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    Love, Simon
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    Cursha
    Cursha

    6.713 Follower 1.047 Kritiken User folgen

    5,0
    Veröffentlicht am 28. Juni 2018
    Simon hat eigentlich alles. Gute Freunde, eine liebende Familie und jede Menge Spaß am Leben. Dennoch gibt es eine Sache, die Simon trotz seines starken positiven Umfeldes noch nicht getan hat: Er hat sich noch nicht geoutet. In den USA war der Film bereits ein voller Erfolg und kam bei den Kritikern, wie auch beim Publikum hervorragend an. Persönlich fällt es mir schwer diesen Film neutral zu bewerten, denn dafür finde ich den Film persönlich einfach viel zu ansprechend und persönlich.
    Der Film handelt von Simon, der noch zur High-School geht und dort ein ziemlich normales leben führt. Allerdings ist Simon schwul hat bis jetzt noch nicht den richtigen Moment gefunden um sich zu outen. Als er auf einem Schulblog den mysteriösen "Blue" kennenlernt, beginnt ein Austausch der beiden Jungen, in dem Simon seine wahren Gefühle zum Ausdruck bringt. Doch kommt ein Mitschüler in den Besitz dieser Nachrichten und beginnt Simon zu erpressen.
    Zunächst einmal habe ich das Buch nicht gelesen. Zum Anderen möchte ich gleich im Vorfeld schon einmal anmerken, dass man "Love, Simon" absolut nicht mit Filmen wie "Call Me By Your Name", "Blau ist eine warme Farbe" oder "Brokeback Mountain" vergleichen kann, auch wenn sie thematisch auf das gleiche Thema hinauslaufen. "Love,Simon" ist der erste große Hollywood Film eines großen Verleihs, der eine schwule Hauptfigur hat und ist bewusst auf eine leichtere Kost aus und auf das "normale" Kinovolk ausgelegt und kann rein von seiner Herangehensweise nicht mit den zuvor genannten Filmen verglichen werden. Dennoch ist der Film nicht schlecht. Im Gegenteil ! In den letzten Jahren hat das Teene oder "Young Adult" Kino wieder einen wahrhaft positiven Trend an den Tag gelegt, nicht zuletzt durch den großartigen "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Weshalb mir "Love, Simon" aber persönlich selbst am Herzen liegt und ich ihn nicht wirklich neutral bewerten kann ist die Tatsache, das der Film mich selbst zu jenem Schritt inspiriert hat. Weshalb der Film wohl ein Leben lang diese besondere Note für mich haben wird. Dennoch versuche ich den Film mal zusammen zu fassen.
    Inhaltlich macht "Love, Simon" nämlich schon mal alles richtig. Der Film macht sehr viel Spaß und schafft von Beginn an eine absolut wohlwollende Atmosphäre. Dies liegt zum Teil an den sehr warmen Farben und den liebevoll gestalteten Sets, die dazu einen großen Teil beitragen. Gleichzeitig schafft es der Film aber auch unglaublich berührend zu sein, mitzureisen und das Publikum sogar etwas zu Tränen zu rühren. Der Film schafft es auf eine ganz besonders charmante Art und Weise die Ängste eines Comming-Outs einzufangen und diese zu verpacken. Dies schafft er in dem er eine absolut positive Grundstimmung schafft und ein positives Umfeld. Was von jedem Heterosexuellen als "du brauchst davor keine Angst zu haben" und "alles halb so wild" abgestempelt wird, ist in Wahrheit ein immer schwerer Prozess, der mit Ängsten verbunden ist. Homosexualität ist auch heute noch bei weitem nicht so toleriert wie man es denkt und gerade im engeren Feld, Menschen die man schon ewig kennt, genau bei jeden ist es wo das Outing am schwersten fällt, weshalb Simons Verhalten in jeder Sekunde erklärbar und nachvollziehbar ist. Natürlich macht Simon dabei auch einige Fehler. Wenn er quasi das Glück seiner Freunde gefährdet nur um sich selbst zu schützen, dann spiegelt dies eigentlich ziemlich stark wieder, wie stark solche Ängste werden können. Natürlich könnte man hier noch so viel mehr in die Tiefe gehen und den Film analysieren, allerdings ist dies an dieser Stelle nicht meine Absicht. Schön ist es auf jeden Fall zu sehen wie offen damit umgegangen wird und das Simon im Laufe des Films nicht nur noch auf seine Sexualität reduziert wird, sondern weiterhin als Mensch angesehen wird, bei dem die Homosexualität ein Teil seiner Persönlichkeit ist. (Mit kleinen Ausnahmen, wie der etwas überzogene