Your Name.
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blutgesicht
blutgesicht

174 Follower 292 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 5. Mai 2018
Optisch ist "your Name" wirklich ein Augenschmaus und es wurde sehr genau auf Details geachtet. Also absolut top anzusehen. Die Story ist meiner Meinung nach einfach Geschmackssache und leider nicht unbedingt mein Favorit. Der Film hatte doch einige Längen und so wirklich fesseln konnte mich die Story auch nicht, was aber eher daran liegt, dass ich lieber ein wenig mehr Action habe. Wer auf "Comming of Age" und "Body-Switch" steht und gerne Lovestories sieht, der wird diesen Film auf jeden Fall mögen.
Tinyghost
Tinyghost

16 Follower 72 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 12. April 2017
Das großartige am Anime ist seine Grenzenlosigkeit – während dem Realfilm stets gewisse erzählerische als auch visuelle Grenzen gesetzt sind, kann der Animefilm sich hier völlig frei bewegen und damit fantastische Gedankenwelten zum Leben erwecken. Genau damit glänzt „your name“ von Makoto Shinkai, welcher hier seinen ersten Langfilm präsentiert. „your name“ ist nicht nur visuell atemberaubend schön, sondern versteht sich auch darin eine ungewöhnliche, äusserst berührende Geschichte glaubhaft zu erzählen.
„your name“ ist ein kleines Meisterwerk und gehört mit Abstand zu den schönsten Anime-Filmen, die ich bisher gesehen haben. Das Drama überzeugt schlicht auf ganzer Linie und beweist, welche Möglichkeiten des Geschichtenerzählens der gezeichnete Film erlaubt. Ein Muss für jede gut sortierte Anime-Sammlung!
Mehr zum Film in meinem Blog:
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 512 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 16. Januar 2018
"Your Name" von Makoto Shinkai ist einfach ein wunderbarer Film. Hinter dem Coming-of-Age-Plot mit leichtem Fantasy-Einschlag verbirgt sich eine poetische Geschichte, die philosophische Fragen stellt, ohne jemals ins Kitschige abzudriften. Die liebenswerten Figuren sind vielschichtig gestaltet und man vergisst zwischenzeitlich, dass es sich um Zeichnungen handelt, weil sie so echt wirken, als könnte man sie kennen.

Die visuelle Umsetzung ist grandios, die Bilder so schön, dass man darin versinken möchte. Obwohl am Anfang noch etwas unruhig durch Zuspätkommer und Popcornmampfer, war es nach kurzer Zeit mucksmäuschenstill im ausverkauften Kinosaal. Das habe ich so noch nicht erlebt.

Schade, dass "Your Name" nicht im regulären Kinoprogramm läuft, sondern nur in vereinzelten Sondervorstellungen. Es ist zwar wohl ein US-Remake geplant, aber die Amis kriegen das garantiert nicht so gefühlvoll, tiefgründig, menschlich und poetisch hin.

Fazit: Wer die Chance dazu bekommt, den Film zu sehen, sollte das tun. Sonst hat man wirklich etwas verpasst.
Johannes G.
Johannes G.

192 Follower 312 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 19. Januar 2018
Berührend und emotional. Spannend. Hauptsächlich ein Coming-of-Age-Film, aber auch ein Hauch Comedy und Fantasy. Optisch wunderschön. Pflichtfilm.
Davki90
Davki90

