Above The Shadows
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ToKn
ToKn

2.006 Follower 963 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 13. Juni 2020
Krampfhafte Mischung aus Comic, Märchen und ein bisschen Drama mit Tiefgang. Klappt natürlich nicht. Kommt man bis zum Ende? Ja, und das nur, weil der Film handwerklich ganz ordentlich gemacht ist und visuell durchaus seine Momente hat. Olivia Thirlby als Holly spielt das ganz ordentlich, sie ist allerdings die Einzige, die das macht und das war's dann aber auch an Nennenswerten. Megan Fox ist nicht viel zu sehen, mehr das Zugpferd auf dem Cover, und ja, es ist schon ziemlich traurig zu sehen, wie so ein bildhübsches Mädchen wie sie es war, sich mit gerade mal 34 schon dermaßen hat künstlich "bearbeiten" lassen, dass es einfach nicht mehr gut aussieht. Ihr Schauspiel wird dadurch nicht besser, wobei sie in "Above The Shadows" auch noch eine grauenvolle Synchronisation übergebügelt bekommen hat. Muss man sich nicht zwingend ansehen..., den Film.
Lemmiblog
Lemmiblog

2 Follower 206 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 21. Mai 2026
UNSICHTBAR, TOD ODER IGNORIERT

Holly kann nackt umher laufen wann immer sie will, denn niemand sieht sie und daher kann sie tun und lassen wonach ihr ist. Mit Fotos von untreuen Promis verdient sie ihr Geld, doch als eines Tages der ehemalige MMA Champ Shayne sie sieht entbrennen in Holly Gefühle, die sie seit dem Tod ihrer Mutter nicht mehr hatte.

Above the Shadows von 2019 geht ca. 105 Minuten und ist eine Fantasy-Romanze mit unteranderem Alan Richtson in der Hauptrolle des knallharten MMA Kämpfers der aber natürlich einen weichen Kern hat.
Im Grunde ist das alles hier recht süß, eine junge Frau die zwar alles tun kann aber dennoch nie Wärme, Geborgenheit oder Liebe erfahren hat endeckt rasant schnell alle diese Gefühle wegen Shayne. Allerdings ist die Chemie zwischen den Schauspielern nicht die allerbeste, die Grundlogik für ihr unsichtbar sein ist quasi nicht existent und wieso nur Shayne sie sehen kann wird auch nicht erklärt, kann mir zwar denken wieso ergibt aber dennoch keinen Sinn. Ist sie Tod, ein Geist, man weiss es nicht.
Die ganze Story um Holly ist eh ziemlicher Unsinn, ihre Familie kennt sie nicht und sogar ihr Zimmer ist plötzlich eine Abstellkammer, als hätte sie nie existiert. Warum das so ist, vielleicht ein Drehbuch Trauma eines nie gesehenen mittleren Kindes, ich weiss es nicht, erklärt wird es nie.
Alan Richtson beeindruckt wie immer durch seine Physis, wobei er hier definierter und weniger massig ist. Die Kämpfe selbst sind zwar kein Undispudit aber in Ordnung.
Das Finale sprengt dann sämtliche Regeln, da aber nie erklärt wird was eigentlich mit Holly ist kann man dem Streifen auch nicht böse sein wenn er eine 180 Grad Drehung macht damit es ein Happy End gibt.
Am Ende bleibt ein unterdurchschnittlicher Streifen der keine überzeugende Romantik hat, eine mehr als bescheuerte Grundidee besitzt und Alan Richtson ohne Shirt zu zeigen reicht halt bei weitem nicht.

Von mir bekommt der Film 4,5/10 Punkten. Natürlich ist Liebe die Antwort auf alles, ist allerdings genauso kitschig und sinnlos wie im realen Leben.
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