Lehrer). Auch das in gewissen Szenen die Intoleranz zu dem Thema aufgeführt wird ist interessant. Dies passiert zwar auf eine recht übertriebene Art und Weise aber so sind gerade die meisten Nebenfiguren stark überzeichnete Figuren, die schon fast etwas Comichaft wirken, aber so ihren Soll erfüllen und die Kontraste der verschiedenen Welten widerspiegelt. So entfernt man sich zwar immer etwas vom realen Bild, was dem Gesamten aber keinen Abbruch tut. Was "Love,Simon" aber besonders macht ist einfach das er der erste wirkliche Film aus einer großen Produktionsfirma ist, die gezielt auf Homosexuelle ausgelegt ist. Was man früher und auch heute noch meist nur im Art-House Bereich findet, hat nun auch endlich Einzug in die großen Lichtspielhäuser gefunden und macht den ersten richtigen Schritt in ein tolerantes und offenes Kino, das politische Korrektheit nicht einfach nur in einem übersehbaren Nebenblock verschließen, sondern die offen damit umgeht und sich als eigenständiges Kino etablieren kann. So etwas möchte ich mehr sehen und nicht in Filmen, in denen es letztlich einfach rein gewürgt wirkt und deplatziert "Love, Simon" hat auf jeden Fall das Zeug zu einem Teene-Kultfilm zu werden wie seinerzeit "Ferris macht blau" oder "American Pie". Und eigentlich bin da auch schon aus dem Alter raus.
    Schauspielerisch gibt es nichts zu meckern. Nick Robinson macht seine Sache großartig und kann die Verletzlichkeit, aber auch das romantische und liebenswerte von Simon perfekt verkörpern. In seiner Mimik tut sich unglaublich viel und seine Performance reist mit. Gerade hier hat er erneut die Möglichkeit sich vielseitig zu zeigen verschiedene Fassetten aufzulegen. Zwar hat Robinson mit seinen Blockbustern wie "Jurassic World" oder "Die fünfte Welle" noch kein so richtig gutes Händchen bewiesen, da er doch in beiden ziemlich eindimensionale Figuren verkörpert hat er aber auch schon das genaue Gegenteil beweisen können. Gerade in seinem ersten Kinofilm "The Kings Of Summer", was eine wunderschöne Indie-Perle ist, hat er schon bewiesen, dass im gerade die ruhigeren und emotional kompromittierten Charaktere liegen. Oder auch in Rob Reiners "Being Charlie" wo er ebenfalls eine tolle Performance hingelegt hat und sogar schauspielerische Grenzen überschritten hat, die viele in seinem Alter noch nicht angetastet haben. Und auch in "Du neben mir" hat er gezeigt, das er Mainstream Kino für das junge Publikum beherrscht. Aus ihm könnte ein großer werden, wenn er weiterhin so gute Indierollen ergattert. Auch im Nebencast wurden vor allem mit Katherine Langford ("Tote Mädchen lügen nicht") und Alexandra Shipp ("X-MEN Apocalypse") tolle Schauspielerinnen gefunden. Und auch die Erwachsenen sind mit Jennifer Garner und Josh Duhamel wunderbar besetzt.
    Technisch gibt es nicht zu meckern. Wie zuvor bereits gesagt setzt der Film auf einen sehr warmen Lock und hat eine sehr ruhige Kameraarbeit. Die Schnitte sind gut und die Musik passend. Emotional, spaßig aber nie zu aufgesetzt oder schnulzig.
    "Love,Simon" ist eine kleine Revolution was das "Young-Adult" Kino angeht und ist erfrischend anders und neu. Mutig und berührend und erreicht sogar Klassiker, zu denen er sich selbst später einmal gesellen könnte. Inspirierend und Ansprechend, hat der Film für mich eine ganz persönliche Note, die es bewirkt hat einen Schritt weiter zu gehen. Der Film macht Spaß, ist aber auch zu gleichen Teilen emotional bewegend, was ihn abheben lässt. Die Thematik ist Top und wunderschön verarbeitet. Man hätte am Ende auch kein Problem, wenn der Film noch zwei Stunden länger gedauert hätte. Und gerade Nick Robinson macht seine Sache großartig und könnte schon bald aus Simon einen Kultcharakter machen, der viele Menschen bewegt hat. Sein Spiel ist wirklich klasse. So bleibt abschließend nur zu sagen: I Love "Love, Simon".
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 30. Juni 2018
    richtig schöner Film :) hat mich sehr berührt da ich selber Schwul bin. es ist richtig schwer sich zu outen ich wusste das meine Eltern mich so Akzeptieren wie ich bin aber ich hatte trotzdem richtig Angst davor :D
    Der Medienblogger
    Der Medienblogger

