Neueste Kritiken: Nosferatu - Der Untote - Seite 2
Nosferatu - Der Untote
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Davki90
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3,5
Veröffentlicht am 18. Januar 2025
Dracula, ein bisschen andres. Ich kenne den Original Film nicht, habe ihn nie gesehen. Dieser hier hat mir sehr gut gefallen, ich denke, dass er immer mehr wächst, je mehr man ihn sieht. Die "Hauptfigur", sieht man erstaunlich wenig, was ja nicht unbedingt gewöhnlich ist. Er hat so seine Längen, stören aber nicht extrem. Ein gelungener Auftakt für dieses Filmjahr.
Ich fasse mich kurz....ich war mir im Vorfeld unsicher, aufgrund der gemischten Kritiken. Der Regisseur war mir vorher unbekannt. Ich finde den Film mega. Gar keine langen für mich, wie öfters vorher gelesen. Sehr stimmungsvoll in Bild und Sound. Ein Krawall und Blutfilm ist es nicht. Ganz klar 5 von 5, Erwartungen weit übertroffen.
Der mit Abstand schlechteste Film, den ich je gesehen. Andauernd diese dramatisch überspitzte Geräuschkulisse, obwohl nichts passiert. Ins unendlich gezogene Dialoge die nur langweilen und darauf abzielen, diesen derart miesen Film in die Länge zu ziehen. Leute haben das Kino früher verlassen, gut die Hälfte vom Saal hat sich auf dem Handy eine bessere Beschäftigung gefunden und ich bin für ein paar Minuten eingeschlafen. Dieser „Film“ hat gar nichts, weder eine solide Handlung, noch Spannung, das Ende war sowieso reif für den Müllplatz und der einzige Witz an dem „Film“ war, dass ich Geld dafür bezahlt habe. .
"Nosferatu - Der Untote" von Robert Eggers ist eine langatmige Neuverfilmung der Dracula-Geschichte, die nicht Not getan hätte. Die werkgetreue Umsetzung von Bram Stokers Literaturklassiker ist zwar gut gemacht und ästhetisch ansprechend umgesetzt, bringt aber überhaupt nichts Neues mit sich. So kommt es dann, dass man als Zuschauer im Kinosaal sitzt, die Dracula-Geschichte bereits kennt, und sich die ganze Zeit fragt, warum die Leute in der Geschichte so dusselig sind und nicht sofort merken, dass sie es mit einem Vampir zu tun haben, und dann mit Knoblauch, Kruzifix, Silber und Holzpflock bewaffnet ihm den Garaus machen, anstatt ewig herumzurätseln.
Klar, die Figuren in der Geschichte wissen das noch nicht - aber das Publikum schon. Wenn man eine Neuverfilmung, ein Remake, des Dracula-Mythos umsetzt, dann muss es dafür doch irgendeinen Grund geben? Vielleicht gibt es einen zeitgenössischen Bezug, der jetzt im 21. Jahrhundert besonders relevant ist, den man in die Dracula-Geschichte einbinden kann? Vielleicht will man die Geschichte mit den technischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts neu erzählen? Vielleicht will man aber auch die Handlung ins Hier und Jetzt versetzen? Oder eine Hommage an das Original? Nichts davon ist geschehen. Es ist einfach nur eine überraschungsfreie filmische Umsetzung von Bram Stokers "Dracula" - nur ohne den unheimlichen Charme der Stummfilm-Version von Friedrich Murnau mit Max Schreck.
Fazit: Wenn ein Remake nichts Neues zu bieten hat, ist das Remake überflüssig. Schade, hieraus hätte man viel mehr machen können. Kann man sich sparen und stattdessen lieber den Stummfilm von 1922 anschauen.
Die Neuverfilmung von Nosferatu erweist sich als eindrucksvolle Hommage an Friedrich Wilhelm Murnaus Original, bleibt aber gleichzeitig eigenständig und modern. Regisseur Robert Eggers erschafft ein Werk, das von bedrückender Atmosphäre und beeindruckender Bildsprache lebt. Im Gegensatz zu Coppolas Dracula (1992), der wie ein opulenter Abenteuerfilm erscheint, legt Nosferatu den Fokus auf subtilen Horror und psychologische Tiefe.
Die düsteren, beinahe gemäldeartigen Kulissen schaffen eine unentrinnbare Welt voller Schatten und Geheimnisse. Der Vampir, dargestellt mit erschreckender Intensität, ist keine romantische Gestalt, sondern ein reines Wesen des Grauens. Jede Bewegung, jeder Blick spiegelt eine furchteinflößende und zugleich tragische Einsamkeit wider, die den Zuschauer nicht loslässt.
Besonders das Ende hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Es verzichtet auf jede Form von Erlösung oder triumphaler Gerechtigkeit und zieht den Zuschauer in einen Abgrund der Verzweiflung. Es ist diese Kombination aus visueller Stärke und emotionaler Wucht, die Nosferatu zu einem der besten modernen Horrorfilme macht.
Wie dunkel und grausam kann man das Mythos des ursprünglichen Drakulas vorstellen. Hiermit wird Bram Stokers originaler Ideen neu ausgedacht und ausgeführt. Fantastische düstere Stimmung, in Musik, Licht, Bühnenbild und ausgezeichnete Schauspieler Leistung.
Ja, der Film ist handwerklich gar nicht schlecht gemacht und wirklich aufwendig inszeniert, mit tollen Kulissen. Aber leider hat er mich zu keinem Zeitpunkt wirklich gefesselt. Es kam keinerlei Spannung auf, erst recht keine Spur von Horror. Die Figur des Nosferatu wirkte eher komisch als gruselig.