The Taking Of Deborah Logan
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Filmliebhaber-Tom
Filmliebhaber-Tom

1.398 Follower 550 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 7. November 2014
[... Kein Film, den man sich allein im Dunkeln anschauen sollte. Auch unter Found-Footage-Streifen mag es hin und wieder Filme geben, denen es trotz der bekannten Wackel-Klischees gelingt Angst einzujagen. Mit seinem Spielfilmdebüt hat ADAM ROBITEL einen sehenswerten Beitrag der Gattung “pseudodokumentarisches Found-Footage” abgeliefert, der bei Weitem besser ist, als der Ruf des allmählich nicht mehr ganz so beliebten Schüttel-Genres. Atmosphäre und wohldosierter Schauer sind die Geheimzutaten dieses Horrorfilms, denn ROBITEL gelingt es eine merklich unangenehme Stimmung entstehen zu lassen, die sich fast bis zum Ende durch den Film zieht ...]

Eine ausführliche Kritik gibt es auf dem FILMCHECKER-Blog
horrispeemactitty
horrispeemactitty

116 Follower 221 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 19. Februar 2015
Aah. Mal wieder ein Found-Footage Film bzw. eine Mockumentary.

Es geht um ein Filmteam, welches Alzheimer untersuchen möchte und eine Dokumentation dreht, die Familie bekommt dafür Geld. Es geht um die Alzheimerpatientin Deborah Logan, diese soll von dem Fernsehteam begleitet werden, doch dann geschehen einige Zwischenfälle.

Eine typischer Horror-Found-Footage Film: einige Jump-Cuts hier, ein paar kaputte Kameras da und dämliches Verhalten der Protagonisten (Warum macht eigentlich niemand das Licht an)
Der Film baut langsam die Spannung auf und hat überraschenderweise eine wirklich feste Storyline, die meisten Mockumentarys sind ziemlich lose, das ist ein großer Pluspunkt. Auch ist Jill Larson die einzig überzeugende hier, spielt wirklich hervorragend. Der Rest spielt ziemlich mittelmäßig, was den Filmfluss wirklich stört.

An sich kein überragender Found Footage Film, aber unterhaltsam.
5/10
No Use For A Name
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14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 15. November 2025
Leider, leider muss ich mich meinen Vorrednern anschließen.. Der Film hier ist wirklich nicht gut! Im Internet regelmäßig auf den "Scariest Movies of all time"-Listen gehandelt. Der Trailer zeigt einige sher beunruhigende Szenen, da war ich richtig neugierig auf den Film. Tja, wie so oft wurde ich bitterlich enttäuscht. Ich mag grundsätzlich Found Footage-Filme, aber das FF-Setting funktioniert hier nicht gut. Da wird manchmal aus ganz komischen Winkeln gefilmt, wobein unklar ist, wer da jetzt wieso eigentlich die Kamera draufhält. Dann werden irgendwelche Überwachungskameras eingeblendet, das alles folgt keinem klaren Konzept sondern ist total random! Actionreiche Szenen werden künstlich durch exzessives Gewackel aufgebläht, das typische "Laufen durch den Wald bei Nacht" darf dan natürlich nicht fehlen. Und dann fällt auch immer wieder aus unbekannten Gründen das Licht aus. Da nimmt halt auch niemand eine Taschenlampe oder so mit, selbst die Cops nicht, das einzige (!) Licht kommt von der Kamera... Ist das zu glauben?

Dazu kommt der Einsatz von Sound und Musik. Okay, das macht die Sache aufregender und gruseliger, passt aber nicht zu dem ehrlichen Found Footage-Feeling. Die Vertonung, naja die deutsche Synchro ist eh total mies, die Stimmen der Leute sind immer gleich laut, egal ob die weit weg stehen oder direkt neben der Kamera. Auch macht es gar keinen Unterschied, ob die draußen oder drinnen sind, naja, all die Fehler bei billiger Synchronisation. Besonders schlimm war die Sequenz ab 1:10, da hört man im Hintergrund noch den englischen O-Ton, das haben die einfach vergessen rauszulöschen oder hatten kein Geld mehr, das auch zu übersetzen,wer weiß das?

((ACHTUNG! SPOILER!!)

