Starfighter - Sie wollten den Himmel erobern: Kritiken
Starfighter - Sie wollten den Himmel erobern
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Weltraum
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3,5
Veröffentlicht am 6. September 2025
es ist genauso, wie bei „ramstein – das durchstoßene herz“. warum dreht man einen film darüber? warum dreht man einen film über etwas, was längst vergangenheit ist und sowieso niemals aufgeklärt werden kann? damit es, also die ganze angelegenheit und auch die todesopfer nicht in vergessenheit geraten. wenn man sich auch nur ansatzweise für luftfahrt, die luftwaffe oder flugzeugtechnik interessiert, wird man irgendwann schon mal was vom starfighter, den sog.“witwenmacher“ gehört haben. warum sollte man sich den film anschauen? man kann bei wikipedia ja alles nachlesen. da kriegt man mehr infos, als in diesem film. es ist ein allgemeiner film, den ich in keinem besonderem genre einordnen kann. es werden hauptsächlich die familiären hintergründe der piloten und das leben der piloten und deren freundinnen / ehefrauen dargestellt. die bundeswehr? ein sicherer arbeitsplatz. und statt als normaler schütze mit der nase im dreck zu liegen trägt man stattdessen eine schniecke pilotenuniform. schöner adrenalinpegel während der arbeit inklusive. wer geht da schon freiwillig weg?
die freundinnen / ehefrauen haben es als erstes begriffen, dass ihre männer lieber nicht mehr mit dem starfighter fliegen sollten. aber die männer wollen am gut bezahlten adrenalinpegel festhalten. einer stürzt ab, weinende frau mit baby bleibt zurück. noch einer stürzt ab. weinende frau mit baby bleibt zurück. irgendwer heiratet und noch einer stürzt ab. wer bleibt zurück? und dann stürzt noch einer ab. wer bleibt zurück?
eine ganze menge des films dreht sich um das privatleben der piloten und deren frauen. da könnte man fast schon auf die idee kommen, diesen film als familienfilm zu bezeichnen. technik-freaks werden nicht auf ihre kosten kommen. es wird leider nicht erklärt oder aufgeklärt, welche technischen probleme der F-104„witwenmacher“ hatte und warum. laut wiki sollen die abstürze / unfälle damals wohl wirklich so passiert sein. aber ja zum ersten mal. und das ist es wohl. der grund für die piloten und der grund für die zuschauer. vorher gab es so eine unfallserie ja noch nicht. und wenn es das vorher noch nie gab, warum soll ich mir sorgen machen? bzw hängt für den zuschauer auch die frage im raum: „wie hätte ich mich damals entschieden?“ für den langweiligen job bei der lufthansa oder für den coolen adrenalinpegel bei der bundeswehr? würdet ihr den coolsten job der welt für ein langweiliges spiesser-leben im spiesser-vorort aufgeben?
Eine mittelmäßige, mit schlechtem Filter gedrehte Fernsehproduktion. Langatmig, platte Dialoge und ein peinlicher Versuch Kritik an der Politik der 60er Jahre zu verüben.