Lady Bloodfight - Fight For Your Life
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ToKn
ToKn

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1,5
Veröffentlicht am 21. April 2018
Wie der Name schon erahnen lässt, 30 Jahre nach „Bloodsport“-dem Kampfsport-Film schlechthin- kriegen wir das ganze nochmal mit einer noch dünneren Story und diesmal fast ausschließlich mit weiblichen Protagonistinnen, ja…, fast 1:1 abgekupfert ins DVD-Fach gelegt. Fürs Kino hat es nicht gereicht und das ist auch besser so. „Bloodsport“ war damals zwar auch Low Budget, hatte aber, weil es zu seiner Zeit was ziemlich Neues war, sensationellen Erfolg an den Kinokassen und ein gewisser (damals völlig unbekannter) Jean-Claude van Damme startete eine von der Bekanntheit her, doch ziemlich erfolgreiche „Schauspiel“-karriere. Heute findet man JCvD neben Steven Seagal als die wohl bekanntesten Videotheken-Darsteller in irgendeinen der hinteren DVD-Regale…, gleich neben „Lady Bloodfight“. Wie gesagt, der Film ist der reine Abklatsch von „Bloodsport“- wird zum Ende hin langweiliger, weil man ja ungefähr erahnen kann, was kommt. Der Film „glänzt“ mit noch weniger Budget, hölzernen Dialogen, mittelmäßigen Darstellern und wie ich finde, auch die Kampfszenen können nicht so recht überzeugen. Es reicht eben heute nicht mehr, dass sich Frauen mit verschwitzten blutbeschmierten Dekolletés über irgendeine Matte zwischen Schiffscontainern prügeln und reichlich Blut umherspritzt (oder doch?). Ich weiß nicht, ob Genre-Fans so richtig Freude an dem Film haben, mich hat er nicht so recht überzeugt. Ich muss allerdings zugeben, ich bin ohne vorspulen bis zum Ende gekommen.
King17
King17

28 Follower 680 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 8. März 2025
Ein sehr starker Film, der es größtenteils in sich hat. Der Film bietet brutale, blutige Kämpfe, eine sehr unterhaltsame Storyline und ein gelungenes Ende. Die Besetzung passt so. Insgesamt ist der Film, meinerseits, sehr stark.
Lemmiblog
Lemmiblog

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2,5
Veröffentlicht am 30. September 2026
WENN BARBIE DEN DRACHEN RAUSLÄSST

Jane nimmt sich vor, das Kumite in Hongkong zu gewinnen. Doch schon bei ihrer Ankunft trifft sie auf eine Meisterin, die ihr klarmacht: Auf ihrem aktuellen Stand würde sie sofort getötet werden. Drei Monate Training sind wenig, aber genug, um zumindest zu überleben. Denn die anderen 15 Kämpferinnen sind nicht nur knallhart, sondern auch Meisterinnen ihrer jeweiligen Kampfkunst.

Lady Bloodfight (2015) läuft ca. 100 Minuten, ist ab 18 Jahren freigegeben und bietet Martial-Arts-Action mit Amy Johnston (Accident Man) in der Hauptrolle. Sie spielt eine toughe Hintern-Treterin, die allerdings ein Päckchen mit sich herumträgt, den Verlust ihres Vaters, der bei eben so einem Turnier starb.
Der Film ist objektiv nicht besonders gut, aber ich habe ein Herz für ihn: wegen des übertriebenen Schauspiels, herrlicher Widersprüche und jeder Menge heroischem Pathos. Beispiel: Die Meisterin rät Jane, anständig zu essen und sich ordentlich zu kleiden, woraufhin sie im Sport-BH und enger Leggings trainiert. Muss ja nicht jede in Shaolin-Robe auftreten.
Die erste Hälfte stellt uns die Figuren vor, inklusive 80er-Trainingsmontage. In der zweiten Hälfte folgt das Turnier, billig gefilmt zwischen Containern und das Budget hat offensichtlich nicht mal für zehn Zuschauer gereicht. Dafür sind die Kämpferinnen einprägsam, allein schon durch ihre bauchfreien Outfits und die jeweilige Attitüde.
Das Finale ist kitschig und mit zu viel spirituellem Hokuspokus aufgeblasen.
Unterm Strich bleibt ein Trash-Martial-Arts-Film mit zerschnitten Kämpfen, Motivationen sind reine Klischee und das Schauspiel erwartbar hölzern. Die Figurenentwicklung hat mir aber gefallen,  damit rechnet man in so einem Streifen nun wirklich nicht.

5/10 Punkten.
Und mal ehrlich: Wie Jane ihren weißen Sport-BH und die grüne Leggings nach all dem Blut und Dreck sauber bekommt, bleibt das größte Rätsel des Films.
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