Arrival
Durchschnitts-Wertung
4,1
1716 Wertungen

86 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 8. Dezember 2016
Habe den Film vorallem wegen der guten Kritikerbewertung im Kino angesehen und bereue jeden Euro den ich verschwendet habe. Das Kino ist ja leider mittlerweile zum Luxus geworden. Naja.
Der Film ist sehr langweilig und hat auch keine spannenden Szenen. Er ist eintönig und die Kameraführung ist mehr als schlecht. Der ganze Film war wohl ein Azubisprojekt etc.
Die Geräusche in dem halben Ei sind nervend. Dazu dann die tollen Einblendungen aus der Zukunft welche
überhaupt an den falschen Stellen platziert sind. Es bleiben am Ende ein paar Fragen offen, über die man am Ende aufgrund des schlechten Films nicht mehr drüber nachdenken möchte.

Leider sind ja schon einige meiner Meinung, nur leider habe ich die Einträge hier nicht gelesen, sondern mich auf die super Bewertungen überall verlassen.
So kann man auch mit schlechten Filmen Geld machen.

Das Kino war zu 30% belegt. Jetzt weiß ich auch warum :-(
Popcornfilme
Popcornfilme

56 Follower 142 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 7. Dezember 2016
[...] Ein Alien-Film der anderen Art. Kein Fokus auf der Bekämpfung, vielmehr auf dem Verstehen des Gegenübers. Das macht es etwas anspruchsvoller - aber auch anstrengender zum Anschauen. [...]
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 7. Dezember 2016
Zieht sich ohne feste Handlung eeeeewig in die Länge.... die Hauptdarstellerin rettet durch ihr gutes Spielen auch nichts von diesem unfassbar zäh-langweiligen Film.
Das Kulturblog
Das Kulturblog

26 Follower 107 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 7. Dezember 2016
Siebenfüßige Außerirdische landen in ihren Weltraum-Muscheln an zwölf Orten auf der Erde und sorgen für helle Aufregung. Das Pentagon versetzt seine Militärmaschinerie in Alarm, Russland und China stellen den Aliens letzte Ultimaten.

Das klingt nach einem sehr konventionellen Hollywood-Sci-Fi-Action-Reißer fürs Popcorn-Kino Marke Roland Emmerich: ein großes Spektakel mit bombastischen Effekten, ein Weltraum-Western als Flucht aus dem grauen Alltag.

Der franko-kanadische Regisseur Denis Villeneuve unterläuft diese Erwartungen und erhielt für seinen Science fiction-Film der etwas anderen Art bei der Weltpremiere auf dem Festival von Venedig im September 2016 viel Lob von der internationalen Presse.
Michael K.
Michael K.

60 Follower 295 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 5. Dezember 2016
'Arrival' ist ein ziemlich zwiespältiges Kinoerlebnis. Einerseits wird man hier quasi 'Zeuge' eines wirklich außergewöhnlichen und weltweit bedeutenden Geschehens, und - anders als einige Kommentatoren anmerken - finde ich die Produktion und Bildsprache ziemlich herausragend. Der Film wirkt auf mich in keinster Weise 'billig' produziert, ganz im Gegenteil. Andererseits strapaziert der Plot wirklich aufs Äußerste Logik und Glaubwürdigkeit. spoiler: Das beginnt bei den offenbar 'vom Himmel gefallenen' Entschlüsselungsprogrammen für die Sprache der Aliens, und noch krasser ist, dass alleine das Entschlüsseln der Sprache der Aliens einen offenbar dazu verurteilt, in die Zukunft sehen zu können.
Hier ist zwar ein philosophischer Aspekt vorhanden, der wird aber ziemlich belanglos dargestellt, spoiler: genauso wie die Beziehung der beiden Hauptfiguren und die Andeutung der Aliens auf 'eine Krankheit in 3000 Jahren, die offenbar später wieder herausgeschnitten wurde?

