Mein Konto
    Fighting With My Family
    Durchschnitts-Wertung
    3,7
    55 Wertungen
    Deine Meinung zu Fighting With My Family ?

    6 User-Kritiken

    5
    0 Kritik
    4
    2 Kritiken
    3
    4 Kritiken
    2
    0 Kritik
    1
    0 Kritik
    0
    0 Kritik
    ToKn
    ToKn

    User folgen 634 Follower Lies die 776 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 3. September 2019
    Ja, da muss man nicht zwingend Wrestling-Fan sein um da durch zu kommen. Alles ganz solide. Zwar gibt es ab und an zuviel Klischeehaftes, aber das hält sich in Grenzen. ein Sport-Biopic welches durchaus ab und an auch mal in die Tiefe geht, trotzdem auch seine witzigen Momente hat. Schauspielerisch grundsolide mit dem einen oder anderen Ausschlag nach oben. Mit Nick Frost, Vince Vaughn, Jack Lowden und Lena Headey ist der Film auch durchaus namhaft besetzt, The "Rock" Dwayne Johnson huscht natürlich auch durchs Bild, hat den Film ja schließlich mit produziert, spielt aber nicht so sehr die Rolle. Hauptsächlich ist der Film aber natürlich auf Florence Pugh zugeschnitten, die die Saraya "Paige" Night mehr als authentisch verkörpert. Man kann den Film jetzt als Werbung fürs Wrestling abtun, wäre zwar richtig, aber ungerecht, weil er mehr als das ist und wirklich grundsolide gemacht ist. Kann ich auch für Uninteressierte empfehlen, schon mal weil der Soundtrack mehr als bemerkenswert ist.
    Isabelle D.
    Isabelle D.

    User folgen 176 Follower Lies die 343 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 5. Mai 2019
    "Fighting with my Family" von Stephen Merchant handelt zwar von Wrestling, ist aber im Kern ein süßer Familienfilm und eine klassische Coming-of-Age-Geschichte. Ich muss zugeben, ich hatte vorher von Wrestling überhaupt keine Ahnung und hatte nicht so richtig verstanden, was Leute daran mögen können, wenn zwei Menschen aufeinander einprügeln. Aber das hat sich durch diesen Film tatsächlich geändert. Es ist zwar immer noch kein Sport, den ich selber gern ausüben würde, aber ich kann jetzt absolut nachvollziehen, was den Reiz und den Spaß dabei ausmacht.

    Von mir aus hätte der Film aber ruhig noch etwas spannender erzählt werden können und den Kontrast zwischen der verschrobenen Wrestling-Familie Knight und den anderen braven Bürgern hätte noch krasser dargestellt werden können. So war das dann doch ein wenig brav und konventionell geraten.

    Fazit: Unterhaltsamer, kurzweiliger Film, den man sich auch ruhig mit der ganzen Familie angucken kann ... aber nicht unbedingt muss.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 5.668 Follower Lies die 4 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 29. April 2019
    Ich habe von diesem Film zum ersten mal erfahren als mir auf youtube der Trailer vorgeschlagen wurde – das Thumbnail zeigte einen breit grinsenden Dwayne Johnson und mir war in dem Moment klar was dies für ein Titel ist. Dabei hätte ich kaum mehr daneben liegen können: dies ist im Grunde eine Biographie mit einer ganzen Reihe an Nebenschauplätzen. Es geht um ein junges Mädchen daß sich ihren Traum verwirklicht und sich durch die amerikanische Wrestlingliga für Frauen kämpft. Der Film mischt dabei mehrere Genres und Themen: es ist ein wenig Drama wenn es um den Bruder geht der seine Chance nicht bekommen hat und dadurch abstürzt, es ist Comedy pur jedesmal wenn Nick Frost als Familienoberhaupt die Szenerie betritt und liefert im Kern eine enrgievolle Story über ein junges Mädchen die sich durchkämpft. Das alles wird von einem sehr warmherzigen Grundton und ganz iel Herz zusammengehalten und ergibt eine unglaublich stimmige Mischung. Kein großer Kinogit, aber kleines, feins und manchmal kauziges britisches Kino daß manchmal an „Ganz oder garnicht“ oder Billy Elliot“ erinnert.

    Fazit: Warmherzige Geschichte die ausgewogen mehrere Genres bedient!

    Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=HHPTCKgpF-0
    FILMGENUSS
    FILMGENUSS

    User folgen 50 Follower Lies die 488 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 14. Januar 2021
    RINGEN UM ERFOLG
    von Michael Grünwald / filmgenuss.com

