600 Miles
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Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 24. Juni 2016
Es gibt viele Sachen die man nicht verstehen kann und muss, aber was soll dieser Film uns sagen?
Nein ich bin kein Filmkritiker, ich schaue gerne gute Filme, aber was hier läuft ist richtig schlecht.
In den ersten 15 Minuten denkt man noch, dass es etwas werden könnte, aber dann fahren sie gefühlte Stunden auf einer Landstraße.
Der böse Waffenschmuggler Bube, ist eine ewig heulenden Memme und das war dann auch schon der Höhepunkt.
Ach nee es gab noch 3 oder 4 Tote kurz vorm Schluss und dann wird der Böse Bube in der Wüste ausgesetzt.
Im Größen und ganzen habe ich diesen Film gerade zu 100% wieder gegeben und dass sicher noch besser als es der Film selber tut.
Die goldene Himbeere wäre für diesen Film sicher eine positive Auszeichnung, daher gebe ich einen faulen Apfel.
No Use For A Name
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3,0
Veröffentlicht am 21. Juli 2026
„600 Miles“ ist ein sehr ruhiger, ein sehr langsamer Film, ein echter Slowburner. Im Zentrum stehen eigentlich auch nur zwei Figuren: Arnulfo, ein naiver kleiner Waffenschieber, der sich überwiegend ziemlich dämlich anstellt und kaum eine Ahnung davon hat, was er tut. Und Hank, kein Superbulle, sondern ein erschöpfter, gelangweilter und desillusionierter Typ, der auch nicht so richtig weiß, wie er aus der Situation herauskommen soll.

Und so fahren sie dann eine im wahrsten Sinne des Wortes endlose Straße entlang, ohne dass wirklich viel passiert oder irgendetwas Substanzielles gesprochen wird. Am Ende sind es dann die kleinen Gesten und kleine Nebensätze, die die Sinnlosigkeit des „War on Drugs“ illustrieren. Sehr eindrucksvoll gelungen ist indes der Auftakt, der uns in fast schon dokumentarischer Klarheit aufzeigt, wie leicht es in Amerika doch ist, im Supermarkt dein M4-Sturmgewehr zu kaufen. DAS ist wirklich gruselig… Zum Schluss gibt es dann nochmal ein überraschend gewalttätiges Finale, das sich nach dem Slowburn-Teil anfühlt, wie eine Vollbremsung.

FAZIT: Kein Actionkracher wie „Sicario“, sondern eine sehr stille und langsame Charakterstudie über einen Mann und einen Jugendlichen, die beide auf ihre Art im Drogenkrieg unter die Räder einer viel größeren Maschinerie gekommen sind. Sicherlich sehenswert, für einen bleibenden Eindruck fehlt im Mittelteil aber ganz klar zu viel von allem.
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