spoiler: Die Story ist im Grunde mit mehreren Klischees und Aspekten überfrachtet, hier wurde alles hereingepackt, von der Weltpolitik bis zur Frage 'was wissen wir über die Zukunft' zu Aliens und Krankheiten, und natürlich auch Entschlüsselung, Befehlsstrukturen und eine Lovestory. Das ist etwas schwierig in einem Film, und
im Resultat hier wirkt es sprunghaft und unlogisch.
Offenbar wurde auch deswegen betont versucht, Authentizität hereinzubringen, indem die Stimmung im 'Team' eher 'realistisch' unfreundlich und befehlstonartig herüberkommt, was jeden Humor herausnimmt und die Story dröge herüberbringt, aber dennoch nicht verhindern konnte, dass ich eine Fragen zum Film selbst habe, aber dessen Handlung mir recht wenig sagt. Dennoch ist 'Arrival' auch ein eindrucksvolles Kinoerlebnis, eine '3' kann ich da schon geben.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 2. Dezember 2016
Toller Film, super tolle Kamera-Fahrten und -Einstellungen. Wirklich beeindruckende Story, wenngleich natürlich Sci-Fi. Die Schauspieler: perfekte Besetzung. Sound: Gänsehaut! Das Ende: wie das Ende einer langen Reise. Klasse Film, wirklich sehenswert!
Christoph K.
Christoph K.

172 Follower 322 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 1. Dezember 2016
Der Film war schon atmosphärisch dicht und fesselte ein von der ersten bis letzten Minute. Mal ein anderer Alien-Film. Die "Auflösung" war allerdings schon ein wenig enttäuschend. Auch hatte der Film einige unlogische Stellen, die mich sehr grummeln ließen. spoiler: So war der innere Aufbau irgendwie nicht so dimensioniert, wie er eigentlich aufgrund der Aufnahmen im Innern hätte sein müssen. Das Alien sind ja riiesig - und dagegen war das Raumschiff doch sehr, sehr schmal. Auch die weltweite Berichterstattung (alle Länder wo die Raumschiffe gelandet sind geben nicht Preis, wie sie bisher versuchten mit den Aliens zu reden (und die Ergebnisse/Bilder) ?!?

- Es gibt noch weitere Dinge mehr, die mich logisch auch nicht überzeugt haben.
Nun gut.
Trotz dieser unangenehmen Logiklücken fesselte der Film. Dahe absolut empfehlenswert.
Kinobengel
Kinobengel

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4,5
Veröffentlicht am 1. Dezember 2016
Denis Villeneuve ist wieder da. Der Regisseur des unvergesslichen Thrillers „Prisoners“ hat den Science-Fiction-Film „Arrival“ nach der Kurzgeschichte „Story of Your Life“ von Ted Chiang geschaffen.

Sprachwissenschaftlerin Dr. Louise Banks (Amy Adams) bekommt durch das US-Militär den einzigartigen Auftrag, nach der Landung von 12 auf der Erde verteilten Raumschiffen Kontakt mit den Außerirdischen herzustellen. Der Mathematiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) soll an ihrer Seite agieren. Die Zeit ist knapp, denn andere Staaten tendieren zu einer militärische Lösung.

„Story of Your Life“. Der Originaltitel soll beim Testscreening nicht gut angekommen sein, obwohl er doch so viel besser passt als „Arrival“. Nur, das versteht der Zuschauer erst gegen Ende des Films, denn Denis Villeneuve wählt eine besondere Art des Erzählens, die sowohl an der Nase herumführt als auch genial vollzogen ist. Vielleicht wäre die Handlung sonst in einer konventionellen Förmlichkeit versickert.
Ohne das Wissenschaftliche überborden zu lassen, werden die Schwierigkeiten der Kommunikation mit einer fremden Rasse näher gebracht. Bis Fragen wie „Woher kommt ihr?“ und „Was wollt ihr hier?“ an die Siebenfüßer gebracht werden können und Dr. Banks in den Gebrauch eines gewissen Geschenks kommen kann, vergeht viel Zeit, aber bei Villeneuve - wie gewohnt - ohne Langeweile. Politik nimmt selbstverständlich auch teil, wohl zu wenig intensiv dargestellt, um nach dem Säbelrasseln entscheidend gelenkt zu werden.

