Unterm Strich bekommt The Accountant meine Empfehlung für Zuschauer, die einen etwas spannenden und sehr unterhaltsamen Film im Kino sehen wollen. Er gehört nicht zu meinen Top 100, aber er hat mir über zwei Stunden an Spaß eingebracht und Langeweile kam zu keiner Zeit in mir auf. Die Geschichte ist nicht perfekt, aber ich habe sie genossen.
"The Accountant" von Gavin O'Connor ist zwar ein gut gemachter, intelligenter Thriller, weist zwischendurch jedoch zu viele Längen auf. Ein paar Mal musste ich aufpassen, nicht einzuschlafen, vor allem in der an sich spannend gemeinten Showdown-Ballerszene gegen Ende. Und das ist blöd, denn die ohnehin schon recht komplexe Handlung wird auch noch kompliziert erzählt, mit - meiner Meinung nach zu vielen unnötigen - Zeitsprüngen, die größtenteils unmarkiert bleiben und zu einer zerklüfteten Chronologie führen.
So muss man sich die 130 Minuten hinweg unentwegt stark konzentrieren, um dem Ganzen folgen zu können - und das, nachdem man im Werbeblock vorher schon zermürbt wurde, von diesen erbärmlich schlecht gemachten klebrigsüßen, brechreizerregenden, geheuchelten Werbespots für Banken und Versicherungen und der Werbung für Habichvergessen mit diesem unsympathischen kleinen Hosenscheißer, der mutterseelenallein auf dem Rummelplatz herumlungert und nicht rechnen kann, dafür aber trotzdem riesige Luftballons, Zuckerwatte und Eiskugeln geschenkt bekommt.
Ich denke, ein bisschen mehr zeitliche Orientierungshilfe hätte nicht geschadet. Zudem bin ich mir nicht ganz sicher, ob bei dem ganzen Zeitsprungkuddelmuddel nicht die Logik der Handlung teils etwas gelitten hat. Vielleicht lag es aber auch an mir, dass ich gestern Abend nicht wach genug für den Film war.
Aber, um auch etwas Positives zu schreiben in diesen düsteren Zeiten, die Schauspieler waren prima. Sogar Ben Affleck, der ja eigentlich, seien wir mal ehrlich, nicht spielen kann. In dieser Rolle passte das aber wunderbar, dass er nur einen Gesichtsausdruck beherrscht.
Fazit: Kann man sich schon angucken, aber dann besser nicht nach einem langen Arbeitstag, sondern am Wochenende nach dem Ausschlafen.
Super Film. Eine gute Mischung aus Intelligenz und richtig guter glaubwürdiger Action. Und ein Film, bei dem man schon aufpassen muss, damit man ihn versteht. Das fällt aber nicht schwer, weil er einen fesselt. Ben Affleck und J.K. Simmons in Topform. Überraschend gut Anna Kendrick. Oft nerven Frauen in solchen Filmen mit blödsinnigem Handeln, hier nicht! Von mir gibt es gleich zwei Daumen hoch
Zu gerne hätte die Handlung noch tiefer in das interessante Geschäft des Accountant gehen dürfen. Da wurde leider nur an der Oberfläche gekratzt. Auch die Love Story mit Anna Kendrick hat sehr gut harmoniert und hätte mehr geschehen lassen dürfen (das sag ich sonst nie!).
Unterm Strich tolle Schauspielerleistungen, gute Action und ein witziger Ansatz mit ein paar unvorhergesehenen Wendungen. Was will man mehr?
Ein sehr spezieller Film der Geduld unf Aufmerksamkeit braucht um ihn verstehen und somit genießen zu können. Wer einen einfachen Thriller erwartet oder nur auf Action aus ist, wird eher enttäuscht. Wer aber einen intelligenten Film mit Tiefgang sehen möchte, bekommt hier einen sehr guten Genre-Vertreter mit vielen Starken Momenten, aber auch einigen Längen. Es ist ein Film, den man glaub mindestens 2 mal gesehen haben muss, um komplett durchzublicken und die kleineren Details verstehen zu können.
Insgesamt hat er mir gut bis sehr gut gefallen. Die Action ist kurz aber knackig und sehr effektiv. Spannende und Große Momente gibt es einige. Geschichte ist klasse. Cast ist Stark. EInzig die Längen und der teils etwas undurchsichtige Erzählstil muss man dem Film ankreiden.
habe Ben Affleck nie zuvor so stark gesehen, eine herausragende schauspielerische Leistung... ! den Film selbst, würde ich als eine " Mischung" aus Rain Man und The Equalizer beschreiben... kann auch locker mit den beiden Streifen mithalten... also... auf jeden Fall anschauen... !
Bitte, an alle die hier ihre Kritiken posten wollen: Bitte spart euch eure langen und breiten Erklärungen, die auch noch den gesamten Handlungsstrang des Filmes ausführlichst erzählen. Es ist erdrückend zu sehen, dass man mehr als 150 Worte braucht, nur damit man hier sein Ego befriedigen muss. Bitte Kurz und bündig mit Fazit. Ersteres Posting oben war super. Das super lange Posting über meinem ist schrecklich und spoiled mehr als ich wissen will. Da lese ich nicht mehr weiter, wenn jemand meint die gesamte Story neu erzählen zu müssen. Wenn ich mir einen Trailer ansehe, dieser mich packt, dann drehe ich sogar diesen vorzeitig ab, damit der GANZE Film mich überraschen soll - sofern er es dann auch schafft. ufffff xD