Wolf Warrior
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Lemmiblog
Lemmiblog

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2,0
Veröffentlicht am 2. Oktober 2026
SCHEIßE IN DER AKTENTASCHE, HÄLT KINDER AB VOM NASCHE

Leng Feng soll eigentlich vor das Kriegsgericht, weil er einen Befehl missachtet hat. Doch da er damit einen Kameraden rettete, bekommt er stattdessen die Ehre, sich den Wolf Warriors anzuschließen. Bei einer Übung tauchen plötzlich echte Soldaten auf, die das Team auseinandernehmen, doch Leng Feng lässt niemanden zurück und findet immer einen Ausweg.

Wolf Warrior (2015) geht ca. 90 Minuten, ist ab 16 Jahren freigegeben und kommt als Kriegs-Actionstreifen daher – mit Scott Adkins. Und ganz ehrlich, das ist auch der einzige Grund, warum man hier einschalten sollte oder überhaupt dranbleibt.
Adkins ist das einzige Highlight, bringt Stimmung und coole Moves. Alles andere ist leider ziemlicher Murks. Leng Feng könnte eine coole Socke sein, ist aber so sehr Mary Sue, dass man ihn nicht ernst nehmen kann. Der Rest des Casts? Austauschbar und blass niemand bleibt im Gedächtnis.
Die Story wirkt, als hätte man Mission Rohrfrei auf Wish bestellt nur dass hier alles todernst gemeint ist. Stattdessen gibt’s haarsträubenden Quatsch wie Scharfschützen mit 3-Sekunden-Regel, ballern auf Hügel statt Gegner und Schauplätze, die aussehen wie auf dem Spielplatz von Castrop-Rauxel gedreht. Effekte? Miserabel. CGI-Wölfe zum Davonlaufen. Schauspiel? Leider auch nicht besser.
Das Finale mit dem Endkampf zwischen Adkins und Leng Feng ist noch das Beste nur dumm, dass der „Richtige“ am Ende durch völlig bescheuertes Verhalten gewinnt.
Unterm Strich bleibt ein vergessenswerter Streifen, den man höchstens braucht, um die Adkins-Sammlung zu komplettieren. Er ist das einzig Gute am ganzen Werk.

4/10 Punkten.
Zum Schluss gibt’s Outtakes wie oft sich die Darsteller verletzt haben, um es realistisch wirken zu lassen. Ironisch, dass es dann trotzdem so gekünstelt aussieht, das wird dem Stuntteam echt nicht gerecht.
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