49 Follower 340 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 6. Dezember 2020
Am Anfang als ich den Film schaute, hatte ich etwas mühe, ihn zu verstehen. Er ist nicht ganz so einfach. Die Handlung ist doch ziemlich komplex. Aber am Ende hielt ich es vor lauter Spannung kaum mehr aus. Dieser Anime ist einfach grossartig gemacht. Es ist eine wunderschöne Liebesgeschichte mit sehr vielen Emotionen. Es geht aber auch um die Zeit. Man muss sich etwas konzentrieren, aber dann erlebt man einer der besten japanischen Trickfilme der letzten Jahren.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 2. Juni 2018
"Der erfolgreichste Anime aller Zeiten". Damit wurde "Your Name" beworben. Wenn man den Film sieht kann man verstehen warum. Den "Your Name" ist eine kreative und wunderschöne Lovestory, die absolut kreativ ist. Mehrmals die Woche wenn Mitsuha aufwacht findet sie sich im Körper des gleichaltrigen Taki wieder, die auf unerklärliche Weise den Körper des anderen wechseln. Was auf den ersten Blick klingt wie "Freaky Friday" ist am Ende doch eine wunderschöne Liebesgeschichte mit Tiefgang und vielen interessanten Wendungen, die ich hier nicht ansprechen will. Trotz all dem Humor, ist der Film nie oberflächlich Kitschig oder langweilig. Im Gegenteil der Film ist dramatisch und stellenweise auch sehr verstrickt und kompliziert erzählt. Es ist schwierig viel zu dem Film zu sagen, ohne zu spoilern. Daher will ich nur versichern, dass der Film spannend und ansprechend ist und inhaltlich deutlich über vielen Hollywoodproduktionen steht. Die Figuren sind ansprechend und liebenswert und die Zeichnungen sind unfassbar schön. Einzig der J-Pop kann etwas nerven. Aber im Gesamtpaket bekommt man mit "Your Name" einen fantastischen Anime geboten, der zurecht die wenigen Veranstaltungen gefüllt hat. Er ist zu recht der erfolgreichste Anime, wenn auch nicht der Beste. Aber man sollte sich den Film nicht entgehen lassen.
schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 3. März 2019
"Your Name." hat eine tolle Geschichte, viel Herz, und ist auch tiefgehend. Der Film kann alle Altersklassen ansprechen, auch wenn er für Kinder vllt schon zu kompliziert ist. Man denkt und fühlt mit, ein wahrlich gelungener Film!
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 356 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 21. Juli 2025
Wenn man nur die Hälfte seiner selbst ist…

Bis 2016 war der erfolgreichste Animefilm weltweit „Chihiros Reise ins Zauberland“ (Ghibli) von 2001. Doch dann löste „Your Name“ das Meisterwerk von Hayao Miyazaki ab. Unter der Regie von Makato Shinkai entstand eine emotionale und sehr spannende Geschichte über zwei Menschen, die ihre Körper tauschen. Was nach einer Variante von „Freaky Friday“ klingt, ist in Wahrheit eine subtile und toll verpackte Kritik an Geschlechterrollen, erzählt in einer romantisch, komischen Geschichte.

Die beiden jungen Menschen Mitsuha und Taki wachen eines Morgens auf und entdecken, dass sie ihre Körper getauscht haben. Das birgt nicht nur pubertäre Herausforderungen, sondern auch richtige Probleme mit Familien und Freunden. Doch warum passiert das? Die beiden wollen der Sache auf den Grund gehen und entdecken dabei ein tragisches Geheimnis…

Die Story klingt etwas kitschig und das ist sie auch, was vielleicht mein größter Kritikpunkt an dem Film ist. Das wird andere sicherlich gerade so mitreißen, mir hingegen war’s manchmal (besonders gegen Ende) etwas zu viel. Auch die Länge des Films hätte man in meinen Augen etwas runter kürzen können…

Abseits dessen bietet „Your Name“ eine wirklich kreative und emotionale Story, die nicht nur als klassische Lovestory gedeutet werden kann. Die recht konservative Lebensweise in Japan (zumindest im Universum dieses Films) wird hier subtil, aber kraftvoll aufgebrochen. Wenn die Freundin von Taki zum Beispiel sagt, dass sie es schön findet, dass er eine weibliche Seite hat, ist das schon abseits der konservativen Norm, in der Männer so sind und Frauen eben anders. Andere Mangas bzw. Animes haben diese Thematik schon aufgegriffen, meist mit viel Humor (siehe „Ranma 1/2“). In „Your Name“ wird das Ganze mit mehr Ernsthaftigkeit erzählt. So kann man zum Beispiel die gegenseitige Suche von Mitsuha und Taki als die Suche nach der eigentlichen Persönlichkeit deuten. Ein junger Mensch, der sich selbst erst finden muss, um im Leben voran zu schreiten. Mir persönlich gefällt dieser Ansatz sehr.

Der Film braucht diese Theorie jedoch nicht, um zu unterhalten, vor allem mit spannenden und charmanten Figuren. Auch der pubertäre Aspekt in der Geschichte gefällt mir, ebenso wie der Humor, der gekonnt mit Drama gemischt wird.

Besonders eindrucksvoll ist natürlich die Optik: Die atemberaubenden Animationen, die kräftigen Farben, die eindrucksvollen Hintergründe, all das macht den Film zu einem visuellen Highlight in der Animewelt. Auch der Soundtrack von den Radwimps passt sehr gut, auch wenn das Intro eher an eine Serie erinnert, als an einen großen Kinofilm.