    1 Follower 14 Kritiken User folgen

    5,0
    Veröffentlicht am 30. Oktober 2018
    Es ist ein Buch, das eine große Reichweite erlangt hat, und das verfilmt wurde, mit Darstellern, die viele Menschen kennen, mit einer Thematik, die jeden betrifft und erreichen muss. Ohne die dazugehörige Buchvorlage zu kennen, habe ich mir den Film „Love, Simon“ angesehen. Im Folgenden möchte ich den Streifen näher analysieren und mit gleichwertigen Werken vergleichen.

    Von der ersten Sekunde an empfängt „Love, Simon“ sein gesamtes Publikum mit offenen Armen. Nick Robinson als Protagonist funktioniert einwandfrei. Er präsentiert sich als offenherzige und nahbare Figur, die wie aus dem echten Leben zu gegriffen sein scheint. Mit seiner sympathischen, leicht schüchternen Persönlichkeit gewinnt er schnell die Gunst des Publikums und es bereitet wahre Freude, diese echte und lebendige Person durch den Streifen zu begleiten. Genau diese herzliche Art und Weise soll es sein, die den Zuschauer nicht mehr so schnell loslassen wird.

    Auch das ringumstehende Figurenensemble, welches Simon während seiner Entwicklungsphase zur Seite steht, kann durch seinen Charme und die Mehrdimensionalität punkten. Als jugendlicher Zuschauer fällt es leicht, sich mit ihnen zu identifizieren und sich in die Lage hineinzuversetzen, wie man selbst an ihrer Stelle agieren würde. Sie verhalten sich zu jeder Zeit nachvollziehbar und verständlich und folgen nicht zu klischeebehafteten Rollen, als dass dies schwer ins Gewicht fallen würde.

    Während knapp zwei Stunden Lauflänge entwickelt sich eine wilde Achterbahnfahrt aus unterschiedlichen Emotionen, die einem beim Zuschauen unter die Haut gehen. Man kann sich den behandelten Themen nicht entziehen – denn Homosexualität und der Umgang damit ist etwas, was jeden betrifft und womit man sich beschäftigen muss. Dass ein Film in einem so großen Rahmen dermaßen selbstverständlich und offen mit dieser Streitfrage umgeht, ist meiner Meinung nach ein ganz großer Schritt in die richtige Richtung. Der Film vermittelt so viel Witz, Ehrlichkeit und gleichzeitig Mut, sodass jeder seine eigene Botschaft aus „Love, Simon“ schöpfen und in der Realität anwenden kann.

    Vorliegendes Werk lädt seine Zuschauerzahl wörtlich zum Dahinschmelzen ein. Obwohl er stellenweise in einen schon bekannten Aufbau hineinrutscht, überzeugt er mit seinem Tiefgang, und beweist, dass manchmal nicht viel nötig ist, um Stoff zum Träumen herzustellen. Er regt in seinem Zuschauer dauerhaft die Motivation, zu sich selbst zu stehen und dem Druck von außen nicht klein beizugeben. Dabei wirkt er zu jeder Zeit, und es gibt kein anderes Wort, womit ich dieses Gefühl definierten könnte, „echt“. Vor allem für die Zielgruppe, an die er gerichtet ist, sollte er viel Nachdenkstoff geben und einen Effekt erzielen.

