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Martin D.
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1,5
Veröffentlicht am 11. Januar 2017
Science Fiction nach Schema F. spoiler: Außerirdische landen, die bösen Chinesen und Russen wollen sie angreifen, weil sie sie nicht verstehen, doch blonde amerikanische Wissenschaftlerin rettet die Welt. Stets sind solche, zu 100% vorhersehbaren Filme, mit einer ranzigen Love-Story garniert.
Geschickt verbindet Arrival individuelle und gesellschaftliche Handlungsebenen. Besonders gelungen ist das vergleichsweise schlichte Ende, welches nur bedingt als Auflösung inszeniert ist, somit die emotionale Dimension des Geschehens in den Vordergrund rückt und die Charaktere über den Rang bloßer Story-Vehikel hinaushebt.
Der langweiligste Film den ich je im Kino gesehen habe. Am Anfang dachte ich noch 'Naja vielleicht müssen die erst die Geschichte richtig erzählen bis es los geht' aber als ich dann begriffen habe dass das alles ist hab ich mich dann zurück gelehnt und geschlafen. Die Bilder waren gut und die Idee dahinter auch nicht schlecht es war einfach nur grottig umgesetzt. Die Story kommt überhaupt nicht in Fahrt von Spannung ist der Film weit entfernt. Einen Stern gibt es trotzdem da ich Jeremy Renner in seiner Rolle gut fand. Das wars dann aber auch Amy Adams habe ich eher als nervig empfunden und meiner Begleitung ging es auch nicht anders.
"Arrival" gehört zur Speerspitze von in den letzten Jahren sehr guten, risikofreudigen Science-Fiction-Filmen, die mit mal mehr, mal weniger großem Budget ausgestattet wichtige Fragen behandeln (andere Vertreter dieser Art: "Primer", "Another Earth", "Coherence", "Ex Machina" oder "Moon" sowie die Anthologieserie "Black Mirror"). Was hier besonders gut funktioniert, ist die Betonung der Wichtigkeit von Sprache. Sprachphilosophen werden jubeln, weil der Film quasi veranschaulicht wie elementar Sprache das Denken bestimmt und nur in ihr das Denken möglich ist. Insofern liegen sowohl Louise als auch Ian falsch, wenn die eine behauptet Sprache sei die Grundlage von Zivilisation, der andere sagt Wissenschaft sei dies: Sprache ist die Grundlage von höheren intelligentem Sein, in diesem Fall Menschsein, aber auch den Aliens. Dabei geht vielleicht während des Schauens unter, dass damit nicht nur die Kommunikation Alien-Mensch gemeint ist, sondern auch die zwischen den einzelnen Nationen, die sich mit den auftauchenden Aliens beschäftigen. Und damit ist nicht einfach die übliche "One World"-Rhetorik gemeint, sondern das unterschiedliche Problemlösen hinsichtlich dessen, was nur verstanden werden kann. Anders gesagt: Man sollte sich von dem augenscheinlichen "Bösewicht"-Status der Russen und Chinesen foppen lassen. Ohnehin ist die ganze Nachrichtenwelt ja nur Beiwerk für ein recht persönliches Schicksal. Amy Adams war sehr gut in der Hauptrolle, Forest Whitaker und Michael Stuhlbarg in Nebenrollen auch. Jeremy Renner fand ich jetzt nicht ganz gelungen, seine Figur wirkte irgendwie zu schal und hatte eigentlich nur die Funktion eines Sparringpartners für die von Amy Adams gespielte Louise. Letztlich ist dieses persönliche Schicksal hier aber sehr entscheidend.
Worüber man sich noch beklagen könnte (sicherheitshalber im Spoiler): spoiler: Die Aliens brauchen also die Hilfe der Menschen, okay. Und das sie kommen wegen der Nichtlinearität der Zeit - geschenkt. Aber etwas genauer hätte es hier doch noch sein können.
Genial ansonsten neben den kühlen, dokumentarischen Bildern auch das Sounddesign. Das ist insbesonder bei den Geräuschen in der Muschel und den Aliens sehr gelungen gewesen.
Einer der besten Science-Fiction-Filme der letzten Jahre, da kein stupides Weltraumgeballere, sondern intelligente Kino-Unterhaltung mit sehr guten Darstellern und einem durchdachten Drehbuch, das sogar für eine echte Überraschung gut ist. Unbedingt ansehen, wenn euch "Unheimliche Begegnung der dritten Art" noch etwas sagt....
Überraschend anders mit einem raffinierten Dreh, doch kommt der Film zu langsam in Schwung. Grafisch beeindruckend, Darsteller eher im Durchschnitt (SCHADE!!!), Soundtrack auch nicht unbedingt überzeugend. 7 von 10 Punkten.
Arrival ist ein eher ruhiger, emotionaler sowie auch intelligenter Film, ihn in das Genre des SciFi zu stecken fällt mir jedoch ein wenig schwer. Der Konflikt den die Protagonistin mit sich austrägt und immer stärker im Verlauf des Filmes zum Tragen kommt ist für mich das eigentliche Thema des Films. Die Ankunft der Aliens und die Problematik der Verständigung ist schön erzählt wenn jedoch auch recht linear. So wird neben dem möglichen Showdown Alien vs. Mensch vor allem das Rätsel um die Linguistin Louise Banks (Amy Adams) zum großen Spannungsbogen des Filmes.
Wenn zum Ende des Filmes das große Mysterium um die Protagonistin gelöst wird, bleibt man ein wenig nachdenklicher im Kinosessel zurück und das ist auch sicherlich die Intention des Filmes.
Lässt man dann den Film Revue passieren verfängt vor allem die schauspielerische Leistung von Amy Adams. Sie schafft es die traurige Geschichte von Louise Banks absolut glaubhaft zu erzählen. TOP! Aber auch der Soundtrack ist absolut stimmig und trägt den Film ruhig durch die Handlung.
Wenn man auf Filme steht die ein wenig zum Nachdenken anregen ist man in Arrival gut aufgehoben. Wer vor allem auf einen hochwertigen Alien SciFi hofft könnte enttäuscht sein.
Langweiliger Film. Viel schwurbeliger tamm tamm mit ein paar durchaus interessanten Ansätzen. Aber am Ende...naja. Die Geschichte ist unterm Strich einfach öde.
Endlich wieder ein philosophischer, tiefgründiger Film, der nicht nur zum Denken anregt, sondern auch emotional berührt... so soll intellegentes Kino sein... denn im Grunde ist es das Sein jenseits der Vernunft, der Vorstellung, der Sprache, die wir zutiefst erfahren sollen.... und der Film hat mich bewusst wieder daran erinnert...
Für mich ist dieser Film ein Meisterwerk. Einfach aus so vielen Aspekten, eigentlich macht der Film alles Richtig. Besonders die Bilder zeigen eine Atemberaubende Schönheit aber auch die Zeit die sich der Film nimmt um diese richtig wirken zu lassen ist perfekt abgestimmt denn sie sind zum einen lang genug um alles in sich aufzusaugen aber auch gerade so lang, dass es nicht langweilig wird. Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Film einfach ein Gefühl erzeugt, welches man eigentlich nicht beschreiben kann, ihn aber erst zu dem macht was er ist.
Und für alle die meinen der Film nicht genug erklären ... ihr habt ihn wohl einfach nicht verstanden.