Ana, mon amour
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Das Kulturblog
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3,0
Veröffentlicht am 18. Februar 2017
Dieses rumänische Drama dürfte es im Kino schwer haben. Es ist ein typischer Festivalfilm, der seinem Publikum eine ganze Menge zumutet – und dies gleich im doppelten Sinn. Erstens schildert er sehr detailliert die Panikattacken von Ana (Diana Cavallioti), einer jungen Studentin. Ihr fürsorglicher Freund Toma (Mircea Postelnicu) kümmert sich fast bis zur Selbstaufgabe um seine psychisch kranke Partnerin. Das ganze Leid dieser Paarbeziehung inklusive einer Debatte über eine Abtreibung wird den Zuschauern in epischer Breite zugemutet.

Der zweite Grund, warum dieser Film nicht zum Publikumshit taugt, aber von manchen Cineasten bejubelt wird, liegt in seiner Struktur. Der Regisseur dachte sich gemeinsam mit seiner Cutterin Dana Bunescu ein Verwirrspiel aus. Sein Film springt mit schnellen Schnitten zwischen den Zeitebenen hin und her. Die Berlinale-Jury war davon angetan und zeichnete ihn wegen seines raffinierten Schnitts mit einem Silbernen Bären für „eine herausragende künstlerische Leistung“ aus.
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