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    Eine dumme und nutzlose Geste
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    Anonymer User
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    Veröffentlicht am 28. Januar 2018
    Das kam unerwartet. Netflix bei spätem Frühstück und keine Ahnung von dem, was da kommt. Nach 1Stunde und 41Minuten hat man ein klamaukiges und witziges Biopic über eine Person gesehen, die die meisten vermutlich nicht kennen. So ging es mir.

    Bei der Erzählung vom Karriereleben des "National Lampoon´s"-Schöpfers Douglas Kenney werden wir trotz Hochglanzlook in die Comedywelt der amerikanischen 70er entführt. Hier wird zwar nicht immer tiefenkritisch das Verlagwesen und der spätere Aufschwung ins Showgeschäft analysiert, aber etwas ähnlich Wertvolles geschieht: Wir bekommen den Humor vergangener Tage zurück. National Lampoon´s kennen wir in Deutschland meist durch Filme wie "Animal House", "Ich glaub mich knutscht ein Elch", oder die herrlich albernen und bekannteren Chevy Chase - Streifen "Caddyshack" und "Die schrillen Vier auf Achse". Bei wem es immernoch nicht klingelt: Diese Horde von lustigen Typen war auch für "Schöne Bescherung" verantwortlich. Diese Art von albernem, klamaukigem und teilweise wirrem Humor ist fast ausgestorben. Mit "Eine dumme und nutzlose Geste" schaffen John Aboud und Michael Colton ein Drehbuch, dass uns Stumpfsinn wieder feiern lässt. Schauspielerisch gibt es in dem Film nicht zu tun, außer so sympathisch wie Bill Murray, Chevy Chase oder Rodney Dangerfield zu wirken. Das gelingt. Es gelingt auch sehr schnell ein Zugang zu dem Film, ohne die Geschichte der National Lampoons zu kennen. Und gegen Ende wird man auch noch überrascht. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Joel McHale. Er spielt Chevy Chase und die damit verbundene "Trotteligkeit" so gut, dass man meinen könnte es wäre tatsächlich Chevy Chase.

    Zusammenfassend ist es genau das: Ich bin sehr von dem Film überrascht worden. Zuerst, weil ich wesentlich häufiger gelacht habe, als ich es erwartet hätte und dann weil es dem Film irgendwie gelungen ist noch einen Hauch Tiefgang zu liefern. Durchaus sehenswert!
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