Fazit: „Your Name“ ist ein toller und mitreißender Anime. Die kreative und spannende Geschichte lässt einen Träumen und Schwelgen. Mich persönlich berühren nicht alle Momente, aber das Werk von Makato Shinkai wird sicherlich viele (Anime-)Herzen begeistern!
Lord Borzi
Lord Borzi

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5,0
Veröffentlicht am 5. August 2022
Der Anime "Your Name" aus dem Jahr 2016 ist ein Meilenstein des japanischen Animationsfilms. Neben dem tollen Animationsstil trifft das auch auf die komplexe und verworrene Handlung zu.

Der Animationsstil ist durchweg als sehr gut zu bewerten. Ähnlich wie bei Produktionen aus dem Haus "Studio Ghibli" gibt es zahlreiche Details in den Vorder- und Hintergründen zu entdecken. Einprägsame Kamerafahrten wurden sichtbar mit der Unterstützung des Computers bearbeitet.

Die Handlung ist von der ersten Sekunde an packend und interessant: Ein junges Teenager-Mädchen und ein ebenso alter Junge, die örtlich voneinander getrennt leben, tauschen sporadisch immer mal wieder die Körper, wenn sie am Morgen in ihrem Bett aufwachen. Nach 24 Stunden ist der Spuk dann wieder vorbei und sowohl das Mädchen als auch der Junge sind wieder in ihrem eigenen Körper. Zunächst sind beide über die Rückmeldungen aus ihrem sozialen Umfeld irritiert (z.B. "Du warst gestern aber komisch drauf."), finden dann aber schnell heraus, was abläuft. Auf das Warum haben beide jedoch keine Antwort. Sie arrangieren sich mit der seltsamen Situation, tauschen gegenseitig ihre Handynummern aus und schreiben sich per SMS ihren Tagesablauf, damit der jeweils andere stets im Bilde ist.

Was am Anfang noch witzig daherkommt, ändert sich schlagartig in der Mitte des Films: Das Mädchen schreibt dem Jungen, dass sie abends auf ein öffentliches Fest gehen möchte, um dort einen an der Erde vorbeiziehenden Kometen beobachten zu können. Als es Abend ist und das Mädchen den Kometen am Nachthimmel beobachtet, bricht plötzlich ein leuchtendes Kometenstück ab und rast auf das Mädchen zu. Cut. Von da an hört der seltsame Body-Switch für den Jungen auf und er muss herausfinden, was genau dem Mädchen zugestoßen ist.

Ganz ehrlich, bis zu dieser Stelle fand ich den Anime eher nur mittelmäßig. Die Animationen waren sehr schön, aber die Story wies für mich zu viele Logiklöcher auf. Doch das sollte sich in der zweiten Hälfte dann schlagartig ändern, so dass ich mit offenem Mund vor dem Bildschirm saß: Wow, DAS war mal eine tolle Wendung, die ich nicht habe kommen sehen. In meinen Kopf schossen sofort Erinnerungen an Realfilme wie "Das Haus am See" oder "Butterfly Effect". Es gab Szenen, die waren wunderschön und traurig zugleich. "Your Name" bewies eindrucksvoll, dass Animes die besseren Handlungsstränge besitzen. Es wurde ein Feuerwerk der Emotionen abgebrannt und, ja, ich saß mit meinen 40 Jahren tränenreich vor dem Bildschirm. Ich war einfach nur sprachlos und überwältig von dieser Bildgewalt.

"Your Name" ist ein wahnsinnig toller Film, der meiner Meinung nach zu Recht einen Platz bei IMDB unter den 250 besten Filmen aller Zeiten hat (aktuell Platz 83).
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 9. März 2019
...mit aktiviertem UT schauen, weil nur dann auch die Liedtexte übersetzt werden. Der Sound ist eh schon ein "Gedicht" und wirkt emotional schon auf rein instrumentaler Ebene, fügt sich aber erst bei verstandenem Text perfekt in die Handlung ein - Flash!
Die Bilder sind der blanke Wahnsinn und schier unendlich in ihren Details. Da lohnt sich wirklich in jeder Szene der "Pauseknopf" und eine Exkursion in jedes einzelne Bild, wie bei einem Wimmelbuch, auch wenn das die Zielgruppe wieder wahnsinnig zu machen drohte.
Das mit der Zielgruppe hatte ich angefügt, weil ich die Wirkung des Streifen auf Menschen zwischen 11 und 25 erlebt habe - diese wurden in ihren Themen Selbstfindung, Erwachsenwerden, sexuelle Orientierung komplett abgeholt und fühlten sich verstanden. Hinzu kommen aber dennoch auch generations- und kulturell übergreifende, sowie die Verarbeitung speziell japanischer Themen.
Ein ganz, ganz wunderbares Stück Anime-Kunst!
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