Jóhann Jóhannsson hat einen einfallsreichen Soundtrack kreiert, der aber zuweilen störend mit den Geräuschen der Alien-Kommunikation kollidiert. Der Dramaturgie entsprechend, wurde klassische Musik zur Untermalung gewählt.

Die Hauptfigur - Amy Adams mit einer Spitzendarbietung - wird von dem kanadischen Regisseur nahezu zelebriert, gewinnt immer mehr an Einfluss auf ihr Umfeld. Sie erfährt einiges über sich selbst, mehr als ihr lieb ist. Und wenn in den Reihen vor der Leinwand jeder weiß, was sie weiß, gibt sie ihre wahre Größe zu erkennen.

„Arrival“ ist eine Lebensgeschichte, die kaum besser erzählt werden kann.
GamePrince
GamePrince

14 Follower 57 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 30. November 2016
Ich muss zugeben, der Film war anders als ich erwartet habe.
Nach Sicario und Prisoners hatte ich eigentlich einen weiteren "spannenden" Film (Thriller) im Sci-Fi-Setting erwartet.
Stattdessen lebte der Film bei mir meist nicht von der Spannung, sondern von der interessanten Geschichte.
Zwar hat der Film auf jeden Fall seine Spannenden Szenen, aber die meiste Zeit habe ich einfach nur aufmerksam die "Forschung" beobachtet. War sehr interessant zu sehen, wie der Erstkontakt so ablaufen kann und vor allem wie die Aliens kommunizieren fand ich verdammt stark.
Schlichtes aber tolles Design, super Schauspiel, sehr interessante Story mit ein paar WTF-Momenten, kaum Längen. Insgesamt ein wirklich guter und empfehlenswerter Film ... wenn man weiß, worauf man sich einlässt.
Nix mit Explosionen und Action, sondern Geschichte wird hier groß geschrieben - und das ist gut so.

Von solchen Sci-Fi- bzw. Alien-Filmen brauchen wir mehr.
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 512 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 30. November 2016
"Arrival" von Denis Villeneuve ist ein ungewöhnlicher Science-Fiction-Film mit zutiefst pazifistischer Botschaft. Da soll noch mal einer sagen, Geisteswissenschaften wären zu nichts nutze. Ha! Bäm! Ätschibätsch! Sind sie nämlich doch! Zumindest, wenn man sich wie Dr. Louise Banks (Amy Adams) in dem Film mit Linguistik beschäftigt und mit Kommunikation auskennt, kann man die Menschheit offenbar vor einem intergalaktischen Mordskonflikt bewahren. Gut, sie bekommt dabei Hilfe vom Mathematiker Ian Donnelly (Jeremy Renner). Und das Militär stellt ihr immerhin die benötigten Mittel zur Verfügung, die wohl insgesamt von Steuergeldern finanziert sein dürften, also hat genaugenommen jeder irgendwie mehr oder weniger dazu beigetragen, dass die Wissenschaftler ihre Arbeit machen können.

Aber nichtsdestoweniger zeigte "Arrival" ganz deutlich, dass man mit Köpfchen, Miteinanderreden und Völkerverständigung viel mehr bewirken kann, als mit Säbelgerassel, Muskelspielen, sogenanntem Stärkezeigen, Krachbummpardauz-Waffengedöns und dem ganzen restlichen Idiotenkram, den Populisten und ihre Anhänger für so zielführend und zweckdienlich erachten.

Dabei ist die Geschichte ausgeklügelt, raffiniert erzählt, hält ein paar spannende Wendungen parat, konzentriert sich dabei jedoch vor allem auf seine Hauptfigur Louise und ihre Annäherung an die fremde Spezies. Auf diese Weise kann man dem Film optimal folgen und er ist trotz langsamem, ruhigem Erzähltempo keinen Augenblick langweilig.

Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass Zuschauer, die mit anderen Erwartungen in den Film hineingehen - zum Beispiel einen Actionthriller mit Alienmonstern sehen wollen - dem gemächlichen Tempo womöglich mit Ungeduld begegnen. Mich hat's nicht gestört und ich fand's super.

Fazit: Lohnt sich auf jeden Fall! Ein kluger Science-Fiction-Film, der zum Nachdenken anregt.
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