    Trotz seiner Ehrlichkeit und dem Mut hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle ein wenig mehr Courage zur Eigenheit gewünscht. Man merkt doch, wie optimistisch der Film erzählt ist und dass sich diese ganze Entwicklung in einem sehr behütenden Umfeld geschieht, in welchem man auch keine größeren Folgen auf ein Outing erwarten würde.

    Ja, vielleicht ist „Love, Simon“ teilweise zu kitschig, aber meine Aufgabe ist es, mir abwägend und vergleichend ein Bild von dem Streifen zu machen und das nach außen hin kundzutun. Der Eindruck und das Hochgefühl, welches ich nach Betrachten des Films in mir verspürt habe, schwingen noch rekapitulierend in mir mit. Und wenn „Love, Simon“ es schafft, mich so nachtragend zu beeindrucken, dann rechne ich ihm dies hoch an.

    „Love, Simon“ ist berührendes und tiefgreifendes Jugendkino der Extraklasse. Mit einer aktuellen Thematik, charmanten Figuren und einer anregenden Botschaft konnte er mein Herz erobern und noch langwierig im Gedächtnis bleiben.

    Gerne vergebe ich fünf von fünf möglichen Sternen.
    Kino:
    Anonymer User
    2,0
    Veröffentlicht am 11. Juli 2018
    Leider wurde ich vom Film sehr enttäuscht. Ein glatt gebügelter Hollywoodstreifen der sowas von realitätsfern ist. Man wohnt in einer Idylle, eine total perfekte Familie die happy morgens ihre fluffigen Pfannkuchen essen, im geilem Haus leben und er natürlich mit 17 ein eigenes Auto hat, ein Vater der seinen Sohn vollkommen akzeptiert und rumheult, eine Schule die am Ende komplett hinter der Homoliebe steht, Lehrer die sich für ihn einsetzten und ein perfekter neuer Freund und erste Liebe. Also BITTE, wo passiert sowas den. Diese Geschichte ist ein Märchen sonst nichts.
    Ich wurde von den meisten auch akzeptiert und habe ein normales Leben aber was im Film dargestellt wird ist viel zu aufgesetzt. Zudem noch relativ schlechte Schauspielleistung.
    Jan J.
    Jan J.

    61 Follower 268 Kritiken User folgen

    0,5
    Veröffentlicht am 12. Dezember 2020
    Leider ein sehr belangloser Film, der mich zu keinem Zeitpunkt gepackt hat.
    Auch von den schauspielerischen Leistungen her nicht.
    Kinobengel
    Kinobengel

    448 Follower 539 Kritiken User folgen

    3,5
    Veröffentlicht am 13. Juli 2018
    „Love, Simon“ von Greg Berlanti läuft in den deutschen Kinos.

    Der 17-jährige Simon (Nick Robinson) ist homosexuell und denkt über sein Coming Out nach, das andere Schulkameraden bereits hinter sich haben. Martin (Logan Miller) erfährt von dessen E-Mail-Freundschaft zu einem für alle unbekannten Blue und nötigt Simon, ihn mit Abby (Alexandra Shipp) zu verkuppeln.

    Das Hauptthema in der Highschool ist selbstverständlich das intime menschliche Miteinander inklusive Sex, das erste Mal usw. In der Traumfabrik ist dies insbesondere als Basis für Komödien und Dramödien gerne genommen. Mit „Everybody wants some!!“ bescherte Richard Linklater 2016 den Zuschauern seine flotte Anleitung zur Eroberung von Liebespartnern. „Call me by your Name” von Luca Guadagnino lief am 01.03.2018 in Deutschland an und verzauberte das Kinopublikum mit der Ferienliebe zwischen einem jungen und einem etwas reiferen Mann. Um es gleich vorwegzunehmen: „Love, Simon“ erreicht das Niveau des vorgenannten, sehr viel subtileren Films bei weitem nicht. Dennoch gefällt die Geschichte und die Aufmachung von Berlantis Werk: Die grüblerische Note, die Nick Robinson seinem Simon gibt, kann überzeugen, die Geschehnisse sind erstaunlich gut in den Erzählfluss eingebettet, der Soundtrack ist sehr unterhaltsam und das Rätsel um Blue hält die Spannung aufrecht. Daneben bekommt das Thema Freundschaft eine sehr wichtige Rolle und ist treffend ebenbürtig mit der Hauptsache verbunden.

