Das positive zuerst: Mit J.A. Bayona ist nun ein Regisseur am Start, der definitiv eine eigene Handschrift besitzt. Dank Werken wie "The Impossible" oder dem Meisterwerk "Sieben Minuten nach Mitternacht" hat er einen festen Platz in meinem Herzen und bereichert die Reihe deutlich mehr als sein Vorgänger Trevarrow, den ich für nicht mehr als ein schlechter Auftragshandwerker halte. So beginnt der Film auch mit einer sehr schönen Einstellung, die auch aus einem Horrorfilm stammen könnte. Außerdem ist das Sterben eines Brachiosaueriers ein Highlight und ein paar Einstellungen in der Villa toll. Mehr kann ich positives nicht sagen. Die Figuren drehen sich im Kreis und verhalten sich absolut unplausibel. Die Dinos, sind wie im Vorgänger nur noch blinde Monster, die Effekte sind eher mau. Die Handlung ist absolut bescheuert und hat nichts mehr mit der Grundidee des ersten Park Films zu tun. Die Ausgangslage ist absolut fragwürdig, die Menschlichen Superschurken (ja, gibt es seit der World Reihe jetzt) sind totale Abziehbilder und besonders die zweite Hälfte ist wirklich kaum mehr zu ertragen, auch weil ein Plot und eine Figur eingeführt wird, die den Film ans Absurdum führt und ihn endgültig in eine Trashige B-Movie Kategorie abrutschen lässt. Es tut mir leid, aber ich hasse diesen Film. Ich liebe das Original, find den zweiten auch gut und Teil 3 ist immerhin noch ein Guilty Pleasure, aber die World Filme sind wirklich eine kreative, handwerkliche und inhaltsdumme Armutserklärung!
"Gut" bewerten muss ich das Gesamtpaket. Man hat einen spannenden Kinoabend. Genau für diesen Bombast macht das Kino Spaß. Die Action war toll, die Dinos waren spannend in Szene gesetzt. ALLERDINGS!!!: Dieser Jurassic-Film strotzt nur so vor Logiklücken. Gerade die Handlungsweise der Personen und Dinos sind sehr oft in keinster Weise logisch. Manchmal war es wirklich unglaublich dämlich spoiler: wie das "Indominus Rex" ganz in Zeitlupe mit seinen Krallen die Fenster öffnet, oder mit seinen Krallen gaaaanz langsam beim Bett auf das Kind zusteuert - wer hat sich so ein scheiß ausgedacht? . Ebenso ärgerlich war die unverhohlenden Produktplatzierungen. So penetrant sieht man es selten. ABER: Es war ein guter Kinoabend ohne Langeweile.
Ich bin leider in jeder Hinsicht enttäuscht: Die Handlung ist zu vorhersehbar; wer die Trailer kennt, hat im Grund schon eine Zusammenfassung des Films gesehen. Logiklöcher, selbst bei Betrachtung mit den großzügigen Maßstäben der Serie. Kaum eine Nebenrolle, der man abnimmt, was die Figur tut. Lächerliche Klischees. Actionszenen mit Längen, die genüsslich mit der Urangst vor einer (Dinosaurier-)Bestie spielen. Einige ironische Gags (von denen aber auch wiederum die Trailer die besten enthüllt haben) und die ausgezeichnete Technik verhindern einen Totalausfall.
Die Faszination die ich von Jurassic park 1 bis 3 hatte. Ist mit Jurassic World 2 längst verflogen. Ich finde auch hier wie bei Star Wars. Es nutzt sich langsam ab. Das mit dem Vulkanausbruch und dass sie die Dinos retten müssen finde ich gut, aber irgendwie konnte mich der Streifen nicht mehr so richtig packen. Es ist halt immer so ein Ding mit den Fortsetzungen. Hollywood melkt leider seine Marke zu Tode.
