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Thomas Z.
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653 Kritiken
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2,5
Veröffentlicht am 25. Dezember 2024
Adrian Brody ist ein überzeugender Schauspieler und Yvonne Strahovski eine bildhübsche Frau mit schauspielerischem Talent. Die Kernkompetenz von Brian DeCubellis liegt bei diesem Thriller eindeutig in der Regiearbeit, die in der Tradition von Noir-Filmen auch durchaus gefallen kann. Leider zeichnet DeCubellis auch für das Drehbuch (nach literarischer Vorlage) verantwortlich, und das ist kaum nachvollziehbar voller Unstimmigkeiten. Die Beweggründe, warum Caroline Crowley die Hilfe von Kolummnist Porter Wren schlussendlich sucht, macht schlicht und ergreifend überhaupt keinen Sinn. So wird leider viel Potential liegengelassen, was unterm Strich nur für reinen Durchschnitt reicht.
Endlich mal wieder ein Thriller, der die Bezeichnung verdient. Der düstere Streifen mach eigentlich nahezu alles richtig. Spannung, Sex & Crime, Psycho-Spielchen, gepaart mit gemächlichem Erzähltempo und einigen überraschenden Wendungen. Brody und femme fatal Strahovsky passen perfekt in die knisternde, moderne Film noir Perle. Bei vielen Kritiken wird die nicht erklärbare Beauftragung von Wren, angeführt, die aber doch schlüssig zu begründen ist. Hobbs wird erpresst und denkt dabei an Caroline und setzt diese unter Druck. Sie wiederum hat die Speicherkarte nicht und beauftragt deshalb Wren.
Der Gegensatz von wirklich getroffener Inszenierung und inkonsistenter Handlung prägen diesen Film. Gute Schauspieler, nette Wendungen und jede Menge Manhattan Flair sorgen für gute flüssige Unterhaltung. Nur eben die Handlung ist an mehreren Stellen nicht glaubwürdig und in sich unlogisch, das musste nicht sein. Trotz der 4 Sterne nur eingeschränkt empfehlenswert.