Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
Isabelle D.
330 Follower
512 Kritiken
User folgen
1,5
Veröffentlicht am 10. Juni 2017
"Plan B - Scheiß auf Plan A" von Ufuk Genç und Michael Popescu hätte ein witziger Action-Klamauk werden können. Hätte man den Film auf ca. die Hälfte zusammengekürzt und sich durchgängig nicht ernst genommen, wäre nicht so extrem aufgefallen, dass die vier Jungs wirklich nicht spielen können. Also: gar nicht. Leider spielen sie so schlecht, dass sie sogar die professionellen Schauspieler wie Gedeon Burkhard oder Julia Dietze damit anstecken.
Trotzdem gibt es 1,5 Sternchen und nicht nur einen halben Stern, weil man den Jungs ansieht, dass sie Spaß an der Sache hatten. Und ich kann mir auch vorstellen, dass alle anderen Beteiligten sich ebenfalls wunderbar amüsiert haben während des Drehs. Außerdem gibt es ein paar wunderbar trockene, coole und witzige Sprüche und einige gelungene Gags. Die Geschichte ist außerdem so herrlich absurd und over the top an den Haaren herbeigezogen, dass es schon wieder lustig ist.
Doch dann nimmt sich der Film zwischendurch auch furchtbar ernst und schmeißt mit abgelutschten Plattitüden à la "Du mußt nur an dich glauben, dann schaffst du alles" um sich. Aber es bleibt nicht bei harmlosen Kalenderweisheiten wie dieser, einige der Mottos sind ziemlich grenzwertig. Vor allem der Spruch "Lieber für etwas sterben als für nichts zu leben" ist ja nun wirklich völliger Käse. Es ist ja wohl klar, dass man ausreichend Gründe zum Leben hat, wenn man Gründe hätte, für die es sich zu sterben lohnt. Und wenn man tot ist, kann man die gar nicht mehr genießen. Außerdem sind dann alle traurig, die einen gut leiden können. Das ist doch Mist. Immerhin wurde dieser Spruch nicht im religiösen oder patriotischen Kontext benutzt. Das ändert aber nichts daran, dass er gefährlicher Schwachsinn ist und Teenagern - die zur Hauptzielgruppe des Films zählen dürften, ich bin eigentlich schon viel zu alt - einen ziemlich üblen Flo ins Ohr setzen kann.
Na ja, und dann war der Film einfach viel zu lang und von der Dramaturgie her zu eintönig. Es gab immer ein Stückchen Handlung, dann eine lange Kampfszene. Dann wieder etwas Handlung und wieder eine lange Kampfszene. Die Choreografien der Prügelszenen ähnelten sich obendrein auch noch stark. Dadurch kam weder ausreichend Spannung noch genug Tempo auf, die eine Actionkomödie braucht, um wirklich von Anfang bis Ende zu unterhalten.
Fazit: Schade, ein durchaus sympathischer Haufen, die vier Freunde, aber die Umsetzung ist leider zu dilettantisch geraten. Und die ernst gemeinten Sprüche nerven. Lohnt sich nicht.
Zugegeben: Die ersten 15 Minuten war das Over-Acting lustig, dann war es nur noch Wiederholung. Die Moral schwankte zwischen altbacken und (wirklich ernstgemeintem!) "Hurra, dafür lohnt es, zu sterben". Story oder Spannung? Lieber nicht fragen! Ein sympathischer Cast, der Spaß am Spiel hatte und einige witzige Spruch-Anspielungen retten da auch nichts mehr. So entsteht der bisher schlechteste Filme des Jahres - und das sagt etwas, bei "Konkurrenz" wie "Volt" oder "Alien: Covenant".
Der Film war super und mal etwas neues für Deutschland. Alle, die den Film zu ernst nehmen, haben was bei dem Film oder in ihrem Leben nicht mitbekommen. Diese Jungs nehmen sich NIE zu ernst und so ist der Film auch nicht ausgerichtet. Die Kritiker, die den Film als absurd bezeichnen, sind eh nicht das Zielpublikum und deren Meinungen kann man in die Tonne kloppen. Da kommt mal actionmäßiges aus DEUTSCHLAND und es wird wieder nur runtergemacht. Die Meinung über deutsches Genrekino ist so gefestigt, dass man im Vorfeld schon keine Chance hat in Deutschland so ein geiles Teil wie "Plan B" an das Publikum zu bringen.
Da haben wir mal den aller ersten deutschen Martal Arts Action Kracher und die „Kritiker“ oder die sich als solche beschimpfen ,machen denn Film runter. 1. Sind sie nicht die Zielgruppe dieses Genres 2. sind die unpassenden Meinungen fürn Lokus. Ja man merkt schnell das die Hauptdarsteller (abgesehen von Eugen Boateng) keine wirklichen Schauspieler sind und es in einigen Dialogen leider bemerkbar ist , dafür gibt es super koordinierte Kampfszenen die alles wett mache. Ein durchaus gelungener Film. Viele Größen der Berliner Hip Hop Szene als Camo mit einzubauen ist auch sehr gut Geworden Der Soundtrack ist auch klasse. Dafür das es das aller erste große Projekt war mit fast allen Beteiligten War ist es absolut sehenswertes material. Jetzt auch auf Netflix