Liam Neeson wandelt auf den Spuren von Leslie Nielsen und macht nahezu alles richtig. Mit 85 Minuten hat der Film eine ähnliche Laufzeit und hat den Mut, die gleichen Prinzipien anzuwenden: verbale Gags, Slapstik und Geschehen im Hintergrund. Das Konzept kennt man, es wurde nur schon lange nicht mehr so konsequent auf eine Kinoleinwand gebracht. Mit einer Fülle an sitzenden Gags und Liam Neeson, dem man den Spaß geradezu anmerkt, funktioniert dieses Revival bestens. Ich habe keine PV erlebt, in der 90 Minuten so befreit gelacht wurde.
Fazit: Würdige Fortführung des Originals mit einer Vielzahl an sitzenden Gags!
Man sollte einer Neuauflage schon eine Chance geben, aber leider ist der Humor sehr flach. Von Handlung braucht man natürlich nicht sprechen, die existierte vor 30 Jahren auch nicht. Gute und lustig Unterhalten habe ich mich leider nicht Gefühlt und ein Top Schauspieler wie Liam N. passt in diese Rolle als Darsteller absolut nicht.
Was soll man zu "Die nackte Kanone" schon sagen? Kann man dem Film vorwerfen, sich am Humor seiner Vorgänger zu orientieren? Wahrscheinlich nicht, dennoch hat das Ganze bei mir überhaupt nicht funktioniert. Natürlich sind bei der großen Anzahl an Gags auch ein zwei Witze dabei, die auch ich lustig fand (der Dialog mit dem Barkeeper zum Beispiel), der Großteil der 85 Minuten war aber echt hart an der Schmerzgrenze. Für Netflix und Co reicht es, aber ob man sich für diesen Film ins Kino bemühen muss...ich denke Nein.
Was gibt es sonst noch zu sagen: Liam Neeson und Pamela Anderson, sowie der gesamte Cast eigentlich, bemühen sich wirklich was aus dem Drehbuch zu machen, aber wenn man mit nem Messer zu ner Schießerei kommt, hat man einfach schlechte Karten auf der Hand. Zumindest technisch sieht alles einwandfrei aus und auch wenn die Gags auf einem absolut niedrigem Level sind, stimmt zumindest immer das Timing. Und über die Story braucht man auch kein Wort verlieren, da sie nicht der Rede Wert ist. Das einzig positive ist Laufzeit von 85 Minuten inklusive Abspann. Das freut zumindest die Kinobetreiber