bryan Singer, der schon für die ersten beiden X-Men-Filme als Regisseur verantwortlich war, hat nun nach „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ auch für „X-Men: Apocalypse“ Regie geführt. Begleiter auf diesen Wegen: Kameramann Newton Thomas Sigel („Drive“).
Nach einigen tausend Jahren wird der Ur-Mutant Apocalypse (Oscar Isaac) erweckt. Er möchte die Weltherrschaft an sich reißen und rekrutiert einige Mutanten, darunter auch den schicksalsgebeutelten Magneto (Michael Fassbender). Apocalypse muss von den X-Men unter der Führung von Prof. Xavier (James McAvoy) gestoppt werden.
Waaas, ist das schon die ganze Story!? So ist es. ...hm. Aber braucht man für einen gelungenen Film einen ausgefeilten, labyrinthigen Plot mit vielen überraschenden Wendungen? Nö. Ein Film muss fließen und kann allein dadurch begeistern. „X-Men: Apocalypse“ macht genau dies hervorragend und ist in seinen Abschnitten ideenreich. Bryan Singer hat offensichtlich ein Händchen für die Proportionen, die ein Film haben muss. Die verschiedenen Parts sind ebenso wie die hochkarätigen Stars (u.a. Jennifer Lawrence) völlig richtig gewichtet und geben dem 144-Minüter den Rhythmus. Auch der unübertriebene Humor fügt sich ohne Holperer und Veralberung ein. Was gut ist, kommt wieder: Die atemberaubende „Einlage“ des mit wahnsinniger Geschwindigkeit operierenden Quicksilver (Evan Peters) in „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ hat das Publikum begeistert und bekommt ihre Wiederbelebung, ausgiebig, einfallsreich und technisch perfekt. Unterm Strich schließt der Regisseur mit seiner Arbeit mustergültig an den Vorfilm an.
Die emotionalste Figur ist Magneto, der unter dem Verlust der Familie leidet und hin und her gerissen ist. Michael Fassbender („MacBeth“) fühlt sich wohl in seinem Element und beeindruckt das Publikum mit Spiel und Präsenz. In der Schlussphase lässt jedoch die Intensität nach; nicht jede Magneto-Szene ist gelungen und transportiert seine Erhabenheit in die Sitzreihen.
Auch ist nicht immer alles logisch, was sich auf der Leinwand abspielt. Die Dramaturgie erlaubt nicht immer, dass die Mutanten ihre Kräfte effektiv einsetzen. Ein typisches Leiden der Superhelden-Abenteuer. Doch dies wirft beim X-Men-Abenteuer - vielleicht, weil die Geschichte eben nicht zu kompliziert ist - keine großen Ungereimtheiten auf.
„X-Men: Apocalypse“ sollte sich kein Superheldenfan entgehen lassen.
Kann sein, dass aufgrund der beiden Vorgängerfilme und des Trailers bei mir die Erwartungen zu hoch geschraubt waren, aber gerade die Geschichte und einige Teile der Action können mich nicht überzeugen. Die Darsteller sind das Zugpferd des Films und gesamt gesehen ist der Film das Kinogeld auf jeden Fall wert. 7.5 von 10 Punkten
Ein wirklich sehr gut gemachter Film mit gutem Effekten. Vorallem die Szene mit Quicksilver war wieder genial. An die Vorgänger kommt der Film nicht ganz heran. Trotzdem: Für alle Fans der X-Men Reihe ein Muss!