Ansonsten hat der Film auch eigentlich Nichts zu bieten. Es dauert sowieso erstmal 40 Minuten, bis überhaupt irgendwas losgeht, es wird nur viel geredet, die Deborah ist erst eine freundliche, aber etwas verpeilte Oma. Dann plötzlich über Nacht verhält sie sich total komisch und unheimlich, keiner weiß wieso, ist sie jetzt dement oder psychotisch oder was? Im Laufe der Geschichte wird dann irgendeine beliebige, völlig schwachsinnige Geschichte um eine wahnsinnigen Kinderarzt, die eh niemanden interessiert und die auch völlig egal ist. Was das jetzt mit dem Verhalten der Oma zu tun hat, wird auch nicht weiter ewrklärt, naja, ist ja dann auch irgendwie wurscht!

Der Film bietet zwei, drei wirklich gute und wahrlich schauerliche Momente, die kannte ich aber schon von Instagram-Memes, also war da der Schocker schonmal weg. Und selbst wenn dem nicht so wäre, kann man das auf den Bildern des DVD-Covers sehen. Ansonsten ist in diesem Film mit Grusel oder Schock oder verstörenden Bildern absolute Fehlanzeige, die ganz überwiegende Zeit passiert genau gar nichts. Selbst die Schlussminuten, die wahrscheinlich hochdramatisch und maximal vertörend sein sollen, sind total lahm und uninteressant inszeniert. Nur durch Kameragewackel und Nachtsichtblende allein erzeugt man doch keine Spannung.

Hach und dann mein Nervthema, die medizinischen/psychiatrischen Faseleien im Faktencheck! Das hat jetzt nichts mit dem eigentlichen Film zu tun, ich muss das aber trotzdem loswerden! Das ist wieder alles so ärgerlich, wenn hier bilige Schockeffekte erzeugt werden sollen, aber das fachlich medizinische Geschwafel dazu null Sinn ergibt.
Da geht es schon los mit der Lumbalpunktion, die Deborah am Anfang bekommt. Zunächst mal ist völlig unklar, warum, naja, vielleicht im Rahmen der Demenzidagnostik, das könnte wohl sein. Aber warum machen die das im Liegen? Es ist viel einfacher, wenn der Patient sitzt, nur in Ausnahmefällen würde man das im Liegen machen. Und wieso kommt da so eine komisch milchige, dickflüssige Flüssigkeit raus? Der Liquor, das sog. "Hirnwasser" ist in der Regel klar und flüssig wie Wasser. So ein Liquor gibt's (wenn überhaupt!) nur bei . schweren Gehirn- oder Hirnhautentzündungen, dafür zeigt sie aber null Symptomatik. Das ist also schonmal totaler Quatsch. Aber wahrscheinlich wär's nicht so schaurig, wenn da klares Wasser rausgekommen wäre?

Ja, und dann, als es ihr schlechter geht: Sie spricht eine fremde Sprache, mit einer fremden Stimme, das Gefühl, der Körper wird von jemand anderem kontrollier. Der Scharlatan da im Krankenhaus behauptet, das seien alles Anzeichen für eine Persönlichkeitsstörung....Fuck, nein! Wenn überhaupt, könnte das psychotische Symptomatik sein, das würde eher bei fortgeschrittener Demenz vorkommen, das passt also hinten und vorne nicht... Kann man denn nicht mal, bevor man so einen Film dreht, mal kurz eine Fachmann befragen, oder zumindest Google oder ChatGPT befragen? Muss man immer wieder solche Falschinformationen verbreiten, die wieder nur dazu beitragen, dass psychische Erkrankungen weiterhin stigmatisiert bleiben... Zum Kotzen! Am Ende wird die Gute dann im Krankenbetrt fixiert, kann sich aber völllig problemlos daraus befreien (!!!!!!), überhaupt fehlt der Bauchgurt, in so einer Situation macht man immer 5-Punkt-Fixierung, Herrgott!

FAZIT: Völlig belangloser Pseudo-Found Footage-Film, der zu keinem Zeitpunkt weiß,was er uns erzählen will. Es gibt kein übergeordnetes Konzept, gruselig oder gar verstörend ist an dem Film gar nichts. Zudem kommen erhebliche handwerkliche und inhaltliche Mängel, die den Film endgültig disqualifizieren. Also das hier ist selbst für hartgesottene Found Footage-Fans nix! Schaut euch die Instagram-Reels dazu an, da habt ihr in 3 Minuten alle relevanten Szenen!
reini hobo
reini hobo

1 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 8. Januar 2026
Sehr lange erhofft, durch Zufall entdeckt und sehr glücklich den Film nun auf deutsch zu sehen.
Toll gemacht!
Spannend und düster. Ich wurde nicht enttäuscht:)!!!
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