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bianca
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4,0
Veröffentlicht am 18. Januar 2025
Keine Ahnung, ob man "Die Mongolettes" mit einem Behindertem-Film oder einem Musik-Film vergleichen sollte. Ich würde mich eher für einen Musik-Film entscheiden. Die Schulklasse will einfach nur Musik machen und zwar so, wie sie es wollen. Lass dich nicht unterkriegen, sondern mach dein Ding. Egal, was alle anderen sagen. Mach dein Ding. (Udo Lindenberg lässt grüssen)
Der Weg der behinderten Schüler könnte einfacher sein, aber sie entscheiden sich dafür, den schweren Weg zu gehen. Direkt entgegen allen Vorurteilen und allen Leuten, die ihnen sagen "das schafft ihr doch sowieso nicht". Die lassen sich einfach nicht unterdrücken. Ich wollte ´einschränken´ schreiben, aber ´unterdrücken´ scheint mir die passendere Formulierung zu sein. Die machen ihr Ding und lassen sich von niemandem davon abhalten. Wenigstens einmal auf der Bühne stehen und die Musik rocken, die man rocken will. Egal, was danach passiert. Ein ganz kleines bischen coming-of-age, ein bischen Behinderten-Film, deutlich mehr Musik und Gesellschaftskritik, so von wegen "die sind nicht normal, die dürfen nicht mitmachen".
Am Ende spielt sowieso Freundschaft und Zusammenhalt eine Rolle. Egal, ob Down-Syndrom oder nicht. Egal ob mit Down-Syndrom oder nicht, man muss an sich glauben um sein Ziel zu erreichen. Das wird im Film den Jungs und Mädels beigebracht und sollte ein Vorbild für die reale Welt sein.
Freundschaft, Zusammenhalt und die Überzeugung, dass man es schaffen kann, sind stärker, als der Gegenwind der Spießer-Gesellschaft.
Ja, super eine ganze Klasse mit Schülern mit Down-Syndrom, bzw Trisomie 21. Und das auch noch in einer katholischen Schule. Einer der Schüler läuft dauernd weg und ein anderer ruft andauernd "laaangweilig", zu recht, denn sie dürfen im Musik-Unterricht nur sowas wie "alle meine Entchen" spielen. Zum Glück bewirbt sich ein ex-Rock-Musiker (mit gefälschten Papieren) in dieser Schule und will den Musik-Unterricht ordentlich aufpeppen. Da passt es doch, dass eine Schülerin von den harten und lauten Gitarren-Riffs immer einen Kreislaufzusammenbruch bekommt und die leitende Nonne (Pinguin) Rockmusik sowieso als Teufelswerk betrachtet. Was kann denn da schon schiefgehen?
"School of rock" (für arme?) und "Die Goldfische" und "Was ist schon normal?" Alles in einem Film zusammengefasst.
Ein super Film. Von den o.g. Filmen sollte man sich einen Trailer ansehen. Von "Was ist schon normal" am besten gleich zwei. Und von "School of rock" auch.
Filme mit Behinderten, bzw mit mongols sind immer schwierig. Egal, was man macht, man bewegt sich immer auf Messers Schneide zwischen political correctness und realitätsgetreuer Darstellung. Genauso, wie bei "Was ist schon normal?" hat hier aber die Realität zum glück die Oberhand.
Ein sehr guter Film, welcher leider nicht die Aufmerksamkeit bekommen hat, die er verdient.
Ein super Film mit einem guten Drehbuch, welcher anscheinend niemals einen Auftritt auf der großen Show-Bühne hatte. Wirklich schade. Ich glaube, dass die mongols/schüler/wasauchimmer >> Mongoletten echt Spaß an ihren Rollen hatten. Ich hab mich gut gefühlt, ich hab die gute Laune der Schauspieler als ansteckend empfunden. Eine ansteckende gute Laune ist doch immer was gutes. Ein super Film, lustig und ernst beides gleichzeitig.
Ich wünschte, der würde jetzt in einem Kino laufen. Ich würde Geld dafür ausgeben.
p.s.: falls das irgendjemand der producer hier liest, ich will einen youtube-clip mit einem ´making of´ oder ´behind the scenes´