Ich habe mich vor dem ersten Trailer tierisch auf die Fortsetzung gefreut, aber bereits der Trailer hat viele Schwächen aufgezeigt, die im Film nur erweitert und nicht aufgehoben wurden. Die platten Dialoge haben im Vergleich zum ersten Teil noch zugenommen und könnten gut und gern fast alle weggelassen werden. Der nächste Punkt ist das Auftreten von Dinosauriern. Eigentlich war meine Hoffnung mehr Dinos und vor allem mal andere als bisher zu sehen, jedoch wurde wieder auf die altbekannten zurückgegriffen, was sehr schade ist. Auch könnte man die Story in 10 min erzählen, was bedeutet, dass der Film nur so vor Actionszenen oder sinnlos in die Länge gezogene Szenen mit Versteckspiel vor Sauriern aufgebauscht wird. Der größte Negativpunkt ist aber, dass man jetzt wirklich zu viele Logikfehler eingearbeitet hat, angefangen mit der Flucht vor dem ausbrechenden Vulkan, der Kreation eines neuen Raptors bis hin zu der Sache, dass der Raptor in der Dunkelheit die Menschen nicht erkennen kann, obwohl er besonders geschärfte Sinne angeblich bekommen hat. Das nervt schon ziemlich und das sind nur einige der Fehler. Pluspunkte sind für mich wieder, dass viele Sachen der Nostalgie zum ersten und zweiten Teil aufgegriffen wurden. Auch sind die Actionszenen spannend. Nur hätte ich mir gewünscht, dass sich nicht so sehr auf Blue konzentriert wird und eine etwas ruhigere Kameraführung wäre auch wünschenswert gewesen. Besonders bei §D ist diese wirklich anstrengend. Leider ist der Film wesentlich schlechter als der erste Jurassic World, lässt sich aber als Abendunterhaltung gut genießen und besonders für Kinder ist er sehr spannend.
Schon in den ersten 10 Minuten enttäuscht. Wer auf klares schwarz/weiß und eine Packung Klischees steht ist bei diesem Film gut aufgehoben. Jegliche Entwicklung ist nach 10 Minuten offensichtlich und nebenbei werden Umweltschutzorganisationen lächerlich gemacht. Klares nein zu diesem dinoschleim.
Steven Spielberg hat 1993 einmal mehr einen Trend vorausgesehen. Sein „Jurassic Park“ (in den deutschen Kinos am 02.09.1993) traf genau den Zeitgeist und er machte daraus, nach einem Roman von Michael Crichton seinen nächsten weltweiten Erfolg. Insgesamt wurden drei Teile daraus die bis zum Jahre 2001 in die Kinos kamen. Als Fortsetzung zur Geldvermehrung brachte man die Dinosaurier im Jahre 2015 unter dem Titel „Jurassic World“ wieder in die Kinos und was ja nicht fehlen darf, kommt jetzt eine Fortsetzung dazu. Auch eine dritte Version ist schon in der Pipeline.
Drei Jahre sind vergangen, seit der Themenpark Jurassic World samt Luxus-Resort von gefährlichen Dinosauriern zerstört wurde. Seit die Menschen von der Isla Nublar fliehen mussten, behaupten sich nun die übrig gebliebenen Saurier als unangefochtene Herrscher des Dschungels. Doch als der inaktiv geglaubte Vulkan der Insel anfängt zu brodeln, müssen Owen (Chris Pratt) und Claire (Bryce Dallas Howard) zurückkehren, um die letzten Dinosaurier vor dem Aussterben zu bewahren. Die Rettungsaktion erweist sich als gefährlicher als gedacht, da es auf dem von Beben erschütterten Terrain der Insel bereits bei ihrer Ankunft Lava regnet. Während Owen verzweifelt versucht, seinen Raptor Blue zu retten, kommen die übrigen Expeditionsmitglieder einer Verschwörung auf die Spur, durch die die Erde in den lebensfeindlichen Zustand der Urzeit zurückkatapultiert werden könnte. Soweit zu diesem sehr dürftigen Inhalt der Fortsetzung. Indem auch nicht viel Neues erzählt wird. Im Gegenteil es sieht fast genauso aus wie im Teil eins. Nur das jetzt zu den gefährlichen Tieren auch noch ein Vulkanausbruch die Szenerie erweitert. Dazu die üblichen Bösewichte und Geld Haie die aus dem ganzen noch ein großes Geschäft machen wollen. Auch 3D ist kaum bemerkbar und eigentlich überflüssig. 123 Minuten – ein ärgerliches Kinoerlebnis.