    „Love, Simon“ funktioniert somit, ist aber im Schlussviertel zu glatt und läuft auf einer gekünstelten Ideallinie ins Ziel, Familie und Freunde werden zu Stereotypen. Die undifferenzierte Betrachtungsweise ist ein Problem dieses Film und wird plump der Komödie in die Schuhe geschoben. Die Charaktere erhalten durch die schauspielerischen Fähigkeiten der Akteure eine gewisse Note. Nick Robinson darf sich als Hauptdarsteller über die längste Leinwandpräsenz erfreuen und er macht seine Sache sehr gut. Zudem strahlt Alexandra Shipp als reife Abby den Rest des Casts nieder.

    „Love, Simon“ ist sehr unterhaltsam und sicherlich eine der besseren Dramödien.
    Davki90
    Davki90

    36 Follower 260 Kritiken User folgen

    4,0
    Veröffentlicht am 3. Juli 2021
    Ein wunderschöner Film über Homosexualität, der ans Herz geht. Leider ist Homosexualität bei manchen Leuten immer noch ein Tabuthema. Auch wunderschön gespielt. Passt perfekt in die heutige Zeit. Schwule und Lesben sind ganz normale Menschen, die auch das recht auf Gleichberechtigung haben. Ein wirklich Tolles Ensemble, was sehr überzeugt.
    Christoph K.
    Christoph K.

    147 Follower 322 Kritiken User folgen

    4,0
    Veröffentlicht am 10. Juli 2018
    Der Film wirkt wie ein quietschbunter Bonbon. Für mich war es schon ansprechend (steh auf solche schnulzigen Romanzen), Realo-Fans werden möglicherweise mit der Nase rümpfen. Die Story war ein wenig zu glatt, die Figuren nicht sooo tiefgründig. Auch jenes Dauergrinsen fand ich unrealistisch - halt wie eine kunterbunte Bonbonwelt. Ich denke, der Film taugt eher was als Liebesgeschichte, denn als Drama. Es war dennoch schön. Der Soundtrack war spitze. Und es gab die ein- oder andere lustige Szene. War ein toller Kinoabend.
    komet
    komet

    75 Follower 179 Kritiken User folgen

    3,0
    Veröffentlicht am 19. Juni 2018
    ich habe ihn in der sneak gesehen. ich wollte mich nicht großartig mit dem film beschäftigen, aber ich war zu faul zum aufstehen und dachte mir "o.k., wenn du eh schon hier sitzt kannst du ja auch noch ein paar minuten sitzenbleiben". was soll ich sagen, wirklich schlimm war es nicht. - - - - - - - - jeder mensch wird so geboren, wie er ist! niemand soll gezwungen werden, anders zu sein, als er oder sie ist! - - - - - - - - - - erwartet hatte ich einen film, in dem es nur um schwulenprobleme geht. das macht hier vielleicht max 20% des filmes aus. der rest ist eine ganz normale teenie-geschichte, ein ganz normaler coming-of-age film. mit dem problem, dass es einige stellen gibt, die man schon aus anderen teenie-filmen kennt. nichts neues, aber man kann ja nun mal nicht jede woche das rad neu erfinden. - - - - - - - - für alle Ü30 eventuell nicht mehr sooo interessant, für teenies und jung gebliebene erwachsene aber bestimmt sehenswert. alle problematik, die mit schwul sein zu tun hat, hält sich hier in grenzen, es ist ein teenie-film, es geht um liebe, freunde, familie und erwachsen werden und so kann man sich den film (je nachdem, wie alt man ist) ganz gut anschauen, egal ob man selbst homosexuell oder heterosexuell ist. man darf nur keine neu-erfindung des teenie-films erwarten.
    Josi1957
    Josi1957

    114 Follower 828 Kritiken User folgen

    4,5
    Veröffentlicht am 11. April 2023
    Teenie-Romanze nach einem Jugendbuch-Bestseller der Psychologin Becky Albertalli: nicht immer realitätsnah, aber toll gespielt und ein sympathischer Appell, mutig zu sein und Gefühle zu zeigen.
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