    Ja, auch ich war mal großer Fan des Showcatchens. Bin unter der physischen Wucht eines Yokozuna in Deckung gegangen, hatte vor dem Undertaker richtig Respekt und konnte vor lauter Genugtuung gar nicht mal mehr richtig stillsitzen, wenn Adam Bomb seine Vergeltungswatschen im Ring verteilt hat: Die WWF lief allabendlich auf einschlägigen Sportkanälen, und das war weit mehr als nur Niederknüppeln im Moment. Das waren richtige Seifenopern. Mit Biographien, Schicksalsschlägen und dem Aufraffen von der Matte. Stets geht’s dabei um 5 Sekunden. Wer 5 Sekunden lang mit beiden Schultern am Boden liegt, kommt nicht mehr hoch. Dann ist der Fight verloren. Also: steh auf, wenn du am Boden bist. Das singen schon die Toten Hosen (klarerweise in anderem Kontext) aber dennoch: dieser Imperativ trifft es so ziemlich. Und den hat der junge Teenager namens Saraya bereits mit der Muttermilch getankt. Denn Sarayas Eltern, die waren mal gehörige Sozialfälle mit illegalem Kontext, und die haben sich dank des Wrestlings wieder aus dem Schlamassel gezogen. Ihrer Tochter sollte es besser gehen – und das geht nur mit der richtigen Dosis Fight. Dabei ist diese ganze Story hier eine, die auf wahren Begebenheiten beruht. Das unterstreicht auch Dwayne „The Rock“ Johnson, der hier als er selbst in Erscheinung tritt und ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudert, was seine Sternstunden im Ring angeht.

    In ihrem Gothic Look kaum wiederzuerkennen ist Florence Pugh, die nicht erst seit ihrer oscarnominierten Rolle in Greta Gerwigs Little Women von sich reden machte (u. a. auch in Lady Macbeth oder demnächst zu sehen in Black Widow an der Seite von Scarlett Johansson) und hier den jüngsten Spross einer Familie verkörpert, die im Norden Englands als Wrestling-Familie das Leben schön findet. Alle waren (und sind) in diesem Biz, trainieren die Jugend oder schaffen es ab und an in landesweite Matches. Saraya bekommt allerdings die seltene Chance, bei den ganz Großen mitzumischen – in der WWE-Liga sozusagen. Und muss dafür nach Florida, um zu trainieren, wie sie bislang noch nie trainiert hat. Aber ob es genau das ist, was sie wirklich will? Ist es vielleicht doch nicht nur das Entsprechen des elterlichen Wunsches? Und was ist mit ihrem Bruder, dem Wrestling noch viel wichtiger scheint?

    Stephen Merchants True Story ist einerseits eine Sozialdramödie aus der Mittel- bis Unterschicht und gleichzeitig tatschlich eine Art Sportfilm, an dem man aber auch als nicht sportaffiner Zuseher ganz gut andocken kann. Warum? Weil die Figuren und deren Besetzungen einfach noch viel interessanter sind als das Know How in Sachen Showfight. Ex-Cersei Lennister Lena Headey gibt die Mama, der wahnsinnig sympathische Nick Frost im Vikings-Look den Papa. Ein sehenswertes Gespann. Was aber ist Fighting with my Family unterm Strich? Ein Lifestyle-Song mit dem Refrain You can get it if you really want. Eine Phrase des unerschütterlichen Willens. Denn wenn man will, kann man alles erreichen. Oder so ähnlich. Merchant hat die True Story, so vermute ich mal, scripttechnisch vereinfacht und von allerlei Grautönen gesäubert. Entsprechend glatt ist die Erfolgsstory auch geworden. Gut, dass das Drehbuch nicht Sarayas Bruder ausgeklammert hat, denn der ist ein Beispiel dafür, dass nur die von Willen und Erfolg gut reden können, die es auch geschafft haben. Die anderen als Dunkelziffer liegen dazwischen. Man kann also doch nicht alles schaffen, wenn man nur will. Und muss sich letzten Endes nach der Decke strecken. Oder: pro Familie schafft es vielleicht eine(r) groß raus.
    Johannes G.
    Johannes G.

    User folgen 104 Follower Lies die 295 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 3. Mai 2019
    Der Eindruck ist zwiegespalten: Es hat Herz und Humor. Es macht Spaß, dieser schräg-liebeswürdigen Familie zuzusehen und vor allem zuzuhören, wie ihr das Maul gewachsen ist. Die Emotionen nimmt man den Schauspielern ab, man freut sich mit und leidet mit.
    Aber zugleich ist es am Rande des Erträglichen, welches Loblied hier auf das Wrestling gesungen wird: Welches Engagement es erfordert, was für eine Auszeichnung es ist, sich durchzusetzen, wie wohlmeinend sämtliche Beteiligten sind spoiler: auch der schroff wirkende Trainer und die zunächst oberflächlich und egoistisch erscheinenden Konkurrentinnen
    , wie es Straßenkindern eine Alternative zum kriminellen Lebensweg bietet, wie es Inklusion ermöglicht.... Insofern drängt sich das Gefühl auf, einen Werbefilm gesehen zu haben. Was wesentlich zu Lasten der Glaubwürdigkeit geht. Etwas weniger Schönfärbung wäre mehr gewesen.
    Sanjay P
    Sanjay P

    User folgen Lies die Kritik

    4,0
    Veröffentlicht am 11. April 2019
    Hatte den Film in Mexiko gesehen und fand ihn richtig gut umgesetzt. Zwar ist der Ablauf ihrer Karriere nicht ganz richtig und die Zeit in NXT wird komplett ignoriert. Dennoch ist der Film empfehlenswert. Bin gespannt wie die Deutsche Synchro ist.
    Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
    • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
    • Die besten Filme
    • Die besten Filme nach Presse-Wertungen
    Back to Top